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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Zweites StaatsexamenDiplom Jurist
26039601
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Hallo, meine frage eine ex freundin hat ein kind erhalten jetzt

Kundenfrage

Hallo, meine frage eine ex freundin hat ein kind erhalten jetzt will sie geld von mir also unterhalt. Sie hat mir aber vor gerraumer zeit eine sms geschickt wo drin steht ich brauche mich nie um was zu kümmmern sie will mich nie zu dem kind lassen es soll nie wissen das es mich gibt.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:



Unterhalt für das Kind müssen sie nach dem Gesetz zahlen. Dieses ist in Paragraph 1601 BGB festgeschrieben.

 

Auch wenn die Mutter mal zu Ihnen gesagt haben soll, dass sie sich um nichts kümmern brauchen, kann die Mutter hierdurch nicht wirksam auf den Unterhaltsanspruch des Kindes verzichten.

 

Das Kind hat also definitiv einen Unterhaltsanspruch ihnen gegenüber.

 

Die andere Sache ist natürlich,dass die Mutter ihnen das Kind verweigert. Dieses geht so nicht.

 

Auch wenn sie nicht verheiratet sind mit der Mutter haben Sie zumindest ein Besuchsrecht.

 

Sie sollten die Kindesmutter auffordern eine Regelung mit ihnen für das Besuchsrecht zu treffen. Sollte sie sich weigern sollten sie das Jugendamt um Hilfe bitten.

 

Sollte sich die Mutter auch unter Zuhilfenahme des Jugendamtes nicht einsichtig zeigen, werde in letzter Instanz einen Gang vor das zuständige Familiengericht erforderlich. Hierbei sollten sie sich von einem Fachanwalt für Familienrecht vor Ort vertreten lassen.



Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Freitagnachmittag!



 

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244


Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen dank für Ihre rasche antwort.
Muss ich trotzdem zaheln? Das habe ich ja schwarz auf Weiß das sie schrieb ich brauch nie für das kind aufkommen!?!?!?
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.
vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Auch wenn sie es schriftlich von der Mutter des Kindes haben, dass sie für das Kind nie aufkommen brauchen, ist dieses Schriftstücklager bedeutungslos.

Die Mutter kann nämlich nicht wirksam auf den Unterhalt für das Kind verzichten. Wenn überhaupt, dann kann die Mutter nur auf ihren eigenen Unterhaltsanspruch unter bestimmten Voraussetzungen dem Kindesvater gegenüber verzichten.

Nach langjährig gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ist ein Verzicht der Mutter auf den Unterhalt für das Kind (zum Beispiel in einem Ehevertrag) sittenwidrig und somit gem. § 138 BGB unwirksam. Die Richter haben dieses im wesentlichen damit begründet, dass die Mutter nicht einseitig über die Unterhaltsansprüche des Kindes bestimmen darf und dem Kind somit keinen Nachteil zufügen darf.

Es bleibt also bei der Antwort, dass hier definitiv ein Unterhaltsanspruch gemäß Paragraph 1601 BGB besteht.

Ich hoffe ihre Nachfrage zu ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Freitagnachmittag.

Bitte seien Sie auch so nett und akzeptieren sie noch kurz meine Antwort. Sofern sie noch Verständnisfragen haben können sie natürlich gerne nachfragen (selbst verständlich auch noch nach Akzeptierung).

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
eine frage hätte ich noch ich bin selbständiger kleinunternehmer und habe einkommen zwischen 500 und 1200€ wie viel muesste man denn da zahlen? gibt es da richtlinen?
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.
vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Ja, es gibt gewisse Richtlinien, insbesondere die Düsseldorfer Tabelle.

Die Höhe des Unterhalts für das Kind ist von ihrem Einkommen abhängig.

Da sie selbstständig sind nimmt man hier ihr Durchschnittseinkommen der letzten drei Jahre.

Von diesem Einkommen dürfen sie noch nach der Rechtsprechung pauschal 5 % für berufsbedingte Aufwendungen abziehen.

Der Betrag, den sie dann erhalten ist das so genannte bereinigte unterhaltsrelevante Nettoeinkommen.

Sie haben als erwerbstätige Person nach der Düsseldorfer Tabelle einen Selbstbehalt von 950 €. Nur wenn sie darüber liegen müssen sie Unterhalt zahlen.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.
vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Ja, es gibt gewisse Richtlinien, insbesondere die Düsseldorfer Tabelle.

Die Höhe des Unterhalts für das Kind ist von ihrem Einkommen abhängig.

Da sie selbstständig sind nimmt man hier ihr Durchschnittseinkommen der letzten drei Jahre.

Von diesem Einkommen dürfen sie noch nach der Rechtsprechung pauschal 5 % für berufsbedingte Aufwendungen abziehen.

Der Betrag, den sie dann erhalten ist das so genannte bereinigte unterhaltsrelevante Nettoeinkommen.

Sie haben als erwerbstätige Person nach der Düsseldorfer Tabelle einen Selbstbehalt von 950 €. Nur wenn sie darüber liegen müssen sie Unterhalt zahlen.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
ok vielen dank XXXXX XXXXX haben mir sehr geholfen danke.
mfg
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.
vielen Dank. Es freut mich sehr, dass ich Ihnen helfen konnte. Sollte noch etwas unklar geblieben sein, so zögern Sie bitte nicht nachzufragen.

Seien Sie auch bitte so nett und akzeptieren sie noch kurz meine Antwort.

Dann wünsche ich Ihnen noch einen angenehmen Freitagnachmittag und ein erholsames Wochenende!

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

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Fax.0471/140244
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.
vielen Dank. Es freut mich sehr, dass ich Ihnen helfen konnte. Sollte noch etwas unklar geblieben sein, so zögern Sie bitte nicht nachzufragen.

Seien Sie auch bitte so nett und akzeptieren sie noch kurz meine Antwort.

Dann wünsche ich Ihnen noch einen angenehmen Freitagnachmittag und ein erholsames Wochenende!

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

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Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



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Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Erneut posten: Antwort kam zu spät.
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

sofern sie noch Nachfragen haben möchte ich Ihnen diese gerne beantworten. Sollten Sie keine Nachfrage mehr haben möchte ich Sie aber höflich bitten, meine Antwort zu akzeptieren und mich auch für meine Rechtsberatung zu bezahlen.Ich habe ihnen mehrfach auf ihre Nachfragen geantwortet.

Sie haben schließlich auch die allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform akzeptiert.

Davon, dass meine Antwort zu spät war kann keine Rede sein, da ich nachweislich innerhalb weniger Minuten nach ihrer Rückantwort drauf geantwortet hat. Hätte ich Ihnen erst mehrere Stunden oder Tage später geantwortet könnte ich ihren Einwand verstehen.

So kann ich diesen Einwand aber nur zurückweisen und sie noch einmal bitten zu akzeptieren.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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