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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 7708
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
33364821
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Eigentumsrecht hier ein
RASchroeter ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Schroeter, ich hatte Sie bereits in gleicher

Kundenfrage

Sehr geehrter Herr Schroeter,
ich hatte Sie bereits in gleicher Sache schon 2 x kontaktiert, jetzt bitte ich noch einmal um Ihren weiteren Rat. Am 20.10.11 hat in unserem Haus eine ETW-Versammlung stattgefunden, die wir angefochten haben.
Lt. Protokoll war diese Versammlung mit 669 zu 1000st Anteilen beschlussfähig. Dann ist erneut am 27.01. Januar kurz vor dem Gerichtstermin am 17. Februar 2012 eine zweite Versammlung einberufen worden, wobei die Beschlüsse, die wir angefochten hatten, einfach aufgehoben wurden. Lt. Protokoll hierzu war diese Versammlung wieder mit 669 zu 1000st Anteilen beschlussfähig. Nun haben wir herausgefunden, dass ein Eigentümer nicht wie vorgegeben Eigentümer von 3 Wohnungen ist, sondern nur Eigentümer von 2 Wohnungen, da 1 Wohnung noch im Grundbuch auf den Namen des Bauträgers läuft und der Erwerber offensichtlich hier noch Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Bauträger hat. Da er auf der Versammlung aber die Stimmrechte aller 3 Wohnungen benutzt hat und auch keine Stimmrechtsübertragung des Bauträgers vorlag, würden seine Anteile sich um 189 tausendstl. Anteile minimieren, d.h. auf beiden Versammlungen wären nur 480 tausenst. Anteile vorhanden gewesen, um die Versammlung durchzuführen. Mit 480 tausendstl. Anteile wäre die Versammlung doch nicht beschlussfähig, oder? Da sich bis zur 2. Versammlung am 27.01.2012 die Eigentumsrechte hier genauso verhalten, wäre diese 2. Versammlung doch auch nicht beschlussfähig, oder? Der Rechtsanwalt der Gegenseite geht einfach über die später herausgefundenen falschen Eigentumsangaben seines Mandanten hinweg und sagt, dass, was wir angefochten haben, hat sich mit der erneuten Versammlung als hinfällig erwiesen und jetzt will er uns die gesamten Kosten des Verfahrens anhängen, obwohl wir per Grundbuchauszug vom 25.01.2012 und vorliegendem Kaufvertrag nachweisen können, dass in den Versammlungen mit falschen Stimmrechtsangaben gearbeitet wurde. Was würden Sie uns hier raten?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Eigentumsrecht
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Antwort kam zu spät.
Bitte beantworten Sie mir meine Frage, da ich heute entscheiden muss, ob ich zu dieser 2. Versammlung eine weitere Anfechtungsklage beantragen muss. Vielen Dank
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sie sollten in diesem Fall eine weitere Anfechtungsklage einlegen.

 

Nur wenn das Gericht die Rechtswidrigkeit des Beschluss feststellt und den Beschluss aufhebt, können sie sich auf die Unwirksamkeit des Beschlusses berufen (§ 23 Absatz 4 Satz 2 WEG).

 

Viele Grüße