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rebuero24, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 3086
Erfahrung:  Tätigkeit als Rechtsanwalt und Mediator im Erbrecht
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1. Regelung Nachlass vom Vater -Kein Testament hinterlassen -verstorben

Kundenfrage

1. Regelung Nachlass vom Vater
-Kein Testament hinterlassen
-verstorben November 2002
-Erben 4 leibliche Kinder und Witwe
-Gesamtvermögen der Eltern 40.000 Euro (2002)
-wie wird das Erbe aufgeteilt? Wie wird die Mutter berücksichtigt?
-welchen Anteil erhält sie vom Nachlass meines Vaters (20.000 Euro)?
-bekommt sie den gleichen Anteil wie die Kinder?
2. Verjährung auf Anspruch des Nachlasses des Vaters?
- die Summe des Gesamtvermögens war den Kindern bekannt, es wurde aber kein
Anspruch auf den Nachlass des Vaters bis 2010 erhoben
- muss meine Mutter den Nachlass meines Vaters zum jetzigen Zeitpunkt noch
auszahlen?
- meine Mutter ist 93 Jahre mit Pflegestufe 2
- kann meine Mutter mir finanziell einen Ausgleich zahlen, weil ich sie pflege und ihre
anderen Kinder nicht? Muss das schriftlich vereinbart werden und könnte diese Summe, mir, beim Ableben meiner Mutter von ihrem Nachlass gegengerechnet werden?
Im Voraus Danke XXXXX XXXXX Rückantwort
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

herzlichen Dank für Ihre Fragen.

Der Mutter steht hier ein Viertel der Erbmasse zu. Die Ehefrau erbt also ein Viertel, die Kinder jeweils drei Sechzehntel.

Erbansprüche verjähren in der Regle erst in 30 Jahren. Mit dem Tod des Vaters sind die jeweiligen Erben automatisch Erben geworden.

Die Mutter ist daher nach wie vor gehalten, den jeweiligen Erbanteil auch auszuzahlen.

Vom Erbe der Mutter kann Ihnen aufgrund der Pflege ein höherer Anteil zustehen. Dieser ist jedoch nur im Rahmen der Nachlassverteilung unter besonderen Voraussetzungen zu berücksichtigen. Natürlich kann dies auch testamtentarisch (schriftlich) vorweg geregelt werden. Im Fall einer testamentarischen Verfüguing, wie auch im Rahmen der Nachlassverteilung sind keine Gegenrechnungen zu erwarten. Jedoch ggf. bei Schenkungen zu Lebzeiten.

Ich hoffe, Ihre Fragen hilfreich beantwortet zu haben und stehe Ihnen gerne bei weiterem Informationsbedarf zur Verfügung.

Viele Grüße

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