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rebuero24
rebuero24, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 2922
Erfahrung:  Tätigkeit als Rechtsanwalt und Mediator im Erbrecht
30639152
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Erbrecht hier ein
rebuero24 ist jetzt online.

Ich probier es nochmal.Anfrage ist gegebenfalls 2 mal vorhanden. Folgendes Meine

Kundenfrage

Ich probier es nochmal.Anfrage ist gegebenfalls 2 mal vorhanden.
Folgendes:
Meine Mutter verstarb am 07.02.2010
Mein Bruder verstarb am 20.04.2004. Er hat einen Sohn.
Mein Vater verstarb am 26.07.2004.
Ein Testament besteht nicht.
Es besteht ein notarieller Ehe und Erbvertrag meiner Eltern, der folgendes besagt:
Erbvertrag:
1. wir setzen uns hiermit gegenseitig zu Alleinerben ein.
2. Die beim Vorableben eines von uns vorhandenen gemeinschaftlichen Abkömmlinge erhalten vermächtnisweise den Pflichtteil.
Weitere Bestimmungen treffen wir nicht.
Was mich nun stutzig macht ist folgendes:Als mein Vater verstarb bekam ich ein Schreiben vom Nachlassgericht, daß mich auf den Pflichtteil aufmerksam machte. Mein Neffe bekam dieses Schreiben nicht.
Andererseits kann er es gar nicht abwarten, weil er meint es stünde ihm alles mögliche zu.
Frage was steht ihm zu?
Hinweis: Ich habe meine Eltern gepflegt und die Immobilie seit 2004 wieder hochgewirtschaftet.(auch mit eigenem Kapital)
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

herzlichen Dank für Ihre Frage.

Hier kommt es auf die Formulierung unter 2. an, dass bei einem Tod eines gemeinschaftlichen Abkömmlings (hier Ihr Bruder) dieser den Pflichtteil erhält. Wenn dies so zu verstehen ist (dies geht aufgrund der wohl nicht ganz vollständigen Formulierung in Ihrer Frage nicht ganz hervor), erhält eben dieser Abkömmling und dessen Abkömmlinge (hier Ihr Neffe) nur den Pflichtteil.

Würde man diese Pflichtteilsregelung nicht so verstehen, so würde der Neffe hier als Erbe seines Vaters 50% des Erbes Ihrer Eltern zustehen.

Was in der o.g. Regelung störend wirkt, ist das Wort „vermächtnisweise“. Nimmt man den Pflichtteil hier als Vermächtnis, kann man darüber diskutieren, ob mit dem Pflichtteil das Erbe abgefunden ist oder ob noch weitergehende Erbansprüche bestehen, denn das Vermächtnis ist nicht mit dem Erbanspruch gleichzusetzen.

Ich empfehle Ihnen hier dringend, dass Testament insgesamt begutachten zu lassen. Hierfür stehe ich Ihnen ebenfalls gerne zur Verfügung und hoffe vorerst Ihnen hilfreich geantwortet zu haben.

Viele Grüße

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Nein der Text ist vollständig und wortwörtlich.. Mehr steht da unter"Erbvertrag "nicht drin.

Wie schon gesagt es ist ein notarieller Ehe und Erbvertrag, der haupsächlich die Güter meiner Mutter und meines Vaters zusammenführte- vorher wohl als Gütertrennung geführt , fortan als Gütergemeinschaft , deswegen hatten sie sich wohl gegenseitig zu Alleinerben eingesetzt.Es besteht kein Testament

Vielleicht liegt es daran, daß mein Bruder vor meinem Vater verstarb.

daß mein Neffe dieses Schreiben nicht erhalten hat.

Ich habe es erhalten.

Wenn mein Neffe an Stelle meines Bruders getreten wäre, hätte er es wohl auch erhalten, nehme ich jetzt mal an.Das ist ja was mich so stutzig macht.

Ich nahm immer an, daß er es auch erhalten hat, er bestätigte mir aber gesteern, daß das nicht der Fall war.

mit freundlichen Grüßen

Erika De Sorbes

Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

herzlichen Dank für Ihren Nachtrag, aufgrund derer ich meine Antwort präzisieren kann:

Es handelt sich offenbar um eni Vermächtnis im Erbvertrag, das bedeutet, dass nach dem Tod des einen Elternteils sofort die Abkömmlinge den Pflichtteil fordern können. Das weitere Erbe würde erst dann anfallen, wenn beide Eltern verstorben sind, also im Februar dieses Jahres.

Das der Neffe von der Regelung keine Kenntnis hatte, ist unschädlich, da der Pflichtteil hier lediglich einen Voraus darstellen dürfte.

Im Rahmen der Erbfolge und mangels eines Testaments gilt die gesetzliche Erbfolge (§ 2066 BGB), wonach der Sohn Ihres Bruders an dessen Stelle tritt und nach Ihren Angaben tatsächlich die Hälfte des Erbes erhalten dürfte. Ihre Aufwendungen für die Immobilie können Sie jedoch bei der Verteilung der Erbmasse in Anrechnung bringen.

Ich hoffe, Ihre Fragen weiter hilfreich beantwortet zu haben, sollten weitere Nachfragen bestehen, fragen Sie bitte einfach.

Viele Grüße

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Kleine Frage noch. Irgendwo im Paragraphendschungel habe ich gelesen, daß man "Pflegedienste" auch geltend machen kann. Gibt es da irgendwo eine Tabelle?Also es ist ganz einfach seo bei 50 % müßte ich die Immobilie verkaufen. Die kann ich nicht bezahlen. Allerdings wäre ich nicht gewesen, wäre sie längst weg.Als mein Vater verstarb,gab es kaum Mieteinnahmen,die gab es erst wieder nach einer Umschuldung und Sanierungen.Ich mußte ein paar Grundstücke verkaufen, hatte dafür aber eine notarielle notarielle Generallvollmacht meiner Mutter,für alle Geschäfts- und sonstigen Angelegenheiten die übrigens über den Tod hinaus gilt. Sonst könnte ich im Augenblick gar nichts machen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Nachtrag:

Wenn sie möchten könnte ich Ihnen gerne mal die entsprechenden Dokumente als Bilddatei enifügen.(Vollmacht und Ehevertrag.

Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

auch Pflegedienste können auf das Erbe angerechnet werden. Hier können sie von dem(n) Miterben einen entsprechenden Ausgleich verlangen (2057a) BGB. Eine Tabelle existiert hierzu leider nicht, Sie müssten hier den Pflegeaufwand anhand der materiellen Aufwendungen und der persönlichen zeitlichen Aufwendungen (zB. Stundensatz Pflegedienst) berechnen. Die vorgenommenen Sanierungen können Sie ebenfalls dem(n) Erben anteilmäßig in Rechnung stellen. Ich empfehle hier, sollte es zum Streit bei der Auseinandersetzung über das Erbe kommen, einen Rechtsanwalt hinzuzuziehen.

Hierfür stehe ich Ihnen, wie auch weiterhin gerne zur Verfügung.

Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 6 Jahren.
Gerne können Sie mir die Unterlagen auch zusenden, ich nehme dann hierzu nochmals kurz Stellung.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich hoffe, daß die Dateien ankommen,herzlichen Dank für die Geduld.Ich kann es hier nicht verfolgen
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich melde mich hierzu morgen wieder, da ich erst dann wieder auf meine Email zugreifen kann.

Ich wünsche Ihnen bis dahin noch einen angenehmen Abend.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Danke, XXXXX XXXXX die Dateien an Ihre e-mail Adresse

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