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RAScholz
RAScholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Eigentumsrecht
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Tierhaltung (Hunde) Sehr geehrte Damen und Herren, als

Kundenfrage

Tierhaltung (Hunde)

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Eigentümerin eines Restbauernhofes, gelegen in einem Wohn-Mischgebiet würde ich gern ein Whg. an einen Hundehalter (vier s. g. Kampfhunde) vermieten. Wie verhält es sich mit dem Nachbarschaftsrecht? Selbst halte ich bereits 9 Hunde. Es wird toleriert.

Wieviel dürfen hier eigentlich leben? Toleranzgrenze bzgl. Kläffens ist bekannt. Nds. HundeG. auch.

MfG

Kristina Wesche
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Eigentumsrecht
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 4 Jahren.
Verehrte Fragestellerin,

das HundeG ist für den Halter und potentiellen Mieter beachtlich, für Sie als Vermieterin grundsätzlich nicht.

Sie gelten nicht als Halterin der Hunde des zukünftigen Mieters. Von daher ist die Ansage des Amts für Veterinärwesen insoweit nur beschränkt gültig, als es Ihnen nicht vorschreiben kann, an wen Sie vermieten. Wenn das Amt auf dem Standpunkt steht, der Halter müsste die Hunde abschaffen, hätten Sie als Vermieterin damit rechtlich nichts zu tun. Das Veterinäramt oder die Ordnungsbehörde müsste sich bei Bedenken an den Halter wenden, nicht an Sie.

Wenn Sie aber eine Meinung erhalten haben, das die Haltung von bis zu 15 Hunden von einem Halter möglich sei, können Sie das so an den Mieter weitergeben. Mit vier Hunden liegt er ja noch deutlich darunter.

Für die Haftung seiner Hunde ist der Mieter im Übrigen grundsätzlich selbst verantwortlich. Sie als Vermieterin sind hier außen vor.

Bei Unklarheiten fragen Sie nach.
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie noch Fragen? Fragen Sie nach. Ansonsten würde ich mich über Ihre positive Bewertung freuen.