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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  zweites Staatsexamen Diplom Jurist
26039601
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Eigentumsrecht hier ein
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In einen 3 stöckigen Wohnhaus wurden nach dem Kauf (1999)

Kundenfrage

In einen 3 stöckigen Wohnhaus wurden nach dem Kauf (1999) der 3 Eigentumswohnungen ein 3 stöckiger Wintergarten (2000) angebaut. Der gesamte Anbau wurde von mir finanziert
wobei EG und OG mir gehören. Der Eigentümer des Dachgeschosses hat bis jetzt weder seinen Kostenanteil des Wintergartenanbaues bezahlt noch sich bereiterklärt die Zustimmung zu einer Änderung der Abgeschlossenheitsbescheinigung und der Teilungserklärung zu geben.

Wie kann ich gegen meinem Miteigentümer meine Rechte geltend machen ?

Mit freundlichem Gruß
Karl Ofner
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Eigentumsrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Offner,



vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:








Grundsätzlich handelt es sich hierbei um eine Baumaßnahme, die nach ihrer Schilderung auf eine Modifikation des Gemeinschaftseigentums hinausläuft.

Eine Kostentragung des jeweiligen Miteigentümers kommt grundsätzlich nur dann in Betracht, wenn die Baumaßnahme/Modernisierungsmaßnahme als solches überhaupt durch die Wohnungseigentümergemeinschaft legitimiert worden ist.

 

Es müsste hierzu also zum Beispiel ein entsprechender Wohnungseigentümerbeschluss oder zumindest eine Vereinbarung zwischen den Wohnungseigentümern mit einer entsprechenden Mehrheit vorliegen. Dieses kann ich nach ihrer Schilderung nicht erkennen.

 

Sollte dieses aber der Fall sein, wäre der Miteigentümer aufgrund seiner Zugehörigkeit zur Wohnungseigentümergemeinschaft finanziell mitverpflichtet.







Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Donnerstagnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt


Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB (Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen), die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich besitze 74/100 Anteil, die Baugenehmigung und Baupläne wurden von ihm mit Unterzeichnet.Im Dachgeschoß war nur ein Balkon geplant wurde aber von ihm als Wintergarten ausgebaut und hat somit 32 Qm mehr Wohnfläche. Kann ich den Rückbau verlangen ??

Der DG Wintergarten ist jetzt Gemeinschaftsfläche, kann ich mit meiner Mehrheit neinen Beschluss herbei führen das er der Gemeinschaft Miete bezahlt ??
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für den Nachtrag.

Es müsste erst einmal gefragt werden, ob sie die Mehrheit haben. Nach dem Wohnungseigentumsgesetz gilt nämlich das so genannte Kopfprinzip. Dieses bedeutet, dass jede Einheit unabhängig von der Anzahl der Anteile eine Stimme hat.

Hiervon kann aber in der Teilungserklärung abgewichen werden. Bitte teilen Sie mir kurz mit, was die Teilungserklärung hierzu aussagt.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Danjel-Philippe Newerla,Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
ich Besitze 2x 37/100 Miteigentumsanteile und mein Miteigentümer 26/100
Abgestimmt wird nach Miteigentumsanteilen.
Der Wintergartenaufbau steht auf meinen erhöhten(1,20 m)also Sondereigentum
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Abgestimmt wird nach den Miteigentumsanteilen.
Ich Besitze 2 mal 37/100 Miteigentumsanteile.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

ch Besitze 2x 37/100 Miteigentumsanteile und mein Miteigentümer 26/100
Abgestimmt wird nach Miteigentumsanteilen.
Der Wintergartenaufbau steht auf meinen erhöhten(1,20 m)also Sondereigentum

Abgestimmt wird nach den Miteigentumsanteilen.
Ich Besitze 2 mal 37/100 Miteigentumsanteile.
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sie schrieben noch,dass der Miteigentümer eine Art schriftliche Zustimmung gegeben hat.Wie in etwa lautet der Inhalt?Hat er sich zur Kostentragung verpflichtet?Gegebenenfalls ließe sich hieraus ja eine Vereinbarung ableiten.

Mit freundlichem Gruß

Danjel-Philippe Newerla,Rechtsanwalt