So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an raschwerin.
raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Eigentumsrecht
Zufriedene Kunden: 17060
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Eigentumsrecht hier ein
raschwerin ist jetzt online.

Bei der ET-Versammlung im Fr hjahr 2010 legt der Hausverwalter

Kundenfrage

Bei der ET-Versammlung im Frühjahr 2010 legt der Hausverwalter einen neuen Verwaltervertrag vor, um einen höheren Vergütungsbetrag pro ET auszuhandeln. Die ET-Versammlung sagt einen höheren Betrag für das jahr 2010 zu, der im Protokoll bestätigt wird. Der vorgelegte Vertrag wird jedoch von den ET nicht gegen gezeichnet.
Ist die Vereinbarung lt. Protokoll verbindlich und schließt sie auch die Anerkennung des neuen Vertrages ein?
Der Verwalter hat übrigens seine Verwaltertätigkeit mit Wirkung zum 31.12.2010 ohne schriftliche Kündigung stillschweigend niedergelegt. Ist das zulässig?
Die Abrechnung für das Wirtschaftsjahr 2010 liegt der ET-Gemeinschaft vor, enthält jedoch einige Ungereimtheiten. Der bisherige Verwalter verweigert die Stellungsnahme zu fraglichen Positionen.

Ein weiteres Problem ergibt sich aus einer Heizkosten-Nachberechnung für das jahr 2009:
Ein ET stellte bei seiner Jahresabrechnung für 2009 die exakte Messung der Verbrauchseinheiten in Frage und ließ in Absprache mit dem Verwalter den Zähler auswechseln. Dieser wurde geprüft und wegen Falschanzeige kostenlos ausgetauscht. Der Verwalter erstellt nun eine erneute, korrigierte Abrechnung und legt die Mehrkosten in der Abrechnung 2010 nachträglich auf alle ET um, die diese Mehrkosten natürlich nicht tragen möchten. Ist diese Vorgehensweise korrekt?

Noch eine dritte Frage: Ist der Hausverwalter verpflichtet, die Summe seiner Hausverwaltergebühren auf zu schlüsseln?

Mit bestem Dank für ihre Bemühungen und freundlichen Grüssen Doris Schenk
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Eigentumsrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

Ist die Vereinbarung lt. Protokoll verbindlich und schließt sie auch die Anerkennung des neuen Vertrages ein?

- Der Beschluss steht zwar, aber der Vertrag wurde nicht unterschrieben und ist daher (noch) nicht wirksam.

Der Verwalter hat übrigens seine Verwaltertätigkeit mit Wirkung zum 31.12.2010 ohne schriftliche Kündigung stillschweigend niedergelegt. Ist das zulässig?

- Ohne Kündigung kann der Verwalter seine Tätigkeit nicht ohne Weiteres niederlegen.

Ist diese Vorgehensweise korrekt?

- Grundsätzlich können die Betriebskosten nur binnen Jahresfrist geltend gemacht werden. Da hier aber Messfehler vorlagen, kann auch noch eine verspätete Abrechnung erfolgen. Damit ist auch die Nachforderung rechtens.

Ist der Hausverwalter verpflichtet, die Summe seiner Hausverwaltergebühren auf zu schlüsseln?

- Ja.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke Ihnen vielmals und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.