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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16811
Erfahrung:  Fachanwalt f. Familienrecht
37896974
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Erbrecht hier ein
Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Wir sind f nf Vettern und Cousinen. Ein Vetter hat lt. Testament

Kundenfrage

Wir sind fünf Vettern und Cousinen. Ein Vetter hat lt. Testament alles geerbt. Wie können wir unseren Pflichtteil geltend machen? Geht dies nur auf dem Klageweg, oder kann man den Pflichtteil bei dem AG, dass das Testament vorliegen hat, beantragen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ich muss zunächst - um Missverständnisse zu vermeiden - nachfragen, wer verstorben ist und in welchem Verwandtschaftverhältnis diejenigen zu diesem standen, die einen Pflichtteil geltend machen wollen ?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Die Verstorbene war eine Cousine unserer Väter. Wie wir heute durch das AG erfahren haben, war meine Schwester von 1980 bis 2009 als Alleinerbin eingesetzt. Durch ein handschriftliches Testament der Verstorbenen, welches von einem Vetter jetzt vorgelegt wurde, wurde eben dieser Vetter am 29.09.2009 als Alleinerbe bestimmt.

Im Sept. 2009 musste ein Betreuer für die Verstorbene eingesetzt werden; dies ist der jetzige Alleinerbe!

Der jetzige Alleinerbe steht also im gleichen Verwandtschaftsverhältnis zu der Verstorbenen, wie meine Schwester und ich.

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte.

Eine Pflichtteilsberechtigung Ihrerseits scheidet leider aus, denn das Pflichtteilsrecht steht nur Verwandten in der geraden Linie, also Abkömmlingen und Eltern bzw. Großeltern zur Seite.

Aufgrund Ihrer Schilderung bestünde allerdings die Möglichkeit, dass nunmehr vorgelegte Testament anzufechten. Hier wäre die zuvor als Alleinerbin eingesetzte Schwester anfechtungsbefugt. Begründet werden müsste die Anfechtung des Testamentes damit, dass für die Verstorbene zum Zeitpunkt der Errichtung der letzten letztwilligen Verfügung bereits unter Betreuung stand. Das Nachlassgericht muss dann prüfen, ob die Verstorbene zum Zeitpunkt der Errichtung des letzten Testamentes noch testierfähig gewesen ist.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie noch eine Nachfrage oder besteht weiterer Klärungsbedarf ?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wenn Sie dann keine Nachfrage mehr haben, darf ich noch höflichst an das Akzeptieren erinnern.

Vielen Dank.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke XXXXX XXXXX und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Es gibt keine "gerade Linie" mehr. Nur noch die Vettern und Cousinen. Auch dann kein

Pflichtteil?

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

auch wenn keine Verwandten in der geraden Linie nicht mehr vorhanden sind, sind Verwandte in der Seitenlinie nicht pflichtteilsberechtigt. Dies ist grundsätzlich so.

Allerdings sind Sie gesetzliche Erben. Die gesetzliche Erbfolge wurde aber mittels Testament ausgesetzt, so dass es in Ihrem Fall besonders wichtig ist, dass Sie das vorhandene Testament anfechten.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie jetzt noch weiteren Klärungsbedarf ?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,


ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie nochmals bitten, meine Antwort zu akzeptieren.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke XXXXX XXXXX und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16811
Erfahrung: Fachanwalt f. Familienrecht
Tobias Rösemeier und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Rösemeier, nun bekamen wir einen Brief, dass der Alleinerbe einen

Erbschein beantrgt hat. Ich werde Einwendungen gegen die Erteilung des Erbscheines erheben.

Ist die Tatsache, dass ich Einwendungen gegen den Erbschein erhebe, gleichbedeutend mit der Anfechtung des Testamentes?

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ja, dies kommt dem gleich.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Muß ich die Einwendung begründen?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das sollten Sie unbedingt, damit das Gericht die Einwände prüfen kann.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich wollte eigentlich erst einmal nur schreiben, dass ich gegen die Erteilung des Erbescheines bin, um evtl. den Alleinerben aus der Reserve zu locken! Vielleicht spricht er ja dann mal mit uns.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich bitte um Nachsicht, wenn ich sage, dass dies nicht klug wäre.

