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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16989
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Mein Hausherr hat mir ein lebenslanges Wohnrecht in seinem

Kundenfrage

Mein Hausherr hat mir ein lebenslanges Wohnrecht in seinem Testamen hinterlassen Seinem Neffe hat er ein lebenslanges kostenfreies Wohnrecht hinterlassen. Nun legt der Nachlassverwalter mein Wohnrecht als Mietrecht, also als Mietpflichtiges Wohnrecht aus.
Ist dies korrekt?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Wenn die Regelungen im Testament nicht eindeutig sind, muss man das Testament nach dem Willen auslegen.

Vorliegend hat der Erblasser unterschiedlich geregelt und dem Neffen ausdrücklich ein kostenloses Wohnrecht eingeräumt und Ihnen "nur" ein Wohnrecht.

Damit ist ein Unterschied gegeben, der im Rahmen der Auslegung ergibt, dass Ihr Wohnrecht mit Kosten verbunden sein muss.

Wie wurde es denn bis zum Ableben des Hausherren gehandhabt? Haben Sie zur Miete gewohnt?

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
kann man davon ausgehen, dass mit dem kostenfreien Wohnrecht neben der Miete auch die Neben- und Verbrauchs-kosten entfallen, während beim normalen Wohnrecht nur die Miete frei ist? Ich habe 33 Jahre Miete gezahlt.
Einem weiteren Mieter 86 Jahre alt,(inzwischen verstorben) wurde ebenfalls dieses Wohnrecht hinterlassen. Das Haus hat 3 100m2 Wohnungen
In einem Nebensatz erklärt der Erblasser, dass beim Verkauf des Hauses die Wertminderung durch die Wohnrechte zu berücksichtigen sei. Der Erlös soll so wie das restliche Vermögen in eine Stftung geführt werden.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Für den Neffem entfallen nicht die Nebenkosten. Diese muss er dennoch zahlen. Er muss nur keine Miete zahlen.

Sie müssen aber Miete nebst Nebenkosten zahlen.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke Ihnen vielmals und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

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