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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  Fachanwalt f. Familienrecht
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Wenn der Tochter das Haus berschrieben wurde und sie durch

Kundenfrage

Wenn der Tochter das Haus überschrieben wurde und sie durch Nichtzahlung der Raten das Niesbrauchrecht der inzwischen verstorbenen Oma gefährdet hat, draufhin enterbt und des Pflichtteils entzogen wurde, muss dann die Enkeltochter, die als Alleinerbin eingesetzt wurde, den Pflichtteil an die Mutter zahlen ?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte:

Der Tochter kann nur das Erbe durch Testament oder Erbvertrag entzogen werden. Soweit hier kein notarieller Pflichtteilsverzicht zwischen Großmutter und Tochter vereinbart wurde, steht der Tochter ihr Pflichtteilsanspruch zur Seite.

§ 2303 BGB regelt den Pflichtteilsanspruch, wo es lautet:

Ist ein Abkömmling des Erblassers durch Verfügung von Todes wegen von der Erbfolge ausgeschlossen, so kann er von dem Erben den Pflichtteil verlangen. Der Pflichtteil besteht in der Hälfte des Wertes des gesetzlichen Erbteils.

Wenn die Tocher das einzige Kind der Großmutter gewesen ist, so wäre sie nach der gesetzlichen Erbfolge ohne Enterbung Alleinerbin geworden, dementsprechend beträgt dann der Pflichtteilsanspruch 50 % des Nachlasses.

Der Pflichtteilsanspruch der Tochter richtet sich gegen den Erben. Aufgrund Ihrer Schilderung wurde die Enkeltochter zur Alleinerbin eingesetzt, so dass die Tochter dann den Anspruch gegenüber der Enkeltochter geltend machen muss.

Rein vorsorglich möchte ich darauf hinweisen, dass der Pflichtteilsanspruch der kurzen Verjährung unterliegt und 3 Jahre nach Bekanntwerden des Erbfalls verjährt.

Ich hoffe ich konnte Ihnen die Rechtslage verständlich darlegen und Ihnen eine angemessene rechtliche Orientierung geben. Falls Sie Nachfragen haben, können Sie diese gern stellen.

Abschließend darf ich Sie um Akzeptanz meiner Antwort entsprechend den AGB´s des Seitenbetreibers bitten. Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig.


Mit freundlichen Grüßen

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte:

Der Tochter kann nur das Erbe durch Testament oder Erbvertrag entzogen werden. Soweit hier kein notarieller Pflichtteilsverzicht zwischen Großmutter und Tochter vereinbart wurde, steht der Tochter ihr Pflichtteilsanspruch zur Seite.

§ 2303 BGB regelt den Pflichtteilsanspruch, wo es lautet:

Ist ein Abkömmling des Erblassers durch Verfügung von Todes wegen von der Erbfolge ausgeschlossen, so kann er von dem Erben den Pflichtteil verlangen. Der Pflichtteil besteht in der Hälfte des Wertes des gesetzlichen Erbteils.

Wenn die Tocher das einzige Kind der Großmutter gewesen ist, so wäre sie nach der gesetzlichen Erbfolge ohne Enterbung Alleinerbin geworden, dementsprechend beträgt dann der Pflichtteilsanspruch 50 % des Nachlasses.

Der Pflichtteilsanspruch der Tochter richtet sich gegen den Erben. Aufgrund Ihrer Schilderung wurde die Enkeltochter zur Alleinerbin eingesetzt, so dass die Tochter dann den Anspruch gegenüber der Enkeltochter geltend machen muss.

Rein vorsorglich möchte ich darauf hinweisen, dass der Pflichtteilsanspruch der kurzen Verjährung unterliegt und 3 Jahre nach Bekanntwerden des Erbfalls verjährt.

Ich hoffe ich konnte Ihnen die Rechtslage verständlich darlegen und Ihnen eine angemessene rechtliche Orientierung geben. Falls Sie Nachfragen haben, können Sie diese gern stellen.

Abschließend darf ich Sie um Akzeptanz meiner Antwort entsprechend den AGB´s des Seitenbetreibers bitten. Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig.


Mit freundlichen Grüßen

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte:

Der Tochter kann nur das Erbe durch Testament oder Erbvertrag entzogen werden. Soweit hier kein notarieller Pflichtteilsverzicht zwischen Großmutter und Tochter vereinbart wurde, steht der Tochter ihr Pflichtteilsanspruch zur Seite.

§ 2303 BGB regelt den Pflichtteilsanspruch, wo es lautet:

Ist ein Abkömmling des Erblassers durch Verfügung von Todes wegen von der Erbfolge ausgeschlossen, so kann er von dem Erben den Pflichtteil verlangen. Der Pflichtteil besteht in der Hälfte des Wertes des gesetzlichen Erbteils.

Wenn die Tocher das einzige Kind der Großmutter gewesen ist, so wäre sie nach der gesetzlichen Erbfolge ohne Enterbung Alleinerbin geworden, dementsprechend beträgt dann der Pflichtteilsanspruch 50 % des Nachlasses.

Der Pflichtteilsanspruch der Tochter richtet sich gegen den Erben. Aufgrund Ihrer Schilderung wurde die Enkeltochter zur Alleinerbin eingesetzt, so dass die Tochter dann den Anspruch gegenüber der Enkeltochter geltend machen muss.

Rein vorsorglich möchte ich darauf hinweisen, dass der Pflichtteilsanspruch der kurzen Verjährung unterliegt und 3 Jahre nach Bekanntwerden des Erbfalls verjährt.

Ich hoffe ich konnte Ihnen die Rechtslage verständlich darlegen und Ihnen eine angemessene rechtliche Orientierung geben. Falls Sie Nachfragen haben, können Sie diese gern stellen.

Abschließend darf ich Sie um Akzeptanz meiner Antwort entsprechend den AGB´s des Seitenbetreibers bitten. Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig.


Mit freundlichen Grüßen

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