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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 15713
Erfahrung:  Seit 20 Jahren als Rechtsanwältin zugelassen, Korrespondenzsprachen: deutsch und englisch, umfangreiche und langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Erbrechts, zwei Fachanwaltstitel
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Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Erbrecht hier ein
ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Guten Tag, ich bitte um Hilfe im folgenden Erbfall. Meine

Kundenfrage

Guten Tag,
ich bitte um Hilfe im folgenden Erbfall.
Meine Fau und ich wohnen seit 10 Jahren in einem privaten Mietshaus. Die Eigentümer, ein älteres Ehepaar, 80 Jahre alt, wohnen ebenfalls in diesem Haus. Wir hatten seit unserem Einzug ein vertrauensvollen Umgang und haben uns gegenseitig sehr vertraut. Das Ehepaar hatte einen Sohn, der leider verstorben ist, dieser hat aus seiner Ehe eine Tochter, heute 18 Jahre alt.

Im Jahre ´2005 haben die Eheleute ein Testament beim Notar aufgesetzt. Hier wurde ein gemeinnütziger Verein als Erbe eingestzt, die Enkeltochter mit einem Sparbuch bedacht.

Im Sommer ´2010 sollten beide Eheleute ins Krankenhaus. Sie bestellten uns, meine Frau und mich, in Ihre Wohnung und gaben uns aus Ihrem Safe Unterlagen und Dokumente (Bundesschatzbriefe und Sparbücher; Unterlagen zu Haus und Grund; Hinterlegungs-schein Testament).
Falls Sie nicht mehr zurückkommen, sollen wir mit den Unterlagen zum Nachlassgericht gehen und einen Erbschein beantragen und alles behalten.

Jetzt sind die beiden wirklich innerhalb von 3 Wochen verstorben. Wir haben wie besprochen die gesamten Unterlagen beim Nachlassgericht zur Aufbewahrung abgegeben.

Unsere Frage zusammenfassend:
Wir sind nicht im Testament aufgeführt. Sind wir nach § 2087 BGB 1. Abs erbberechtigt ?

Ich hoffe uns kann jemand eine Antwort geben, wir sind verzweifelt.

Danke XXXXX XXXXX
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Wenn Sie nicht im Testament aufgeführt sind, sind Sie nicht erbberechtigt.

§ 2087 BGB setzt eine Zuwendung mittels Testament voraus und will den Erben vom Verrmächtnisnehmer abgrenzen.

Was vorliegen könnte ist eine Schenkung unter Lebenden. Ob dies jedoch von den Eheleuten so gewollt war ist , kann nicht sicher gesagt werden.
Eine Schenkung bedarf gemäß § 518 BGB der notariellen Form, wobei der Mangel der Form geheilt wird, wenn dem Bedachten die Sache bewirkt wird.

Was Ihnen zugewendet wurde, sind jedoch die Unterlagen, nicht das Vermögen selbst, so dass ich hier leider auch nicht von einer Schenkung ausgehe.



Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben und bitte, folgendes zu beachten:

Sollte Ihre Frage hiermit beantwortet sein , bitte ich um Akzeptierung meiner Antwort. Erst mit Ihrer Akzeptierung wird die von Ihnen geleistete Anzahlung zum Zwecke des Ausgleichs der hier entstandenen Gebühren verwendet.

Just Answer ist kein kostenfreies Forum. Dies ist schon aus standesrechtlichen Gründen nicht möglich. Insoweit wird auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen verwiesen.

Die Beantwortung Ihrer Frage erfolgte unter der Bedingung, dass der von Ihnen angebotene Zahlbetrag auch zum Ausgleich gebracht wird.

Wegen etwaiger Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung . Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Abschließend möchte ich Sie noch auf folgendes hinweisen : Bitte beachten Sie, dass bereits geringfügige Änderungen des geschilderten Sachverhaltes zu anderen rechtlichen Ergebnissen führen können. Stellen Sie Ihre Frage daher möglichst präzise.

Der hier erteilte Rat kann eine ausführliche anwaltliche Beratung nebst Prüfung aller Unterlagen nicht ersetzen. Ihnen soll lediglich eine erste juristische Orientierung gegeben werden.

Über eine positive Bewertung und eine rasche Akzeptierung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.


Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin
______________________________________________________________________


Wenn Ihre Frage beantwortet ist bitte ich um Akzeptierung

Vielen Dank

Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch Fragen Gerne beantworte ich Ihnen diese.


Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin



Wenn Ihre Frage beantwortet ist bitte ich um Akzeptierung

Vielen Dank

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Ich möchte nochmal nachfragen,

 

die Willenserklärung der Eheleute, bzw. die an uns übergebenen Unterlagen haben keinen Anspruch, z.B. Sparbücher, Schatzbriefe an uns auszustellen?

 

Was könnten wir versuchen, um einen Anspruch bzw. eine Anerkennung zu erlangen ?

 

 

Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie können sich auf eine Schenkung berufen, wobei die übergebenen Unterlagen teilweise nicht der Sache selbst entsprechen ( ZB beim Grundbesitz, wo eine notarielle Beurkundung eforderlich wäre):

Wo Sie eine Chance hätten sind die Sparbücher und die Schatzbriefe.

Sie müssen den Anspruch gegenüber den Erben geltend machen. Dies ist der gemeinnützige Verein.


Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin

______________________________________________________________________



Wenn Ihre Frage beantwortet ist bitte ich um Akzeptierung

Vielen Dank



Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Danke XXXXX XXXXX bis hier im voraus,

 

Wie gehe ich an den Verein ran, bzw. in welcher Form ? Muss das Amtsgericht (Nachlassgericht) davon in Kenntnis gesetzt werden ? Sollte ich mir rechtlichen Beistand nehmen, oder geht das auch alleine ohne Anwalt ?

Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie sollten sich rechtlichen Beistand suchen, der dann für Sie alles übernimmt, u.a den Verein anschreibt und ggf. auch das Vormundschaftsgericht informiert.

Ich wünsche Ihnen hierbei viel Glück und alles Gute.


Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin

_______________________________________________________________________



Wenn Ihre Frage beantwortet ist bitte ich um Akzeptierung

Vielen Dank


ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 15713
Erfahrung: Seit 20 Jahren als Rechtsanwältin zugelassen, Korrespondenzsprachen: deutsch und englisch, umfangreiche und langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Erbrechts, zwei Fachanwaltstitel
ClaudiaMarieSchiessl und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre freundliche Akzeptierung.


Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre freundliche Akzeptierung.


Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Eine möglicherweise letzte Frage zum Thema,

 

der Verein hat uns mitgeteilt, dass er sich einen Rechtsanwalt zur Klärung der Sache genommen hat. Kann man sich mit dem Anwalt zu einem Termin treffen und auf einen gütigen Vertrag einigen, ohne große Verfahrenskosten anzustreben ?

Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ja, eine außergerichtliche Einigung ist immer das beste.


Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Im Testament steht sinngemäß, vom Erbe ausgenommen sind Bankgeschäfte, die nicht in den Nachlass fallen.

Gehören dazu die Bundesschatzbriefe und auch Sparbücher, oder keines von beiden ?

 

Die Amtssprache ist nicht immer einfach zu verstehen.

Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Um dies beurteilen zu können, müsste ich das ganze Testament sehen.


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