So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ra-huettemann.
ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Eigentumsrecht
Zufriedene Kunden: 22034
Erfahrung:  Mehrere Mandate im Bereich des Eigentumsrechts
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Eigentumsrecht hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Wir haben unsere Wohnung am 10.01.2011 verkauft.Das Geld wird

Kundenfrage

Wir haben unsere Wohnung am 10.01.2011 verkauft.Das Geld wird nach dem 15.02 angewiesen.Wir haben am 15.01 die Abnahme mit den neuen "Eigeentümern " gemacht und alle Schlüssel abgegeben.
Wir haben intern ausgemacht,sie könnten schon in die Wohnung zum streichen.Da entdeckten sie eine feuchte Wand(Fuge im Bad defekt).Sie lassen jetzt alles machen,ca.1000€+Strom uns wir sollen bezahlen.Wir wussten von diesem Schaden nichts.
jetztb heisst es ,wir seien noch die Eigentümer und müssten bezahlen.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Eigentumsrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme.

Nach der Rechtsprechung muss der Verkäufer einer Eigentumswohnung auch bei geringfügigen Mängeln dem Käufer ungefragt Auskunft erteilen, wenn für ihn erkennbar ist, dass ein Mangel für die Kaufentscheidung von Bedeutung ist. Werden solche Mängel verschwiegen, täuscht der Verkäufer arglistig. Auch der Verkäufer, der den Mangel selbst eher für unbedeutend hält, muss von sich aus alle Mängel offenbaren, auch wenn der Käufer keine Fragen zur Mängelfreiheit stellt.

Wussten Sie allerdings nichts von den Mängeln, scheidet eine arglistige Täuschung aus. In diesem Fall haben Sie als Verkäufer aber gleichwohl für das Vorliegen von Mängeln an der Wohnung verschuldensunabhängig einzustehen. Bei dem von Ihnen erwähnten Feuchtigkeitsschaden handelt es sich um einen Sachmangel im Sinne des § 434 BGB, der auch bei Vertragsschluss schon vorlag. Dass Sie von diesem nichts wussten, steht Ihrer Gewährleistungshaftung - weil verschuldensunabhängig - leider nicht entgegen.

Der Käufer kann daher im Wege der Nacherfüllung die Beseitigung des Mangels von Ihnen verlangen. Abweichendes würde nur dann gelten, wenn - wie bei dem Verkauf von Immobilien üblich - eine Gewährleistungsausschluss zwischen Ihnen und den Käufern vereinbart worden wäre. Mangels näherer Angaben hierzu kann insoweit keine abschließende Aussage getroffen werden.


ich bedaure, Ihnen keine günstigere Rechtsauskunft erteilen zu können. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie dagegen keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.



Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
(postulationsfähig bei sämtlichen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten)

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.

Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie dagegen keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.


Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
(postulationsfähig bei sämtlichen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten)

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Rechtsanwälten ist die Erbringung kostenloser Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet. Der zur Beurteilung gestellte Sachverhalt ist rechtlich maximal ausgeschöpft.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
(postulationsfähig bei sämtlichen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten)
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Rechtsanwälten ist die Erbringung kostenloser Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet. Der zur Beurteilung gestellte Sachverhalt ist rechtlich maximal ausgeschöpft.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
(postulationsfähig bei sämtlichen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten)
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Besteht noch Klärungsbedarf? Soweit das nicht der Fall ist, bitte ich um Akzeptierung. Der Sachverhalt ist mit einem für Sie positiven Ergebnis rechtlich maximal ausgeschöpft. Kostenlose Rechtsberatung ist zudem nach zwingendem Recht nicht zulässig.


Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt