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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Zweites StaatsexamenDiplom Jurist
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Meine Mutter hat in 2. Ehe einen Mann geheiratet, der mit ihr

Kundenfrage

Meine Mutter hat in 2. Ehe einen Mann geheiratet, der mit ihr ein schönes Vermögen aufgebaut hat. Aus dieser Ehe hat sie einen Sohn. Mein Stiefvater ist verstorben und hat meine Mutter als Vorerbin eingesetzt. Nun hat dieser Sohn vor 2 Jahren den Kontakt mit ihr gänzlich abgebrochen. Sie kann ihre Enkelkinder, die sie teilweise mitbetreut hat, nicht mehr sehen. Sie möchte wissen, ob unter diesen Umständen (seelische Grausamkeit, nervliche Belastungen bis zu körperlichen Erkrankungen (meine Mutter ist 84 J.)
das Testament anfechtbar ist?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:



Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass das Testament unter diesen Umständen nicht anfechtbar ist.

 

Anfechtbar wäre das Testament höchstens dann, wenn es einen formellen Fehler hat (dieses kann ich nach ihrer Schilderung nicht erkennen) oder wenn der Erblasser zum Zeitpunkt der Errichtung des Testaments nicht Testierfähigkeit, also nicht geschäftsfähig gewesen ist. Hierfür habe ich ebenfalls keine Anhaltspunkte.

 

Die Frage, wie sie hier ansprechen ist die nach einer Erbunwürdigkeit. Dieses würde aber nur dann gelten,wenn sich die Person, also der gesetzliche Erbe gegenüber dem Erblasser groben sittlichen Verfehlungen schuldig und insbesondere strafbar gemacht hat. Dieses kann ich aber nicht erkennen. Verfehlungen seitens des Erblassers gegenüber ihrer Mutter und umgekehrt liegen hier offensichtlich nicht vor.



Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagnachmittag!



 

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244



Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



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Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

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