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a.merkel
a.merkel, Rechtsanwältin
Kategorie: Eigentumsrecht
Zufriedene Kunden: 2243
Erfahrung:  LL.M.
35164805
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a.merkel ist jetzt online.

Guten Tag, seit ein paar Monaten bin ich Besitzerin einer

Kundenfrage

Guten Tag,

seit ein paar Monaten bin ich Besitzerin einer ETW in einer Eigentümergemeinschaft (3 Wohnungen, 2 Parteien). Meine Mitbewohner bzw. die Eigentümer der anderen beiden Wohnungen wollen im Erdgeschoss einen Wintergarten anbauen (dem Vorhaben habe ich zugestimmt). Jetzt steht die Frage der Heizung an. Die Kollegen haben wohl vor, sich an das bestehende Heizungssystem anzuhängen. Da die Heizung Gemeinschaftseigentum ist und wir die Heizungskosten über einen kombinierten Verteilerschlüssel abrechnen (Fläche und Verbrauch nach Minolstäbchen), habe ich Bedenken, ob das zulässig ist und frage mich, wie das am besten zu regeln wäre, da ich keine Lust habe, die durch einen Wintergartenanbau steigenden Heizkosten mitzutragen bzw. den Kollegen zu subventionieren. Haben Sie da einen gangbaren Lösungsvorschlag? Auf was kann ich pochen, was sollte ich (auch des lieben Friedens wegen) akzeptieren? Viele Grüße, M. Reisch
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Eigentumsrecht
Experte:  a.merkel hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sehr geehrte Ratsuchende,


ich beantworte Ihre Frage aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben folgendermaßen.


Sollten Sie befürchten, dass die Abrechnung trotz der dann erhöhten jeweiligen Fläche (um die qm des angebauten Wintergartens) zu Ihren Lasten geht, dann muss der Verteilerschlüssel im Rahmen einer Eigentümerversammlung per Beschluss geändert werden. Allerdings weise ich darauf hin, dass der bestehende Verteilerschlüssel sich an der HeizkostenVO orientiert. § 7 HeizkostenVO beschreibt einen Verteilerschlüssel von zentralen Heizungsanlagen von max. 70 % nach Verbauch der jeweiligen Nutzer, 30 % sind Grundkosten. Durch einen Eigentümerbeschluss können diese 70% Verbrauchskosten jedoch erhöht werden, vgl. § 10 HeizkostenVO.

Insoweit könnten, sofern es technisch möglich ist, die Heizkosten zu 100% nach Verbauch berechnet werden.


Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen muss ich Sie noch darauf hinweisen, dass eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist. Ich gehe davon aus, dass Sie die AGB's des Portalbetreibers gelesen haben und die Antwort durch akzeptieren entsprechend vergüten.

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Mit besten Grüssen

Anja Merkel, LL.M.

Rechtsanwältin

Experte:  a.merkel hat geantwortet vor 5 Jahren.
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Beste Grüße

Anja Merkel, LL.M.
Rechtsanwältin
Experte:  a.merkel hat geantwortet vor 5 Jahren.
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Ansonsten bitte ich die bereits gelesene Antwort zu akzeptieren. Eine kostenlose Rechtsberatung ist auf diesem Portal ausweislich der AGB's nicht möglich.

Beste Grüße

Anja Merkel, LL.M.
Rechtsanwältin