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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Eigentumsrecht
Zufriedene Kunden: 16547
Erfahrung:  20 Jahre Anwaltserfahrung, 2 Fachanwaltstitel, Korrespondenzsprachen: deutsch und englisch
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ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Meine Partnerin ist Geschäftsführerin einer GmbH und leitet

Kundenfrage

Meine Partnerin ist Geschäftsführerin einer GmbH und leitet ein Autohaus. Für diverse Kredite wurde für die Bank auf dem der Mutter meiner Partnerin gehörenden Grundstück. auf dem auch das Autohaus steht, eine Grundschuld von rund 300000,00 € eingetragen. Die Schuld valutiert zur Zeit noch in Höhe von rund 240.000,00 €. Das Darlehn wurde in der Vergangenheit stets pünktlich bedient. Nunmehr Mitte 2012 trägt die Bank ohne vorherige Schreiben auf dem Privatgrundstück der Mutter und zwar dem hälftigen Anteil - zweite Hälfte gehört dem Vater - eine weitere Grundschuld von 240.000,00 € ein. Auf Anfrage bei der Bank, was dies solle, erwiderte man nur ausweichend. Alles sei ja unproblematisch..der Kredit sei in der Vergangenheit stets pünktlich bedient worden.. aber doppelt genähnt hielte besser. Handelt es sich nicht um eine Übersicherung? Wir wollen diese weitere Eintragung nicht, da sie nicht vorgesehen war.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Eigentumsrecht
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.

ClaudiaMarieSchiessl :

Sehr geehrter Ratsuchender,

ClaudiaMarieSchiessl :

vielen Dank für Ihre Anfrage.

ClaudiaMarieSchiessl :

wie hoch war denn das Darlehen ?

JACUSTOMER-g6rozine- :

Ursprünglich rund € 300.000,00

ClaudiaMarieSchiessl :

vielen Dank

ClaudiaMarieSchiessl :

Es handelt sich hier um eine sog nachträgliche Übersicheurng.

ClaudiaMarieSchiessl :

Sittenwidrig i. S. v. § 138 BGB ist eine Zweckbestimmungserklärung, wenn schon bei der Bestellung bzw. Abtretung der Grundschuld feststeht, dass im Verwendungsfall ein auffälliges Missverhältniszwischen dem realisierbaren Wert der Sicherheiten und der gesicherten Forderung besteht Das ist eine Frage des Einzelfalls und der Auslegung

ClaudiaMarieSchiessl :

Eine nachträgliche Übersicherung hat aber nicht die Sittenwidrigkeit zur Folge, sondern führt dazu, dass der Sicherungsgeber hier in der Höhe des übersicherten Teils einen Freigabeanspruch hat.

ClaudiaMarieSchiessl :

Übersicherung wird bei 200 % angenommen ist also in Ihrem Fall durchaus möglich.

ClaudiaMarieSchiessl :

Es besteht ein Freigabeanspruch in Höhe des übersicherten Teils

ClaudiaMarieSchiessl :

Bitte teilen Sie mir mit, ob Ihnen das weiterhilft

ClaudiaMarieSchiessl :

danke

JACUSTOMER-g6rozine- :

Ja,half weiter. Danke.

ClaudiaMarieSchiessl :

jetzt geht es mit dem Bewerten

ClaudiaMarieSchiessl :

vielen Dank