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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 22342
Erfahrung:  Praktische anwaltliche Erfahrung im Bereich des Erbrechts
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ra-huettemann ist jetzt online.

W re ich als die lteste tochter , 54 jahre alt, verplichtet

Kundenfrage

Wäre ich als die älteste tochter , 54 jahre alt, verplichtet nach dem tode meiner mutter ihre noch finanziellen schulden zu begleichen .ich selbst lebe schon seit 20 jahren im ausland und denke daran wieder nach deutschland zurück zukehren und mir von meinem wenigen ersparten eine 1-zw zu kaufen.ich habe lange jahre selbst nicht gearbeitet und verdiene auch nicht gerade sehr viel. Meine 2 jahre jüngere schwester lebt noch in deutschland und verdient noch weniger als ich. wie sieht die rechtslage aus und was würden Sie mir raten zu tun
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme.

Grundsätzlich müssen Sie nur dann für die Verbindlichkeiten Ihrer verstorbenen Mutter einstehen, wenn Sie auch Erbins nach Ihrer Mutter geworden sind.

Unter diesen Umständen treten Sie in sämtliche Rechte und Pflichten Ihrer verstorbenen Mutter ein und haften auch für deren Schulden (§ 1967 BGB).

Allerdings haben Sie die Möglichkeit, die Haftung für diese Schulden auf den vorhandenen Nachlass zu beschränken, wenn eine Nachlassverwaltung angordnet wird oder Sie die Eröffnung des Nachlassinsolvenzverfahrens beantragen. In diesem Fall haften Sie nicht, wenn kein Nachlass vorhanden ist (§ 1975 BGB).

Kommen weder Nachlassverwaltung noch Nachlassinsolvenzverfahren in Betracht, können Sie gemäß § 1990 BGB die Dürftigkeitseinrede erheben. Auch in diesem Fall ist die Befriedigung der Nachlassgläubiger auf den vorhandenen Nachlass beschränkt.



Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme.

Grundsätzlich müssen Sie nur dann für die Verbindlichkeiten Ihrer verstorbenen Mutter einstehen, wenn Sie auch Erbins nach Ihrer Mutter geworden sind.

Unter diesen Umständen treten Sie in sämtliche Rechte und Pflichten Ihrer verstorbenen Mutter ein und haften auch für deren Schulden (§ 1967 BGB).

Allerdings haben Sie die Möglichkeit, die Haftung für diese Schulden auf den vorhandenen Nachlass zu beschränken, wenn eine Nachlassverwaltung angordnet wird oder Sie die Eröffnung des Nachlassinsolvenzverfahrens beantragen. In diesem Fall haften Sie nicht, wenn kein Nachlass vorhanden ist (§ 1975 BGB).

Kommen weder Nachlassverwaltung noch Nachlassinsolvenzverfahren in Betracht, können Sie gemäß § 1990 BGB die Dürftigkeitseinrede erheben. Auch in diesem Fall ist die Befriedigung der Nachlassgläubiger auf den vorhandenen Nachlass beschränkt.



Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Rechtsanwälten ist die Erbringung kostenloser Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet. Der zur Beurteilung gestellte Sachverhalt ist mit einem für Sie günstigen Ergebnis rechtlich maximal ausgeschöpft.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt