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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Eigentumsrecht
Zufriedene Kunden: 7716
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
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RASchroeter ist jetzt online.

Rechtsakt Kauf einer 4.50 Zimmer-Eigentumswohnung, 101/1000

Kundenfrage

Rechtsakt: Kauf einer 4.50 Zimmer-Eigentumswohnung, 101/1000 Miteigentum mit Sonderrecht, sowie zusätzliche Sondernutzung einer Gartenfläche gemäss Begründungsurkunde und Aufteilungsplan. Streitsache: Abweichung Sondernutzung der Gartenfläche. Situation: Gemäss den öffentlichen Urkunden gemäss Kaufvertrag beträgt die für die Sondernutzung ausgemittelte Gartenfläche 177m2. Effektiv beträgt diese nur 149m2, also eine Abweichung von 28m2 zu meinem Nachteil. Diese Tatsache tangiert zudem die Miteigentumsanteile um 2/1000, das heisst gemäss Aufteilungsschlüssel würden diese dann lediglich 99/1000 betragen. Somit sind nebst Nutzungseinschränkungen auch finanzielle Nachteile zu meinen Lasten zu erdulden. Die bestehende Nutzungsabweichung war mir bei der Vertragsunterzeichnung nicht bekannt. Ich habe diese im Nachhinein anlässlich einer Ueberprüfung bei der Fertigstellung der Gartenanlage festgestellt. Unverzüglich habe ich die Unstimmigkeiten dem Verkäufer schriftlich mitgeteilt und ihn um Berichtigung gebeten. Dieser behauptete jedoch umgehend, dass die Flächen korrekt (obwohl Abweichung durch Geometer nachgewiesen/bestätigt) seien, bezüglich Sondernutzungsrechte kein Anpassungsbedarf bestehe und die Wertquoten unverändert bleiben. Zudem sei er als Verkäufer nicht mehr Eigentümer, weder verantwortlich noch zuständig, und könne so gar nichts mehr ändern. Fragen: Ist der Verkäufer verantwortlich (er hat die STWE-Urkunden initiiert und unterschrieben)bzw. für die Fehler, Folge- und Korrekturkosten oder eventuellen Minderwert haftbar? Was kann oder muss ich unternehmen, um Recht zu erlangen? Allerbesten Dank für Ihre Arbeit und beste Grüsse
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Eigentumsrecht
Experte:  hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Krummenacher-Wirz,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen muss ich Sie darauf aufmerksam machen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nach deutschem Recht unzulässig ist. Mit der Beantwortung Ihrer Anfrage auf dieser Plattform sind Sie zur Zahlung des von Ihnen ausgelobten Einsatzes verpflichtet. Auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers wurden Sie ausdrücklich hingewiesen und von Ihnen akzeptiert.

Der Verkäufer haftet hier durchaus für die Mängel an der Kaufsache. Aufgrund der verringerten Fläche des Sondernutzungsrechtes steht Ihnen ein Minderungsanspruch gegen den Verkäufer zu, den Sie umgehend geltend machen sollten. Weiterhin besteht ein Schadensersatzanspruch für die zu hohen Umlagen aufgrund der falschen Aufteilung nach 1000tel.

Neben dem Schadensersatzanspruch ist hier auf eine Änderung der Teilungserklärung in der Eigentümergemeinschaft hinzuwirken, damit diese grundbuchrechtlich verankert wird. Denn bei einem Verkauf haben Sie das gleiche Problem wie der Verkäufer jetzt.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Mit besten Grüßen

RASchroeter und 3 weitere Experten für Eigentumsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich habe mehrmals die gleiche Anschluss-Frage (keine Neuanfrage) gestellt. Irgendwie funktioniert der "Anschluss-Service" nicht optimal oder ich mache was falsch. Bitte melden Sie mir, was wirklich vorzunehmen ist. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Herr Krummenacher-Wirz,

haben Sie noch eine Nachfrage? Sie können sich gerne an mich wenden.

Viele Grüße