So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an raschwerin.
raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16947
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Erbrecht hier ein
raschwerin ist jetzt online.

was hei t gesetzlichen G terstand der Zugewinngemeinschaft

Kundenfrage

was heißt gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Wenn Sie heiraten, ohne einen Ehevertrag abzuschließen, dann leben sie im Güterstand der Zugewinngemeinschaft.

Alles, was den Eheleuten vor der Eheschließung jeweils gehört hat, bleibt auch danach jeweils im Besitz jedes einzelnen. War also die Ehefrau vor der Eheschließung Eigentümerin einer Wohnung, so gehört ihr die Wohnung auch in der Ehe alleine. Was die Eheleute also mitbringen, gehört zum sog. "Anfangsvermögen", mit dem jeder die Ehe beginnt. Dabei gibt es nach dem Wortlaut des Gesetzes kein negatives Anfangsvermögen. Bringt also einer der beiden Ehepartner Schulden in die Ehe mit, werden diese - zumindest bisher - nicht als "Anfangsschulden" berücksichtigt. Das kann zu Ungerechtigkeiten beim Zugewinnausgleich führen.

Was die Eheleute jeweils innerhalb der Ehe an Zugewinn erwerben, gehört zwar auch jedem Ehegatten separat. Wird die Ehe jedoch aufgelöst, fällt das während der Ehe Erworbene in den Zugewinnausgleich hinein.

Davon gibt es jedoch zwei wichtige Ausnahmen: Bekommt ein Ehegatte etwas geschenkt oder erbt er etwas, bleibt dieser Vermögenszuwachs beim Zugewinnausgleich außer Acht. Er wird dem Anfangsvermögen zugerechnet. Es wird also so getan, wie wenn der Ehegatte das Geschenkte oder Ererbte schon vor der Ehe gehabt hätte.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke XXXXX XXXXX und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

Ähnliche Fragen in der Kategorie Erbrecht