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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16970
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Sehr geehrte/r Rechtsanwalt, ich habe eine kurze Frage. Ich

Kundenfrage

Sehr geehrte/r Rechtsanwalt,
ich habe eine kurze Frage. Ich arbeite seit 1.11.2009 krankheitsbedingt mehr oder weniger gewollt und ungewollt verkürzt. Mein AG hat mir eine Befristung der Verkürzung der AZ bis 30.4. nicht bewilligt. Somit arbeite ich jetzt 6 Stunden. Nun soll dogmatisiert werden, dass ich während der Kernarbeitszeit im Büro bin = 9.00 bis 16.00 Uhr. Ärztlicherseits wurde jedoch dringend empfohlen, Freiräume unbedingt zu schaffen. Deshalb habe ich meine Arbeitszeit bisher so eingeteilt, dass die Erholungszeiten gewährleistet wurden. Kann mein AG von mir die Kernarbeitszeit verlangen?
PS: Ich bin jederzeit sehr anpassungsfähig, nehme gern Spät-/Wochenendtermine wahr, kann mich am besten zwischen 8.00 und 9.00 Uhr konzentrieren, denn danach laufen die Telefone heiß + Kunden + Handwerker usw. Ich unterstüzte das Team bei Krankheit und Urlaub!
Ich habe Angst wieder in ein Loch zu stürzen. Bitte helfen Sie mir. Vielen herzlichen Dank.
Mit freundlichem Gruß
Katja Fischer
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Grundsätzlich kann der AG von Ihnen Kernzeiten verlangen.

Andererseits muss er Ihnen aber auch die Möglichkeit geben, Krankheit und Beruf zu verbinden und so muss er Ihnen auch die Freiräume lassen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Wie kann ich als kleiner Arbeitnehmer jetzt verhandeln? Auf was muss ich achten? Mit 53 den Job zu verlieren wäre für mich sehr tragisch. Bitte nochmals um Antwort. Vielen Dank.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sie können sich an den Betriebsrat wenden. Oder Ihr Arzt soll das Ganze nochmal ausdrücklich attestieren.

Sie können sich auch auf § 84 SGB 9 berufen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Herr Schwerin,

Ihre vorgenannte Aussage ist mir ein bisschen zu profan. Ich leide seit 2002 unter schweren Depressionen und ich möchte einfach nur ein faires Miteinander im Team meines Arbeitgebers, möchte meine Arbeitszeit effektiv nutzen aber auch meine Freiräume planen können. Vielleicht verlange ich zu viel Verständnis. Aber wer hat schon mit einem "Kopf- oder Seelenkranken" wirkliches Verständnis. Mein Urteil 2009 lautete nicht umsonst Burnout-Syndrom. Ich brauche Fakten. Einen Betriebsrat gibt es in unserem kleinen Unternehmen leider nicht. Ich will arbeiten, gern sogar, da mir mein Job bisher sehr viel Spaß gemacht hat. Ich will nur unter angepassten Bedingungen arbeiten und mich nicht knebeln lassen. Nicht mehr! Das habe ich schon in DDR Zeiten und danach machen müssen. Ich bin doch auch wer. Wenn auch nicht der Stärkste. Geben Sie mir noch einen effektiven Tip. Bitte, bitte.

Katja Fischer

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sie können sich auch auf § 84 SGB 9 berufen.

Danach ist der AG verpflichtet, sich speziell um kranke Mitarbeiter zu kümmern und die Wiedereingliederung umzusetzen.

Das ist der spezielle Tipp, den ich Ihnen geben kann. Hilft der AG Ihnen nicht, können Sie sich an die Gewerkschaft - wenn es eine gibt - wenden.

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