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Dr. K. Hamann
Dr. K. Hamann, Doktor
Kategorie: Endokrinologie
Zufriedene Kunden: 6667
Erfahrung:  Fachärztin Allgemein und Innere Medizin
60343779
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Endokrinologie hier ein
Dr. K. Hamann ist jetzt online.

Ich habe seit ca. einem Jahr und drei Monaten permanent einen

Kundenfrage

Ich habe seit ca. einem Jahr und drei Monaten permanent einen salzig-sauren Geschmack im Mund. Alle bisherigen Untersuchungen (großes Blutbild, HNO-Facharzt, MRT vom Schädel, Panoramaaufnahme vom Kiefer/ Speicheldrüsen) ergaben keinen Befund. Im MRT sah man lediglich, dass die Nebenhöhlen angegriffen waren. Zwei Dinge noch zur Information: Ich habe mehrere Jahre Nasivin genommen, war regelrecht süchtig danach. Ich leide derzeit an Depressionen.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Endokrinologie
Experte:  Dr. K. Hamann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo, es kann durchaus sein, dass sie durch die langjährige Nasivin-Einnahme ihre Mund und Rachenschleimhaut empfindlich gestört haben, was sich jetzt als der von ihnen beschriebenen Geschmacksveränderung ausdrückt.

Es kann allerdings auch eine Fehlbesiedelung mit Bakterien oder Pilzen sein. Wurde denn ein Abstrich von Zunge und Rachen gemacht? Es gibt entsprechende Mundgele, die sehr effektiv sind.

Den Speichefluss kann man durch Kaugummies anregen, also regelmäßiges Kaugummikauen fördert den Speichelfluss, falls die Ursache an den Speicheldrüsen liegt, dann wäre dies auf jeden Fall ein Versuch.

Nach dem Zähneputzen immer mit einer Gurgel/Mundspülung den Mund ausspülen hilft oft auch schon weiter. Ich empfehle gern Hexoral, weil es wenig kostet und gut verträglich ist. Lassen sie sich in ihrer Apotheke beraten. Ein herkömmliches Mittel in der Drogerie geht auch.

Alles Gute
mit freundlichen Grüssen

Dr. K. Hamann
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Danke XXXXX XXXXX Ihre Antwort. Als die Geschmacksstörung anfing, habe ich wochenlang immer fast rund um die Uhr Kaugummi gekaut. Es hat leider nur für die Zeit des Kauens insofern Erleichterung gebracht, dass der Kaugummigeschmack den Salzgeschmack überlagerte.
Beim HNO-Arzt wurde ein Abstrich gemacht, ohne Befund. Auch eine Antibiotika- bzw. Kortisonbehandlung brachte keine Besserung.
Meine weiteren Fragen wären noch:
- Könnte die Geschmacksstörung den Hintergrund einer ernsthaften Erkrankung haben?
- Könnte die Störung in Zusammenhang mit hormonellen Veränderungen der Wechseljahre haben, ich schwitze auch die letzten Monate heftig und habe starke Schlafstörungen?
- Könnte die Geschmacksstörung psychisch bedingt sein? Nach einer erneuten Trennungssituation bin ich seelisch sehr angeschlagen.
Experte:  Dr. K. Hamann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo, psychische/seelische Belastungen können eine Ursache sein, auch die Wechseljahrsbeschwerden können dafür verantwortlich sein. Die Differenzierung ist natürlich sehr schwierig.
Leidet ihr Geruchsinn?
Eine neurologische also nervlich bedingte Ursache, ein pathologischer Prozess in der Geschmacksrinde des Gehirn kann ebenso die Beschwerden, wie sie sie schildern verursachen. Dazu rate ich einen Neurologen aufzusuchen, der eine große Sammlung an Geschmacks und Geruchsstoffen besitzt, um nervliche Beschwerden zu konkretisieren. Sollte hier tatsächlich ein Befund gestellt werden, was ich nicht ausschliessen kann, dann kann man dies gezielt behandeln.

Lassen sie sich von ihrem Hausarzt zu einem Neurologen überweisen und fragen sie gleich, ob ihr Hausarzt in seinem Kollegenkreis jemanden empfehlen kann, der diese speziellen Untersuchungen bei ihnen vornehmen kann.

Alles Gute

Mit freundlichen Grüssen

Dr. K. Hamann
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Mein Geruchssinn leidet nicht, auch kann ich alle Geschmacksrichtungen erschmecken. Es wurde bereits ein MRT vom Schädel/ Gehirn gemacht, was keinerlei Veränderungen ergab. Ich bin bereits bei einer Fachärztin für Neurologie in Behandlung, die meinte, dass nach dem einwandfreien Befund des MRT keine neurologisch-organische Ursachen vorliegen könne.
Beim mehrfachen Googlen unter dem Stichwort "permanenter Salzgeschmack" tauchten in diesem Zusammenhang die Wechseljahre und Thyreoditis Hashimoto auf. Beide Faktoren treffen auf mich zu. Daher wäre es für mich wichtig einen Berater aus dem Fachgebiet der Endikrinologie zu hören. Abschließend möchte ich noch bemerken, dass ich keine Symptome dazu bekommen habe und -nach immerhin 1 ein Viertel Jahr derselben Beschwerden- nichts auf einen fortschreitenden pathologischen Prozess hindeutet. Dennoch ist dieser tägliche Salzgeschmack sehr sehr unangenehm.
Mein Hausarzt meinte, dass manchmal harmlose Virusinfekte der Nebenhöhlen sowas auslösen und die Symptomatik auch dauerhaft sein könnte?

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