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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  Fachanwalt f. Familienrecht
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Ich wohne seit Februar 2009 in Italien und habe im Februar

Kundenfrage

Ich wohne seit Februar 2009 in Italien und habe im Februar 2011 eine Schenkung von einer nicht verwandten Person bekommen. Inwieweit bin ich steuerpflichtig? Ich bin zwar noch in Deutschland gemeldet geblieben, habe aber meine Einnahmen hier in Italien gehabt.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte.

Wenn Sie in Deutschland steuerpflichtig sind, wovon aufgrund Ihres Wohnsitzes in Deutschland auszugehen ist, unterliegt die Schenkung der Schenkungssteuer. Ihr Freibetrag beträgt hier lediglich 20.000 €, die darüber hinausgehende Schenkung ist dann zu versteuern.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Auch wenn der Hauptwohnsitz und die Einnahmen in Italien liegen?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gerne nehme ich zu Ihrer Nachfrage wie folgt Stellung:

Gemäß § 1 Abs. 1 Einkommenssteuergesetz ist unbeschränkt steuerpflichtig, wer in der Bundesrepublik einen Wohnsitz hat. Der Begriff des Wohnsitzes knüpft keineswegs an einen „Mittelpunkt der Lebensinteressen“ an. Es genügt vielmehr, daß eine eigene Wohnung bereitgehalten wird. Wie häufig die Wohnung genutzt wird, ist also unerheblich. Da eine Abmeldung in Deutschland nicht erfolgte, wird das Finanzamt von einer Steuerpflicht in Deutschland ausgehen.

Mit Italien gibt es für die Erbschaftsteuer und Schenkungsteuer kein Doppelbesteuerungsabkommen. Sowohl Deutschland als auch Italien besteuern daher dieselbe Erbschaft oder Schenkung.


Es tut mir leid, Ihnen keine für Sie positivere Antwort geben zu können.
Tobias Rösemeier und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Die Mitteilungsfrist gegenüber dem Finanzamt habe ich zwei Monate überschritten. Die Bank hat sofort eine Mitteilung über die Schenkung gemacht und so ging ich davon aus , dass das Finanzamt sich bei mir melden wird. Jetzt kam von der Bank eine Unbedenklichkeitserklärung, die ich jetzt ausfüllen muss. Inwieweit bin ich mitteilungspflichtig und was passiert wenn ich zu spät informiere?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

über die Schenkung sind Sie mitteilungspflichtig. Die Mitteilungsfrist beträgt 3 Monate für den Schenker und den Beschenkten. Eine Schenkungssteuererklärung müssen Sie allerdings nur auf Aufforderung des Finanzamtes abgeben. Das Finanzamt setzt Ihnen dann eine Frist, die mindestens 1 Monat betragen muss.

Bei verspäteter Meldung müssen Sie mit Säumniszuschlägen auf die Schenkungssteuer rechnen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Entschuldigen sie die Verzögerung, das Fenster war auf einmal weg und ich dachte nicht, dass sie die letzte Frage noch bekommen haben. Reicht es , dass die Bank das Finanzamt informiert hat oder muss ich dasselbe auch tun?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

sowohl Sie als auch den Schenker trifft die Mitteilungspflicht innerhalb von 3 Monaten. Es reicht also nicht aus, dass die Bank über die Schenkung informiert.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank, meine Fragen sind beantwortet.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das freut mich, ich wünsche Ihnen alles Gute!

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