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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  Fachanwalt f. Familienrecht
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

In unserem Fall gibt es eine erbengemeinschaft! Es geht um

Kundenfrage

In unserem Fall gibt es eine erbengemeinschaft! Es geht um den Verkauf einer Immobilie! Hier sind 3 Erben und ein Enterbter - dessen Nacherben nach dem Tode ihres Vaters das Erbe bekommen würden. Bis dahin ist ein Testamentsverwalter eingesetzt. Diese zwei verweigern jetzt die notarielle Unerschrift zum Verkauf der Immobilie da sie der Ansicht sind, das sie wenn sie jetzt unterschreiben, das Erbe ihres Vaters vorzeitig annehmen! Dieser hat aber bekannterweise ca. 100000 € Schulden - diese wollen sie natürlich nicht erben! Welche Möglichkeiten gibt es! Können die Nacherben schon jetzt zu Lebzeiten auf das Erbe ihres Vaters verzichten!? Ist es wirklich so das sie mit dieser Unterschrift das Erbe ihres Vaters antreten? Es ist sehr dringend da der Immobilienverkauf sonst zum 31.12.2010 platzt und alle angefallenen Kosten auf die Erbengemeinschaft zurück fallen würden! Achso: Hätte der Notar nicht die Erbengemeinschaft auf diesen Sonderfall hinweisen müssen - bevor ein Kaufvertrag gemacht wird???

LG C. Reincke
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne unter Berücksichtigung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes wie folgt beantworte:

Über den Verkauf der Immobilie können die Erben als Erbengemeinschaft entscheiden. Soweit hier ein Erbe enterbt und damit auf seinen Pflichtteil gesetzt wurde , hat dieser kein Mitspracherecht beim Verkauf der Immobilie. Der Enterbte Erbe könnte dann nur seinen Pflichtteilsanspruch gegenüber der Erbengemeinschaft geltend machen, der in der Hälfte seines gesetzlichen Erbteils liegt.

Oder wurde hier Vor- und Nacherbschaft für den "Enterbten" eingerichtet? So dass er als Vorerbe nicht über die Immobilie ohne die Zustimmung der Nacherben verfügen darf?

Solange der Enterbte noch lebt und es aufgrund von Vor- und Nacherbschaft der Genehmigung der Nacherben für den Vertrag bedarf, so bedeutet dies nicht, dass diese die Erbschaft nach deren Vater, der ja offensichtlich im übrigen noch lebt, annehmen.

Durch Vor- und Nacherbschaft, geht das Erbe des jetztigen Erblassers, also desjenigen, der die Immobilie vererbt hat, auf die Nacherben nach dem Tod des Vorerben (Enterbten) über. D.h. die Kinder des "Enterbten" treten dann das Erbe nach dem jetzigen Erblasser an, nicht das Erbe nach Ihren Vater.

Im übrigen ist es auch möglich, bereits zu Lebzeiten auf sein Erbe zu verzichten. Hierzu bedarf es allerdings eines notariellen Erbvertrags.

Aufgrund Ihrer Schilderung steht aber einer Zustimmung der Kinder des "Enterbten" nichts im Wege.

Ich hoffe ich konnte Ihnen die Rechtslage verständlich darlegen. Falls Sie Nachfragen haben, können Sie diese gern stellen.

Abschließend darf ich Sie um Akzeptanz meiner Antwort entsprechend den AGB´s des Seitenbetreibers bitten. Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig.


Mit freundlichen Grüßen
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

falls Sie keine Nachfragen haben, darf ich Sie bitten, Ihre Frage hier durch Akzeptieren meiner Antwort zu schließen. Sie akzeptieren, in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken. Vielen Dank!
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

bislang haben Sie meine Antwort noch nicht akzeptiert. Ich darf Sie bitten, dies noch nachzuholen, denn erst durch die Akzeptanz wird Ihre Zahlung verbucht und Sie bezahlen mich für meine Rechtsberatung.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig und auch von dieser Plattform nicht beabsichtigt.

Wenn Sie also keine weiteren Nachfragen haben, schließen Sie Ihre Frage hier durch Akzeptanz meiner Antwort. Vielen Dank!

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

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