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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Zweites StaatsexamenDiplom Jurist
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hallo, sind in einer erbgemeinschaft,d.h stiefmutter,sohn

Beantwortete Frage:

hallo,
sind in einer erbgemeinschaft,d.h stiefmutter,sohn und tochter da leiblicher vater verstorben. es geht um ein haus der die kinder an die stiefmutter ausbezahlen soll,kinder haben sich vor einem jahr mit der stiefmutter um 50.000 euro entschieden die auszubezahlen.
Das problem ist jetzt das die kinder das geld nicht aufbringen können und deshalb das haus verkaufen müssen.
wenn die kinder das haus privat verkaufen und das haus wäre jetzt ca.140.000 euro wert,müsste man der stiefmutter die 70.000 euro geben?? oder doch nur die 50.000 euro`?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender ,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:




Wenn ich Sie richtig verstanden habe handelt es sich hier um eine Erbengemeinschaft

und der Sohn sowie die Tochter haben sich mit der Stiefmutter geeinigt, diese auszuzahlen.

 

Ich gehe davon aus, dass der leibliche Vater dieses nicht im Testament geregelt hat ( sollte es doch so sein, so bitte ich um einen entsprechenden Hinweis), sondern sich der Sohn sowie die Tochter mit der Stiefmutter geeinigt haben.

 

Wichtig zu wissen ist, dass die Stiefmutter natürlich auch beweisen muss, dass es eine solche vertragliche Vereinbarung gegeben hat.

 

Sollte es tatsächlich eine solche Vereinbarung geben, wäre natürlich auch nur diese Vereinbarung maßgeblich.

 

Nach ihrer Schilderung lautet die Vereinbarung dahingehend, dass der Auszahlungsbetrag 50.000 € beträgt. In diesem Fall hätte dann auch die Stiefmutter lediglich einen Anspruch auf Auszahlung von 50.000 € und nicht mehr.

 

Ich habe das Gefühl, dass die Veräußerung der Immobilie hier in erster Linie nicht von allen Beteiligten gewünscht ist. Sollte dieses so sein, so sollten sich alle Beteiligten unbedingt noch einmal zusammensetzen und gegebenenfalls versuchen mit der Stiefmutter einer Ratenzahlungsvereinbarung zu treffen.








Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Zufriedenheit bedeutet , dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Montagnachmittag



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244











Advopro und 2 weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Ein Testament besteht nicht.

 

Die Auszahlung an die Stievmutter wurde notariell festgehalten,d.h. sie bekommt für die 50% Anteil des Hauses 50.000€.

 

Zunächst wollten wir, die Kinder die Erbin (stievmutter) mit einem kredit ausbezahlen.

Jedoch haben sich die Kinder geeinigt das Haus zu verkaufen privat oder bzw. auch über einen Makler.

 

Falls dieser wert des Hauses schätzungsweise um die 160.000€liegt bekäme die Stievmutter dann trotzdem nur 50.000€ oder kann dieses haus nur verkauft werden wenn die stievmutter die 80.000€ bekommt?

 

MfG

Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.
vielen Dank für Ihren Nachtrag. Sehr gerne möchte ich Ihnen antworten.

Sie schrieben etwas von 50 % und 50.000 €.

Sollten sich die 50 % auf den aktuellen Verkehrswert zum Zeitpunkt der Errichtung des notariellen Vertrages richten, so hätte sie lediglich einen Anspruch auf 50.000 €.

Sollte dort aber etwas stehen wie 50 % vom aktuellen Verkehrswert und 50.000 €, so wäre dieses widersprüchlich.

Bitte teilen Sie mir doch gegebenenfalls den genauen Wortlaut der notariellen Vereinbarung beziehungsweise den entsprechenden Abschnitt mit den 50 % und den 50.000 € mit, damit ich hierzu abschließend Stellung nehmen kann.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Der Stiefmutter steht laut gesetzt die hälfte von allem zu.( also 50%).

notariell wurde festgelegt das wir ihr 50.000 euro für das Haus geben,obwohl es ja eig.mehr wert hat! nun wollen wir aber das Haus privat verkaufen und würden ja so um die 160.000 euro bekommen,da wir die kinder ja auch jeweils 1/4 das Hauses besitzen.

im notariellen schreiben steht nichts vom aktuellen verkehrswert.

 

 

Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Sofern dem notariellen Vertrag ausdrücklich von einer Summe in Höhe von 50.000 € die Rede ist, ist auch nur diese Summe maßgeblich.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244

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