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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  Fachanwalt f. Familienrecht
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, Meine Fragen Ist es richtig,

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
Meine Fragen: Ist es richtig, dass bei einer Verfügung im Todesfall zugunsten Dritter, ich als 50 % tiger Erbe , keine Anspruch auf diese Konten habe?
Es war kein Testament vorhanden, es gab also auch keine Einschränkung in Bezug auf einen Pflichtteil.Ich bekam 50 % vom Hausverkauf.Von dem vorhandenen Sparkonten bekam ich einen Pflichtteilergänzungsanspruch, wobei mein legaler Erbteil angerechnet wurde.Ich habe jetzt von der Sparkasse erfahren, dass ich von dem Sparkonto einen Anteil erstreiten konnte, wenn ich es denn gewusst hätte. Ich hatte einen Anwalt eingeschaltet, der mit sagte, dass nicht zu machen wäre.Ich bin nun der Meinung, dass die Anrechnung meines legalen Erbes zu dem Pflichtteilergänzungsnapruch nicht richtig war.Mein Vater starb 2003, gab es inzwischen gesetzliche Veränderungen ? Danke
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

 

der Beantwortung Ihrer Frage stelle ich folgendes voran:

 

Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen in Deutschland bin ich gehalten, darauf hinzuweisen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nicht erlaubt ist. Sie haben die AGB des Portalbetreibers zur Kenntnis genommen, so dass ich davon ausgehe, dass Sie bereit sind, eine angemessene Vergütung für die untenstehende Beantwortung durch Akzeptieren zu bezahlen. Das vorangestellt möchte ich im weiteren darauf hinweisen, dass es im Rahmen dieses Mediums nur möglich ist, eine mehr oder weniger allgemeingehalte Antwort zu geben, da ich weder Einblick in Unterlagen, noch ein eingehendes Gespräch zur Sachverhaltsaufklärung führen kann. Die untenstehende Antwort dient daher der ersten rechtlichen Orientierung bzw. der Verschaffung eines angemessenen Überblicks über die rechtliche Situation und kann und soll keinesfalls die Einholung rechtlichen Rates vor Ort ersetzen.

 

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

 

Ganz schlau werde ich aus Ihrer Sachverhaltsschilderung nicht. insoweit bitte ich um Ergänzung, falls meine Vermutungen falsch sein sollten.

Wenn es sich hierbei um eine Schenkung auf den Todesfall handelt, hätten Sie seinerzeit die Verfügung widerrufen können, wenn ein Widerruf derselben möglich gewesen sein sollte.

Ihr Erbteil hätte auf den Pflichtteilsergänzungsanspruch eigentlich nicht angerechnet werden dürfen.

Der Nachlass wäre so berechnet worden, dass der Wert der Immobilie zzgl. Pflichtteilsergänzungsanspruch zusammengerechnet worden wären und dann die Erbquote mit 50 % ermittelt worden wäre.

Soweit Sie kein Vorab im Rahmen einer Schenkung erhalten haben, wäre hiervon auch nichts in Abzug zu bringen gewesen.

Sie sollten sich daher bei der Sparkasse informieren, ob Sie seinerzeit zum Erbfall die Möglichkeit gehabt hätten, die Schenkung von Todes wegen anzufechten. Sollte dies der Fall gewesen sein, wäre zu prüfen, ob der Anwalt noch in die Haftung für eine etwaige Fehlberatung in Anspruch genommen werden kann.

 

Sollte sich also ergeben, dass eine Anfechtung möglich gewesen wäre, dann sollten Sie sich in anwaltliche Vertretung begeben, um prüfen zu lassen ob noch Ansprüche geltend gemacht werden können.

 

 

 

Ich hoffe, Ihnen im Rahmen dieses Mediums einen angemessenen Überblick über die rechtliche Situation verschafft zu haben.

Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten. Falls Sie eine Nachfrage haben stehe ich sodann gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

 

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Haben Sie noch eine Nachfrage?

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Herr Rösemeier, leider befriedigt mich Ihre Antwort nicht ganz.Bei einer Berechnung des Nachlasses entspricht der Pflichtteilergänzungsanspruch dem Wert des Sparkontos?Mir wurde gesagt, dass bei einer "Verfügung im Todesfall", ich nichts zu bekommen habe, das es nicht zum Erbe gehört. Wenn es sich um eine Schenkung handelt und keine 10 Jahre vergangen sind, würde mir dann ein Anteil zustehen?

Wären Sie mit 25.-Euro einverstanden?

Mit freundlichem Gruß Heidi Rüdiger

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

 

ich bedauere, dass meine Antwort Sie nicht ganz befriedigt, aber ich hatte ja bereits angedeutet, dass Ihre Sachverhaltsschilderung auf den ersten Blick ein wenig unübersichtlich erscheint.

 

Der Pflichtteilsergänzungsanspruch bezieht und berechnet sich auf den Wert der Sparkonten. Das ist richtig.

 

Die "Verfügung im Todesfall" stellt m.E. eine Schenkung bzw. Schenkungsversprechen auf den Todesfall dar.

Eine Schenkung oder ein Schenkungsversprechen auf den Todesfall liegt vor, wenn die Schenkung an die Bedingung geknüpft wird, dass der Beschenkte den Schenker überlebt.
Der Schenker kann damit erreichen, dass bestimmte Teile des Vermögens, die ohne die Schenkung später zum Nachlass gehören würden, rechtzeitig auf bestimmte Personen übertragen werden.

Aber auch im Falle von Schenkungen auf den Todesfall ist das Pflichtteilsrecht anwendbar, so dass pflichtteilsberechtigte Personen im Erbfall Ergänzung ihres Pflichtteils vom Beschenkten fordern können.

 

MfG

 

Wenn Ihnen meine Prüfung des Sachverhaltes und die Antwort 25 € wert sind, dann bin ich damit einverstanden.



Verändert von Tobias Rösemeier am 23.07.2010 um 18:26 Uhr EST
Tobias Rösemeier und 2 weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrte Herr Rösemeier, ich bitte Sie mir den Betrag von 20,00 Euro zurückzuerstatten. Ich konnte den zuletzt vereinbarten Betrag von 25,00 bei PayPal (hatte 45,00 angegeben) leider nicht mehr ändern. Zusätzlich habe ich Ihnen einen Bonus von 10,00 Euro überwiesen.So bleiben für Sie 35,00. Nochmal vielen Dank. Mit freundlichen Grüßen nach Magdeburg, Heidi Rüdiger
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

 

da ich die Abbuchungen nicht veranlasse, sondern der Betreiber dieser Plattform, muss ich Sie leider bitten, sich an diesen direkt zu wenden, damit die 20 € zurückerstattet werden. Die Emailadresse finden Sie auf der Startseite.

 

Ich werde dem Support selbstverständlich unsere Vereinbarung bestätigen.

Danke für den Bonus.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

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