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ragrass
ragrass, Sonstiges
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 6246
Erfahrung:  langjährige Erfahrung als Rechtsanwältin
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ragrass ist jetzt online.

meine Mutter ist an Demnez erkrankt und lebt im Heim. Der Vater

Kundenfrage

meine Mutter ist an Demnez erkrankt und lebt im Heim. Der Vater ist am 21.10.10 an Krebs verstorben. Die jüngste Schwester zieht in das Haus der Eltern ein. Im Testament hat der Vater fest gehalten, das die Schwester meinen Bruder und mich mit 20.000,00 Euro auszahlen muss. Das Haus hat einen Verkehrswert von 120.000,00 Euro. Als das Testament beim Notar unterzeichnet wurde, war unsere Mutter schon erkrankt. Müssen wir, als Geschwister die Sache so hinnehmen? Es exestiert ein Bausparer, den meine Schwester auf ihren Namen überschreiben will. Geht das? Muss sie uns gegen über die Konten nicht offenlegen? Das Testament tritt in Kraft, wenn beide nicht mehr leben. Für eine Antwort bin ich dankbar. Grüße Antje Venz
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wer wurde testamentarisch zu Erben eingesetzt? Können Sie ggf. den ungefähren Wortlaut angeben?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass
[email protected]

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

können Sie bitte auf meine Anfrage eingehen, um Ihnen behilflich sein zu können ?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
wir sind 3 Halbgeschwister, haben eine leibliche Mutter, mein Bruder u ich , einen Stiefvater, meine Schwester, den leiblichen Vater. Ich dachte es sind im Erbrecht alle Kinder gleich ? Als Erbe wurden wir 3 eingesetzt, aber meine jüngste Schwester soll den größten Anteil erhalten. Den Wortlaut bekomme ich nicht genau hin. Das Testament habe ich kurz gelesen Danke
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

nach dem Gesetz sind erbberechtigt lediglich der Ehegatte und die Abkömmlinge des Erblassers. In Ihrem Falle wäre nach dem Tod Ihres Vaters, dessen Ehefrau und die Kinder, also Sie und die weiteren Kinder Ihres Vaters.

Da nun Ihr Vater und wie ich Ihrem Vortrag entnehme auch die Mutter ein Testament verfasst haben, wurde eine Regelung abweichend der gesetzlichen Bestimmungen getroffen.

Sie teilen mit, dass Ihre Schwester den größten Anteil eirhalten soll. Hieraus kann man schließen, dass entweder Ihre Schwester Alleinerbin geworden ist und Sie Vermächtnisse in Höhe des von Ihnen angegebenen Beträge erhalten sollen oder dass Sie zwar auch Erbin wurden, jedoch nicht zu dem gleichen Teil wie Ihre Schwester.

Ihre Rechte bestimmen sich danach, welche dieser Varianten zutreffend ist. Wenn Sie lediglich ein Vermächtnis erhalten haben und damit faktisch enterbt wurden, können Sie einen Differenzbetrag geltend machen zwischen dem Pflichtteilsanspruch (1/2 des gesetzlichen Erbes) und dem Vermächtnisbetrag.

Um Ihnen genau Ihre Rechte mitteilen zu können, ist es zwingend erforderlich, dass konkret angegeben wird, welche Gestaltung das Testament hatte. Wie Sie den Ausführungen entnehmen, bestehen mehrere Möglichkeiten, die ggf. zu verschiedenen Ansprüchen führen.

Ich hffe, Ihnen mit den Ausführungen behilflich zu sein und darf Sie bitten, die Antwort gemäß den Nutzungsbedingungen zu akzeptieren. Gern lasse ich Ihnen konkretere Ausführungen zukommen, wenn Sie Ihrerseits konkretere Angaben machen. Am besten lassen Sie sich vom Notar eine Kopie des Testamentes aushändigen.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
[email protected]