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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Eigentumsrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
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troesemeier ist jetzt online.

Es geht darum, ob außerhalb des Eigentumsrechts, vorliegender

Kundenfrage

Es geht darum, ob außerhalb des Eigentumsrechts, vorliegender Fall wurde Ihnen bereits geschildert, zivilrechtlich Ansprüche wegen ungerechtfertigter Bereicherung geltend gemacht werden können. Es kann doch nicht sein, daß die Ehefrau jahrelang die Belastungen aus der schuldrechtlichen Verpflichtung der Darlehensverträge alleine übernimmt und der Ehemann im Falle der Scheidung über die Zugewinn-Regelung überproportional davon profitiert. Wenn die Ehefrau im Grundbuch als Miteigentümerin einge-
tragen gewesen wäre, hätte sie zumindest eine dingliche Sicherheit. Wenn die Ehefrau nachweist, daß sie die mtl. Verpflichtungen alleine getragen hat, muß es zivilrechtlich möglich sein, diese Leistungen zurückfordern zu können. Vollends unvorstellbar wäre,
wenn sie von ihrem Mann aus dem Haus geklagt werden könnte. Wenn dann Menschen in solchen Situationen zu Kurzschlußhandlungen neigen, ist dies nicht verwunderlich, könnte aber durch entsprechende rechtliche Würdigung verhindert werden.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Eigentumsrecht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragesteller,

neben dem Anspruch auf Zugewinnsausgleich kann ausnahmsweise auch ein bereicherungsrechtlicher Anspruch geltend gemacht werden, wenn das Ergebnis des Zugewinnsausgleichs unbillig ist.

Unbillig ist das Ergebnis dann, wenn der "investierende" Partner weniger als die Hälfte seiner "Investition" über den Zugewinnsausgleich zurückerhält.

Um dies feststellen zu können müssten zunächst der etwaige Zugewinnsausgleichsanspuch ermittelt werden.