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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Zweites StaatsexamenDiplom Jurist
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Im Oktober 2010 verstarb meine Schwester kinderlos. Ein Testament

Kundenfrage

Im Oktober 2010 verstarb meine Schwester kinderlos. Ein Testament existiert nicht, daher wurde ein Erbschein für alle Erbberechtigten beantragt und ausgestellt. Erbe ist der Ehemann, die Mutter und der Bruder der Erblasserin. Da die Ehe als Zugewinngemeinschaft gewertet wurde, sieht die Verteilung wie folgt aus:
Eheman erbt 75%, Mutter und Bruder je 12,5%.
Auf Bestrebung der Mutter und des Bruders wurden daraufhin über die Bank der Erblasserin alle Kontendaten an das für die Erbschaftsteuer zuständige Gericht gemeldet.
Bislang haben weder meine Mutter noch ich (der Bruder) nach mittlerweile 6 Monaten irgend eine Benachrichtigung über das weiter Procedere erhalten. Der Ehemann verweigert jegliche Auskunft. Wie sollen wir Ihrer Meinung nach weiter verfahren?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:






Welche konkrete Fragen haben Sie denn zu dem weiteren Vorgehen?

 

Geht es Ihnen hier um den weiteren Ablauf in Bezug auf die Erbschaftsteuer oder die Verteilung der Erbschaft als solches?

 

Sofern der Ehemann hier sämtliche Gegenstände in seinem Besitz haben sollte,

hätten Sie als Miterben grundsätzlich auch einen Auskunftsanspruch gegenüber dem Ehemann.

 

In diesem Fall sollte den Ehemann nachweisbar (Einschreiben) eine angemessene Frist (etwa 10-14 Tage) zur Auskunft gesetzt werden.

 

Sollte die Auskunft weiter verweigert werden sollte ein Fachanwalt für Erbrecht vor Ort mit der notfalls gerichtlichen Durchsetzung dieses Auskunftsanspruchs beauftragt werden.







Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren. Zufriedenheit bedeutet , dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.





Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochnachmittag



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244











Advopro und 3 weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Es geht mir um die Verteilung der Erbschaft als solches. Wie kommen meine Mutter und ich an unseren Erbteil?
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Zunächst einmal müsste festgestellt werden, wo sich der Nachlass befindet.

Diesbezüglich haben sie als Erben nach dem Gesetz mehrere Auskunftsansprüche.

Wissen Sie beispielsweise, dass der Erblasser ein Konto hatte, so haben sie gegen die Bank einen Auskunftsanspruch auf Mitteilung des Guthabens.

Wenn dann der gesamte Nachlass festgestellt ist geht es schließlich an die Aufteilung.

Hier sollte an die anderen Miterben herangetreten werden und eine Aufteilungsvereinbarung getroffen werden.

Sollte der oder die anderen Erben nicht mitwirken, wäre beim zuständigen Gericht eine so genannte Aufhebungsklage einzureichen.

Dieses kann grundsätzlich jeder einzelne Miterbe veranlassen.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244

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