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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 15730
Erfahrung:  Seit 20 Jahren als Rechtsanwältin zugelassen, Korrespondenzsprachen: deutsch und englisch, umfangreiche und langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Erbrechts, zwei Fachanwaltstitel
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ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Mein Vater ist im Februar verstorben und jetzt im Mai meine

Kundenfrage

Mein Vater ist im Februar verstorben und jetzt im Mai meine Großmutter. "Übrig" bleiben der Bruder meines Vaters, meine beiden Schwester und ich. (Mein Großvater verstarb vor 4 Jahren.) Mein Onkel hat nun ein Testament meiner Großeltern von 1996 verlesen, welches besagt, dass mein Vater 1995, 5000,- DM als Teilbetrag seines Erbteils erhalten hat. (Mir stellt sich die Frage, Teilbetrag von welcher Höhe ausgehend ?) Das Haus meiner Großeltern wurde 1996 auf meinen Onkel überschrieben. Dieser hat daraufhin das Haus umbauen lassen, sprich, neues Bad, Dach, Heizung etc. . Desweiteren ist eine Bargeldsumme in Höhe von 50000,- Euro vorhanden, so sagt er, welche laut Testament wie folgt aufgeteilt werden soll: mein Onkel erhät 16000,- Euro, der Sohn meines Onkels erhält ebenfals 16000,- Euro (wird namentlich als Enkel aufgeführt) und wir 3 Schwestern sollen uns nun 16000,- Euro teilen, da wir ja sozusagen an die Stelle unseres verstorbenen Vaters nachrücken.
Merkwürdig ist auch, dass wir im Testament als weitere Enkel nicht benannt werden. Haben wir noch einen Anteilsanspruch, bezüglich des Hauses ? Ich komme mir von unserem Onkel doch etwas hintergangen vor. Genauso müßte das Inventar des Hauses, sprich Hausrat, Schmuck etc. auch in die Ermasse gehören.
Mit frdl. Grüßen
A. Eichler
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Anfrage.

Eine Zuwendung wird dann auf den Erbteil angerechnet, wenn sie vom Erblasser mit der Bestimmung getätigt wurde, dass sie auf den Erbteil anzurechnen ist.


Sog. Ausstattungen, nämlich Aussteuer, Hilfe bei der Selbständigkeit sind grundsätzlich auszugleichen, wenn der Erblasser nicht etwas anderes angeordnet hat.




Eine Ausstattung liegt hier aber wohl nicht vor.

Es bleibt als Möglichkeit eine Anordnung des Erblassers. Diese kann im Testament aber auch mündlcih erfolgen.


Sie müssten also nachweisen, dass Ihre Großeltern bestimmt hatten, dass das geschekte Haus auszugleichen sei.


Dies dürfte leider sehr schwer möglich sein.

Richtig ist, dass Sie und Ihre Geschwister an die Stelle Ihres verstorbenen Vaters nachrücken




Ich bedauere, Ihnen keine angenehmere Auskunft geben zu können.


Ich hoffe, Ihnen einen ersten rechtlichen Überblick gegeben zu haben.




Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht




Wenn Ihre Frage beantwortet ist, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Sie akzeptieren meine Antwort durch Klicken auf das grüne Feld.


Vielen Dank
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch Fragen ? Sehr gerne.

Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin


Wenn Ihre Fragen beantwortet sind, bitte ich höflichst um Akzeptierung


Vielen Dank
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


bitte teilen Sie mir mit, was einer Akzeptierung entgegensteht.

Erst mit Ihrer Akzeptierung erhalte ich meinen Anteil aus der von Ihnen geleisteten Anzahlung.

Kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nämlich verboten, so dass meine Antwort nur unter der Bedingung der Akzeptierung erfolgen konnte.


Vielen Dank für Ihr Verständnis.


Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin


Wenn Ihre Frage beantwortet ist, darf ich um Akzeptierung bitten.


Vielen Dank
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 15730
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ClaudiaMarieSchiessl und 2 weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen dank für die schnelle Antwort. Tja, sieht ja nicht so gut aus. Trotzdem, im Testament steht ja, dass mein Vater einen Teilbetrag auf sein Erbteil erhaten hat. Dann wäre ja davon auszugehen, dass es sich um den gesamten Nachlass handelt, welchen sich die beiden Söhne teilen müssten. Wenn ich das noch richtig weiß, wurde das Testamen 1995 aufgesetzt und 1996 wurde das Haus überschrieben auf den Onkel. Es kann doch nicht richtig sein, dass der eine Bruder 80% erhält und der andere nur 20%. Sollten da wirklich keine Pflichtteilsansprüche bestehen ? Würde es Sinn machen, das Testament anzufechten ? MfG
A. Eichler
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


Sie müssen unterscheiden zwischen Erbteil und Pflichtteil.

Pflichtteil bekommt wer durch Testament enterbt wurde.

Im Pflichtteilsrecht führen diese Zuwendungen zu einem Pflichtteilsergänzungsanspruch, der allerdings entfällt, wenn seit der Zuwendung 10 Jahre vergangen sind.


Beim Erbteil können Sie sich auf den Stabdpunkt stellen, dass mit der Formulierung Teilbetrag auf Erbteil eine Anordnung getroffen wurde, dass die Zuwendung anzurechnen ist.


Einen Anfechtungsgrund sehe ich leider nicht.

Ein solcher läge nur vor, wenn sich der Erblasser bei der Verfassung des Testaments nachweislich geirrt hätte.




Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Erbrecht
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Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ja, in Ordnung, dann haben wir leider Pech gehabt. Vielen Dank für Ihre Antworten, das hat mir sehr geholfen.
Wünsche Ihnen einen schönen Tag.
A.Eichler
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr gerne

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