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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  Fachanwalt f. Familienrecht
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Mir wurde von einem Bekannten gesagt, da Kinder , die im Ausland

Kundenfrage

Mir wurde von einem Bekannten gesagt, daß Kinder , die im Ausland leben - aber nach wie vor die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, im Erbfall nicht in den Genuß der Freibeträge kommen. Ist diese Aussage zutreffen?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

der Beantwortung Ihrer Frage stelle ich folgendes voran:

Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen in Deutschland bin ich gehalten, darauf hinzuweisen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nicht erlaubt ist. Sie haben die AGB des Portalbetreibers zur Kenntnis genommen, so dass ich davon ausgehe, dass Sie bereit sind, eine angemessene Vergütung für die untenstehende Beantwortung durch Akzeptieren zu bezahlen. Das vorangestellt möchte ich im weiteren darauf hinweisen, dass es im Rahmen dieses Mediums nur möglich ist, eine mehr oder weniger allgemeingehalte Antwort zu geben, da ich weder Einblick in Unterlagen, noch ein eingehendes Gespräch zur Sachverhaltsaufklärung führen kann. Die untenstehende Antwort dient daher der ersten rechtlichen Orientierung bzw. der Verschaffung eines angemessenen Überblicks über die rechtliche Situation und kann und soll keinesfalls die Einholung rechtlichen Rates vor Ort ersetzen.


Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

Ihre Frage kann ich nur allgemein beantworten, da kein konkreter Sachverhalt und spezieller Länderbezug vorhanden ist.

Grundsätzlich gelten die Freibträge für Erbschaften, die in Deutschland angetreten werden und der Erblasser hier verstorben ist.
Soweit der Erbe sich im Ausland aufhält, wäre im Einzelfall zu prüfen, ob und in welchem Umfang das Erbe im Land des Aufenthaltes zu versteuern ist.
Auf die Staatsbürgerschaft kommt es mithin nicht an, sondern darauf, wo den Erben eine Steuerpficht trifft.

Es kann also zu sogenannten Doppelbesteuerungen kommen, die dazu führen, dass die Freibeträge nicht zum greifen kommen, da das jeweilige Landesrecht andere vorsieht.

Für viele Länder, insbesondere der EU bestehen sogenannte Doppelbesteuerungsabkommen, die dann einschlägig sind.





Ich hoffe, Ihnen im Rahmen dieses Mediums einen angemessenen Überblick über die rechtliche Situation verschafft zu haben.

Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten. Falls Sie eine Nachfrage haben stehe ich sodann gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Verändert von Tobias Rösemeier am 14.08.2010 um 11:41 Uhr EST
Tobias Rösemeier und 2 weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Es handelt sich in diesem Fall um einen Erben, der in Irland lebt und dort auch steuerpflichtig ist. Was regelt das Doppelbesteuerunsabkommen mit Irland diese Fälle von Erbschaften bzw. Schenkungen?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Der Freibetrag vom Nachlass für Kinder beträgt in Irland 434.000 € je Kind. Alles was darüber hinaus geht wird mit 25 % besteuert. Der Freibetrag in Deutschland beträgt 400.000 €. Es gibt kein Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Irland, was bedeutet, dass die Erbschaft in beiden Staaten zu besteuern ist. Das gleiche gilt für Schenkungen.

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