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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  Fachanwalt f. Familienrecht
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Ich hab eine Frage zur Ausgleichspflicht. Als mein Vater verstarb,

Kundenfrage

Ich hab eine Frage zur Ausgleichspflicht.
Als mein Vater verstarb, hat meine Schwester die Firma bekommen. Das Betriebkapital wurde auf 360000DM festgelegt. Ich habe einen Bauplatz im Wert von 80000DM erhalten. Später erhielt Sie nochmals 350000DM von meiner Mutter. Nun ist meine Mutter verstorben und wie sind als gleich rangige Erben eingesetzt. Muss der Sohn meiner verstorbenen Schwester nun an mich einen Ausgleich bezahlen?
Für eine Antwort wäre ich Ihnen dankbar.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  a.merkel hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Sehr geehrte Ratsuchende,




ich beantworte Ihre Frage aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben folgendermaßen.




Leider nein.




Eine Ausgleichpflicht für Zuwendungen zwischen gleichrangigen Erben besteht NUR zwischen den Abkömmlingen der Erblasserin (Kinder). Sie sind jedoch kein Abkömmling von Ihrer Schwester. Damit ist vom Sohn Ihrer Schwester auch kein Ausgleich zu zahlen.





Sofern Ihre Frage noch nicht abschließend beantwortet sein sollte, machen Sie bitte von Ihrem Fragerecht Gebrauch. Ansonsten bitte ich höflichst um akzeptieren der Antwort.




Mit besten Grüssen


Anja Merkel, LL.M.

Rechtsanwältin













Experte:  a.merkel hat geantwortet vor 7 Jahren.
Haben Sie noch eine Nachfrage? Wenn nicht bitte ich die Antwort zu akzeptieren. Danke.
Experte:  a.merkel hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sie stellen keine Nachfrage und die Akzeptierung steht immer noch aus.





Nur durch akzeptieren der Antwort kann mein Leistung vergütet werden. Die Anzahlung reicht hierfür nicht aus. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.




Um die Antwort zu akzeptieren, müssen Sie lediglich den "Akzeptieren-Button" anklicken.




Ich fordere Sie nunmehr nochmals höflich auf, die Antwort zu akzeptieren.




Vorerst ein schönes Wochenende.







Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrte Frau Merkel,

der Sohn meiner verstorbenen Schwester ist an deren Stelle in der Erbfolge getreten. Also müsste er nach §§2051 für Ausgleichszahlungen in Frage kommen!

 

Ortrud Klink

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Lieber Fragesteller,

 

ich erlaube mir, da die Kollegin nun doch für länger offline ist, Ihre weitere Nachfrage zu beantworten.

 

Es ist richtig, dass der Sohn der verstorbenen Schwester an deren Stelle getreten ist, denn dieser ist deren Abkömmling und insofern statt dieser erbberechtigt. Es greift also § 2051 BGB.

Hinsichtlich der Anrechnung ist allerdings zu prüfen, ob § 2050 BGB greift, soweit es sich bei den Zuwendungen um sogenannte Ausstattungen bzw. um sogenannte Vorausempfänge auf das künftige Erbe handelt, oder um Erbergänzungsansprüche auslösende Schenkungen nach § 2325 BGB.Nach 2326 BGB hat auch der (Mit-)erbe dem mehr als die Hälfte seines gesetzlichen Erbteils hinterlassen worden ist einen Ergänzungsanspruch hinischtlich vor dem Tode des Erblassers getätigter Schenkungen. Berücksichtigt werden hierbei Schenkungen, die binnen einer Frist von 10 Jahren vor dem Erbfall vollzogen worden sind. Dies ergibt sich aus § 2325 Abs. 3 BGB.
Die Verjährung des Ergänzungsanspruches tritt gemäß § 2332 Abs. 2 BGB nach 3 Jahren seit dem Eintritt des Erbfalles ein.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16816
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