Der Alleinerbe wird sich nicht aus der Reserve locken lassen, wenn nur pauschale Einwände erhoben werden.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
ich habe eine Seite A 4 mit der Chronologie der Erkrankung der Tante, einschl. Polizeitruf und Schlüsseldienst, bis zu ihrem Ende, soll ich das alles schon anfügen?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ja, das wäre auf alle Fälle sinnvoll.




Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wie geht das Nachlassgericht dann weiter vor?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das Nachlassgericht prüft die Einwendungen. Hierzu muss zunächst der Alleinerbe eine Stellungnahme abgeben.

Wenn es erforderlich ist, kann das Gericht ein Sachverständigengutachten in Auftrag geben, soweit erforderlich.

Bis zur abschließenden Klärung wird voraussichtlich kein Erbschein an den Alleinerben herausgereicht werden.



Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Reicht hier der Begriff "Einwendungen", oder muss Einspruch oder Widerspruch benutzt werden.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Es reicht der Begriff der Einwendungen.

Das Nachlassgericht fordert ja auch nichts anderes von Ihnen ab.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Jetzt habe ich Antwort vom AG bekommen. Der Alleinerbe bzw. dessen Anwalt führt an, dass die Erblasserin das handschriftliche Testament in Gegenwart ihres Notars verfasst hat. Kann es dann sein, das nur ein Stück Papier handschriftlich als Testament verfasst vorgelegt wird? Gehört ein solches Dokument, wenn schon der Notar anwesend war, nicht vom Notar beglaubigt und eingebunden?? Kann man in diesem Fall den Notar auffordern zu bestätigen, dass es sich bei dem Blatt Papier wirklich um das Testament handelt, bei dessen Aufsetzung er anwesend war?

Weiterhin habe ich den angegebenen Wert des Erbes angezweifelt. Hier wird mir mitgeteilt, das die Werte vom Erbsscheinantragsteller gewissenhaft ermittelt worden sind. Ebenso der Wert des Hauses mit Grundstück!. Kann ein Laie das, oder dient es nur dazu die Kosten einschl. Erbschaftsteuer niedrig zu halten?

 

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

das Testament kann grundsätzlich handschriftlich verfasst werden. Es ist komisch, wenn ein Notar zugegen ist, dass das Testament nicht beglaubigt wird.
Der Notar kann als Zeuge herangezogen werden, ob es sich bei dem vorliegenden Testament um dasselbe handelt, was aufgesetzt wurde, als er zugegen war.
Die Angaben gegenüber dem Nachlassgericht sind keinesfalls verbindlich. Im Zweifel müssen Sachverständigengutachten eingeholt werden.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Rösemeier,

 

ich habe dem AG entsprechend geantwortet, Jedoch ist mir bei der Durchsicht des 1, Schreibens vom AG etwas, in meine Augen, gravierendes aufgefallen. Das 1. Testament war von 1980; dieses hat die verstorbene Tante ja am 29.09.2009 ausser Kraft gesetzt. Im Schreiben des AG vom ehemaligen Wohnort, was dem Schreiben beilag, war von folgendem die Rede:

 

Es soll eröffnet werden: 1 Verfügung von Todes wegen.

Die bereits am 09.04.2003 eröffnete Verfügung von Todes wegen vom 28.03.1980 wurde nochmals eröffnet.

 

Dieser Zusatz sagt mir doch, dass das Testament am 09.04.2003 geändert wurde.

Denn zu diesem Zeitpunkt lebten beide Eheleute noch, die das Testament von 1980 verfasst hatten. Ausser bei einer Änderung gibt es doch keinen Anlass das Testament öffnen zu lassen.

 

Ich habe in meinem Schreiben an das AG verlangt, dass mir diese Version von 2003

auch zur Verfügung gestellt wird.

 

Ich vermute, dass 2003 das Testament so geändert wurde, wie es der Onkel uns erzählt hat, nämlich, dass eine Erbengemeinschaft gemacht werden sollte.

 

Kann die evtl. Änderung von 2003 einfach ignoriert werden?

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragesteller,

aus der Ferne läßt sich dies nicht beurteilen.

Der Sachverhalt ist zwischenzeitlich derart komplex, so dass dies online nicht mehr überschaut werden kann.

Bitte begeben Sie sich umgehend zu einem Erbrechtsanwalt vor Ort, damit die Sache eingehend begutachtet und gegebenfalls Einsicht in die Nachlassakte genommen werden kann.

Ich bitte um Verständnis.

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