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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Zweites StaatsexamenDiplom Jurist
26039601
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Guten Tag! ein Nachlassverwalter hat einen Dauergrabpflegevertrag

Kundenfrage

Guten Tag!
ein Nachlassverwalter hat einen Dauergrabpflegevertrag abgeschlossen.
Er hatte zwar Vollamcht von den Erben gehabt aber die Erben sprechen kein Deutsch
und sie wurden von dem Nachlassverwalter darüber nicht informiert.
Erst nach Auflösen des Vertrages mit dem Nachlasswerwalter hat Derjenige die entprechende Unterlagen ausgehändigt. Nach der Übersetzung aller erhaltenen Unterlagen (es wren ca. 120 Seiten) haben die Erben den Dauergrabpflegevertag gekündigt.
Die Kündigung wurde von der Fiedhofsgärtner-Genossenschaft nicht anerkannt, weil die Dauergrabpflege nachlassgerichtlich genehmigt wurde. Diese Infomation über solche Genehmigung wurde den Erben ebenfalls verschwiegen. Die Erben haben eine Gärtnerei
gefunden die sich vorort befindet und nicht 12 km in anderer Stadt entfernt.
Für die Dauergrabpflege wurden über EUR 16.000 direkt von dem Konto des Erblassers überwiesen, so daß die Erben auch über diese Überweisung nicht rechtzeitig nerfahren haben.
Frage: Kann man die nachlassgerichtliche genehmigung rückwirkend als ungültig erklären?
Hat der Nachlassverwalter seine Informationspflicht verletzt?
Muß er die Erben über solche Ausgaben informieren (in Deutsch oder Landessprache der Erben)?
Für eine rasche Antwort werde ich ihen sehr dankbar.
Andreas Horzela [email protected]
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Horzela,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:





1.Kann man die nachlassgerichtliche genehmigung rückwirkend als ungültig erklären?

Nein, dieses ist grundsätzlich nicht möglich.

Sollte das Nachlassgericht sowie der Nachlassverwalter hier aber pflichtwidrig gehandelt haben, was sich anhand Ihrer Schilderung nicht abschliessend beurteilen lässt, so käme gegenüber dem Verwalter ein Schadensersatzanspruc hi nebtracht.

Gegenüber dem gericht wäre ebenfalls ein Schadensersatzanspruch wegen Amtspfichtverletzung gem. Art. 34 GG i.V.m. § 839 BGB denkbar.

Die gesetzlichen Hürden sind hier aber sehr hoch, so dass das gericht die Behörde meiner Erfahrung nach nur bei relativ eindeutiger Sachlage und sehr offensichtlicher Pflichtwidrigkeit herangezogen werden kann.

Dieses dürfte hier schwer begründbar sein.


2.Hat der Nachlassverwalter seine Informationspflicht verletzt?


Ja, hiervon ist auszugehen nach Ihrer Schilderung. Dieses heißt aber noch nicht zwangsläufig, dass der Verwalter auch haftet.

Es ist aber ein starker Ansatzpunkt.

3.Muß er die Erben über solche Ausgaben informieren (in Deutsch oder Landessprache der Erben)?

 

Ja (siehe oben unter 2.) und zwar in Landessprache bzw. mithilfe eines Übersetzers.

 

Die Erben sollten hier meiner Einschätzung nach schnellstmöglich einen Fachanwalt für Erbrecht vor Ort mit der abschliessenden Klärung der Sach- und Rechtslage und anschliessend gegebenenfalls der Wahrnehmung ihrer rechtlichen Interessen beauftragen.





Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren. Zufriedenheit bedeutet , dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.





Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Samstagnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244

Tel. 0471/140240 o. 0471/140241













Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

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Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch gem. den AGB dieser Plattform nachzuholen, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben (insoweit gilt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen) und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Kostenlose Rechtsbertung ist in Deutschland nach zwingendem Berufsrecht verboten.

 

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Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.


Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur.Danjel-Philippe Newerla,Rechtsanwalt
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

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