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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 24871
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Eigentumsrecht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich wende mich ratsuchend

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wende mich ratsuchend an Sie, da wir (meine Freundin und ich; nicht verheiratet) ein Einfamilienhaus zur Selbstnutzung erwerben möchten. Der Kaufpreis liegt bei 309.000€ plus Grunderwerbst., Makler, Notar…. .
Nun ist es so, dass ich 154.000€ an Eigenkapital in den Kauf investiere und meine Freundin 0€. Der fehlende Restbetrag wird durch ein Darlehen bedient. An der Darlehenstilgung des Differenzbetrages werden sich Beide zu gleichen Teilen beteiligen.
1. Frage: Macht es Sinn bzw. habe ich evtl. Nachteile, wenn ich allein den Darlehenskredit aufnehme und es eine schriftliche Abmachung gibt, dass sich meine Freundin bei der monatlichen Darlehenstilgung mit 50% beteiligen muss. Wie müsste eine solche Abmachung aussehen und wo wird sie festgehalten?
2. Frage: Was kann ich tun damit mein nicht unerheblicher Teil des Eigenkapitals bei der notariellen Beurkundung berücksichtigt wird? Es kann ja nicht sein, dass das Haus dann jeweils 50:50 beiden gehört. Aber da meine Freundin ja auch verpflichtet wird abzuzahlen soll ja auch sie im Grundbuch stehen, nur nicht als „gleichberechtigt.“ Welche Vorkehrungen kann man treffen, damit im Falle einer Trennung meine 154.000€ für mich gesichert bleiben?
- Prozentualer Anteil am Haus?
Oder ähnliche Vorschläge wie ich/ wir umsichtig damit umgehen können?

MfG

Andreas
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Eigentumsrecht
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich leite Sie weiter an Herrn Schiessl, der einen Fachanwaltslehrgang für Bankrecht absolviert hat.


Einen Moment

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Zu Ihrer ersten Frage:

Ich denke, wenn ihre Freundin Miteigentümer des Hauses wird, dann wird die Bank darauf bestehen, dass auch Ihre Freundin den Darlehensvertrag mit unterzeichnet.

Wenn nur Sie alleine den Darlehensvertrag unterzeichnen, dann wird sich die Bank bei der Rückführung alleine an Sie wenden. Zwangsvollstreckungsmaßnamen werden sich dann alleine gegen Sie richten.

Sie können natürlich (am besten schriftlich) vereinbaren, dass Ihre Freundin Ihnen gegenüber monatlich den hälftigen Darlehensbetrag in Höhe von ?? aus dem Darlehensvertrag XYZ an Sie zahlen muss. Sie müssen allerdings bedenken, dass soweit die Zahlungen ausbleiben, Sie die rückständigen Raten erst mühsam vor dem Amts-/Landgericht einklagen müssen. Es wäre daher ratsam, wenn Sie die Raten Ihrer Freundin durch eine entsprechende notarielle Vollstreckungsunterwerfung absichern.

Zu Ihrer 2. Frage:

Sie können sich am einfachsten durch einen entsprechend höheren prozessualen Miteintumsanteil sichern. (75:25).

Da Sie als Miteigentümer eine BGB-Gesellschaft bilden können Sie vereinbaren, dass Sie im Falle einer Veräußerung des Hauses Sie vorab 154.000 EUR erhalten sollen und der restliche Veräußerungserlös geteilt werden soll.




Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
zu 1. -die notarielle Vollstreckungsunterwerfung muss ich vor dem Notartermin an den Notar weitergeben? Wird diese in den Notarvertrag hineingeschrieben oder wie ist da der Ablauf?

zu 2. -das Beispiel 75:25 wird dann auch einzig und allein im Notarvertrag festgehalten?

- wie Gründe ich eine solche BGB-Gesellschaft und wo?

Danke vorab schonmal für Ihre Hilfe!
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Zu 1)

Die notarielle Vollstreckungsunterwerfung wird durch den Notar ausgefertigt (Standardformular). Es handelt sich um eine gesonderte Urkunde.

Zu 2)

Ja, das Verhältnis 75:25 wird im notariellen Vertrag festgehalten und auch so ins Grundbuch eingetragen.

Zu 3)

Die BGB Gesellschaft brauchen Sie nicht ausdrücklich zu gründen. Allein die Tatsache, dass Sie MIteigentum am Haus haben, hat zur Folge, dass Sie im Verhältnis zu Ihrem Partner eine solche BGB Gesellschaft gründen. Sie können dabei zusätzlich privatschriftlich oder notariell eine Vereinbarung treffen, was im Falle der Veräußerung zu geschehen hat (s.o)



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

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Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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