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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  Fachanwalt f. Familienrecht
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Im Testament wurde Ehefrau des Erblassers unbefristetes mietfreies

Kundenfrage

Im Testament wurde Ehefrau des Erblassers unbefristetes mietfreies Wohnrecht eingeräumt.
Erblasser war zum Zeitpunkt der Testamentabfassung nicht alleiniger Besitzer des Hauses. Sohn 1/4 Erblasser 3/4.
Nach dem Tod des Erblassers - Erbengemeinschaft zu 75% des Hauses an Sohn und Stiefmutter zu je die Hälfte.
Frage: Ist der Anspruch auf dieses unbefristete mietfreies Wohnrecht rechtens, durfte es ausgesprochen werden - oder fällt es unter ein Verschaffungsvermächtnis ?
Vielen Dank XXXXX XXXXX Bearbeitung
mfg
Alexius Herrmann
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

das sogenannte Verschaffungsvermächtnis nach § 2170 BGB setzt voraus, dass das Vermächtnis nach § 2069 Abs. 1 BGB wirksam ist.

Das Vermächtnis eines bestimmten Gegenstands ist unwirksam, soweit der Gegenstand zur Zeit des Erbfalls nicht zur Erbschaft gehört, es sei denn, dass der Gegenstand dem Bedachten auch für den Fall zugewendet sein soll, dass er nicht zur Erbschaft gehört.

Gerade für das vererbte Wohnrecht dürfte dies gelten.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen die Rechtslage verständlich darlegen und Ihnen eine angemessene rechtliche Orientierung geben. Falls Sie Nachfragen haben, können Sie diese gern stellen.
Tobias Rösemeier und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich kenne diesen Paragraphen nicht so gut, heisst es nunmehr ich kann das Wohnrecht anfechten? danke Gruss A. Herrmann
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

entschuldigen Sie bitte, dass die Formulierung nicht so eindeutig war.

Im Ergebnis bedeutet meine obige Antwort, dass das Wohnrecht wohl leider nicht anfechtbar ist.

Der Erblasser wollte durch die Regelung sicherstellen, dass die Ehefrau weiterhin dort wohnen kann. Zwar war der Erlasser nicht alleiniger Eigentümer, aber jedenfalls Besitzer gewesen, so dass er eben dies der Frau weiterermöglichen wollte.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
danke jetzt komme ich mit Ihrer Aussage klar, aber sicherlich muss ich erneute klärendee Anwort wohl nicht nocheinmal mit 45€ bezahlen, da ich die erste Antwort mit akzeptieren bestätigt hatte. Ich werde Ihre Antwort und nochmalige Erklärung mit positiv beurteilen. Mfg A. Herrmann
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Antworten auf eine Nachfrage oder Klärung braucht nicht nochmal akzeptiert werden.