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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Eigentumsrecht
Zufriedene Kunden: 17048
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, vielleicht k nnen sie mir helfen.

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, vielleicht können sie mir helfen. Einer von 3 Geschwistern verkauft vor 60 Jahren per notariellem Kaufvertrag sein Grundstück an einen Käufer. Geld wird gezahlt, der Verkäufer zahlt seine Brüder aus. Die Eintragung ins Grundbuch erfolgt aber nicht. Inzwischen haben schon seit vielen Jahren die Erben des Käufers das Grundstück bewirtschaftet, Steuern gezahlt Haus darauf gebaut. Plötzlich tauchen Erben des damaligen Verkäufers auf und lassen sich ins Grundbuch eintragen und schicken per Anwalt den Räumungsbefehl des Grundstückes. Das kann doch nicht sein oder?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Eigentumsrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Ist denn damals auch keine Vormerkung und nichts eingetragen worden ins Grundbuch?

Gibt es den notariellen Kaufvertrag noch?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ja den Originalvertrag gibt es noch und er ist auch laut Notar offiziell rechtgültig. Nur die Eintragung ins Grundbuch wurde nicht vorgenommen. Der damalige Verkäufer lebt noch mit über 90 Jahren und hat zugegeben, dass er damals wußte das das kein rechtsgültiges Geschäft war. problem Grunstück ist bebaut, wir würden alles verlieren. Soll bis Ende des Jahres geräumt werden
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Im Grunde genommen hat man das Problem, dass es keinen Grundbucheintrag gibt.

Hier sind dann aber Schadensersatzansprüche gegen den Verkäufer denkbar.

Man kann natürlich auch dem Vertrag auch noch auf die Eintragung in das Grundbuch klagen.

Das Grundbuch muss zuerst berichtigt, also die anderen Eintragungen gelöscht werden.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke Ihnen vielmals und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.