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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16989
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Ich habe meine Mutter nach ihrem Schlaganfall im August 2000

Kundenfrage

Ich habe meine Mutter nach ihrem Schlaganfall im August 2000 (mit Krankenhausaufenthalt und anschließender Reha) ab Mitte Oktober 2000 mithilfe der Diakonie und meiner Familie gepflegt, mit Essen (das ich gekocht habe) versorgt, die Wäsche gemacht, nachmittags Kaffeetrinken, Toilettengänge und abends für die Nacht fertiggemacht sowie sie auch zu Bett gebracht. Dieses sowohl in der Woche als auch an den Wochenenden. Meine Schwester, die bei meiner Mutter im Haus, in der oberen Etage wohnte, reichte ihr, wenn sie daheim war, das Abendessen, wenn sie nicht zu Hause war, habe ich auch das übernommen. Sämtlichen Arztterminen, die zu Hause bei meiner Mutter stattfandenm, habe ich begleitet, so auch die Besorgungen von der Apotheke oder wenn sonst etwas fehlte. Von 2000 bis 2001 hat mein Sohn ihr alle zwei Wochen das Frühstück gereicht, an den Wochenden habe ich es übernommen. Ab 2001 habe ich dann meine Arbeitszeit täglich um 2 Stunden verkürzt um die Versorgung zu sichern.
In der Zeit von April 2006 bis September 2006 hatte ich einen Bandscheibenvorfall und meine Schwester hat in dieser Zeit den Teil der Mittagsversorgung, Wäsche, Kaffee-, Abendessen und das Ins-Bett-bringen übernommen.
Während dieser Zeit kam es zum Streit zwischen meiner Schwester und mir, obwohl ich ja für meine Krankheit nichts konnte.
Meine Frage:
Unsere Mutter hatte mich mit ihren finanziellen Geschäften beauftragt, aber auch meine Schwester hatte eine Bankvollmacht - Während ich die Arbeiten machen durfte hat sich meine Schwester immmer fleißig von dem Geld meiner Mutter bedient, obwohl meine Mutter festgelegt hatte das niemand von uns beiden sich nach Belieben bedienen durfte. So hat meine Schwester das Sparbuch meiner Mutter an sich genommen und es auch mit regelmäßigen Abhebungen geleert bis auf einen geringen Betrag von 77 Euro. Auch von Girokonto meiner Mutter hat sie eingekauft, getankt, Friseur bezahlt usw. Ferner hat sie miet- und nebenkostenfrei gewohnt.
Ich hatte von meiner Mutter schriftlich, dass ich mir das Geld, das ich weniger verdiene abholen darf, was ich aber seit 2006 nicht mehr getan habe, da sonst kaum Geld für eine Beerdigung da gewesen wäre.
Meine Mutter verstarb am 15. 07.2009 und in absehbarer Zeit wird ihr Haus verkauft (Erbengemeinschaft meine Schwester und ich), der Erlös geht an beide zu gleichen Teilen.
Meine Frage. Kann ich noch auf einen Ausgleich 2006 bis 2009 (Verdienstausfall, Barabhebunge, die meine Schwester vorgenommen hat) hoffen??
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Hier hat Ihnen die Mutter eine gewisse Zahlung zugesichert.

Da dieser Anspruch nicht von der Mutter erfüllt werden kann, haften insoweit die Erben auf diese zugesagt Zahlung.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke Ihnen vielmals und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

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