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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Zweites StaatsexamenDiplom Jurist
26039601
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Mein Vater hat mir muendlich mitgeteilt, er habe ein Testament

Kundenfrage

Mein Vater hat mir muendlich mitgeteilt, er habe ein Testament erstellt und beim Nachlassgericht hinterlegt. Ich werde demnach mit meinen beiden Schwestern sowie den Kindern meines bereits verstobenen Bruders im Rahmen einer Erbengemeinschaft erben.Mein bereits verstorbener Bruder hinterliess 3 Kinder (2Toechter und 1 Sohn).
Mein Vater ist hochbetagt und bewohnt das Obergeschoss des zu vererbenden Hauses.
Im Erdgeschoss hat sich mein Neffe mit Freundin eingenistet und lebt dort kostenlos mit Freundin und gemeinsamen Kind. Er ist unverheiratet. Die Freundin meines Neffens schaut ein wenig nach dem Rechten und macht Besorgungen fuer meinen Vater.

Meine Frage: kann mein Vater unseren Neffen bevorzugt beerben und welchen Mindestanspruch habe ich und meine beiden Schwestern?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,



vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:





Nach Artikel 14 des Grundgesetzes ist die so genannte Testierfreiheit gewährleistet. Dies bedeutet, dass ein Erblasser grundsätzlich in einem Testament jeden zum Erben machen kann. Er könnte also sogar in einem Testament vorliegend den Neffen zum Alleinerben machen.



In diesem Fall hätten sie aber als Abkömmling gemäß Paragraph 2303 BGB so genannte Pflichtteilsansprüche. Der Pflichtteilssanspruch würde in Höhe der Hälfte des gesetzlichen Erbrechtes bestehen. Diesen Anspruch kann ihnen grundsätzlich keiner wegnehmen.





Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.





Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Donnerstagnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]

Fax.0471/140244









Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



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Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt