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Mustermann
Mustermann, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 264
Erfahrung:  1. und 2. juristisches Staatsexamen
50154571
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Mustermann ist jetzt online.

Sch nen Sonntag w nsche ich. Ich h tte eine Frage Ich

Kundenfrage

Schönen Sonntag wünsche ich.

Ich hätte eine Frage:
Ich besitze mal 3 Häuser, habe 1 Tochter und bin geschieden. Mein Ex-Mann wollte mich vor der Scheidung noch um 1 Haus erleichtern.
Gibt es eine Möglichkeit, damit ich meinen Ex-Mann ausschließen kann von meinem Erbe. Das ist so gemeint: Meine Tochter ist ja meine Erbin. Aber, wenn ich was zustößt, wäre dann ja mein Ex-Mann Erbe meiner Tochter (wenn sie nicht verheiratet ist u. keine Kinder hat).
Ich möchte aber nicht, dass mein Ex-Mann von meiner Tochter erbt (praktisch was mein Erbe war). Wenn meine Tochter sich selber Vermögen erarbeitet hat, da wäre es mir egal, wenn mein Ex-Mann erbt. Aber eben nicht von meinem Grundvermögen.

Vielen Dank XXXXX XXXXX Auskunft.

Gruß
Anita Hermann
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Sie könnten Ihre Tochter in einem Testament zur Vorerbin und eine beliebige dritte Person zum Nacherben einsetzen. Dann würde im Falle Ihres Todes Ihr Vermögen zunächst auf Ihre Tochter übergehen, dort aber als separate Vermögensmasse neben dem Vermögen Ihrer Tochter vorliegen. Wenn nun Ihre Tochter auch noch versterben sollte, so würde das Vermögen Ihrer Tochter nach der gesetzlichen Erbfolge oder nach den Regelungen eines Testaments weitergegeben. Das separate Vermögen, dass Ihre Tochter im Wege der Erbschaft von Ihnen erlangt hat, würde auf den Nacherben übergehen. Bei dieser Gestaltung könnte Ihre Tochter auch nicht frei über die Grundstücke zulasten des Nacherben verfügen.

Bei einer Beurkundung des Testaments durch einen Notar dürften die hierdurch entstehenden Kosten bei ca. 1.200 - 1.300 EUR liegen (unterstellt Gebührenwert 800.000 EUR).

Lassen Sie sich von einem Rechtsanwalt beraten und einen Entwurf erstellen - den Sie eigenhändig abschreiben und unterschreiben müssten - wären die Kosten schwieriger zu ermitteln. Ob hier nämlich die Kosten nach dem Streitwert zu ermitteln sind, ist umstritten. Viele Kollegen sehen in dieser Tätigkeit eine Beratungsleistung, für welche sie das Honorar frei vereinbaren können. Hier ist es wahrscheinlich, dass sie wesentlich günstiger als wegkommen als bei einem Notar. Bei einer Berechnung nach dem Wert (800.000 EUR) müssen Sie vorsichtig sein: je nach Art und Umfang des Testaments wäre der Anwalt dann erheblich teurer als ein Notar. Die Gebührenfrage sollten Sie daher im Vorhinein abklären.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen Überblick über die Rechtslage verschaffen.

Sollten Sie ein Nachfrage zu meiner Antwort haben, stellen Sie diese bitte. Anderenfalls akzeptieren Sie bitte meine Antwort, indem Sie den grünen "Knopf" anklicken.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei meinen Ausführungen um eine erste Einschätzung aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhalts handelt, die eine persönliche Beratung durch einen Rechtsanwalt nach umfassender Aufklärung des Sachverhalts nicht ersetzen kann oder soll. Durch Auslassen oder Hinzufügen von Tatsachen kann sich die rechtliche Bewertung ändern.

Mit freundlichen Grüßen
Chris Koppenhöfer
(Rechtsanwalt)
Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

haben Sie noch ein Nachfrage zu meiner Antwort?

Mit freundlichen Grüßen
Chris Koppenhöfer
(Rechtsanwalt)

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