So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an raschwerin.
raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Eigentumsrecht
Zufriedene Kunden: 17008
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Eigentumsrecht hier ein
raschwerin ist jetzt online.

Muss der Wohnungseigent mer, bei Wechseln des Bodenbalags den

Kundenfrage

Muss der Wohnungseigentümer, bei Wechseln des Bodenbalags den Trittschallschutz zum zeitpunkt des Veränderung herstellen? Kann Die WEG einen entsprechenden Beschluss fassen?
Mit freundlichen Grüßen
A. Sobolewski
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Eigentumsrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Grundsätzlich betrifft dieses Feld das jeweilige Sondereigentum des Eigentümers.

Allerdings hat die WEG, also die anderen Eigentümer, ein Mitentscheidungsrecht, wenn es um solche Maßnahmen geht.

Bereits vorhandener Trittschallschutz muss bleiben, bzw. entsprechend erneuert werden.

Eine Entfernung des Trittschallschutzes kommt nicht in Betracht.

Die WEG kann entsprechende Maßnahmen ergreifen, um dies von dem betreffenden Eigentümer zu verlangen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Erneut posten: Qualität der Antwort:.
Das ist keine Antwort auf meine Frage
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ihre Frage: Muss der Wohnungseigentümer, bei Wechseln des Bodenbalags den Trittschallschutz zum zeitpunkt des Veränderung herstellen? Kann Die WEG einen entsprechenden Beschluss fassen?

Meine Antwort: Grundsätzlich betrifft dieses Feld das jeweilige Sondereigentum des Eigentümers. Allerdings hat die WEG, also die anderen Eigentümer, ein Mitentscheidungsrecht, wenn es um solche Maßnahmen geht. Bereits vorhandener Trittschallschutz muss bleiben, bzw. entsprechend erneuert werden. Eine Entfernung des Trittschallschutzes kommt nicht in Betracht. Die WEG kann entsprechende Maßnahmen ergreifen, um dies von dem betreffenden Eigentümer zu verlangen.

Zusammenfassend: Nein, der Eigentümer muss nicht zwingend den Altzustand wiederherstellen, muss aber dafür Sorge tragen, dass ein Trittschallschutz vorhanden ist. Die WEG kann also keinen Beschluss dahingehend fassen, dass der Eigentümer den alten Zustand herstellen muss.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Erneut posten: Qualität der Antwort:.
Nicht den alten Zustand soll er herstellen, sondern es darum, ob er bei Veränderung des Obrbelags den "heutigen" Tritschallschutz herstellen muss. Die WEg hat hier einen Beschluss gefasst, das Gericht hat gesagt, die WEG ist nicht die Kompetenz hat einen solchen Beschluss zu fassen????
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ja, soweit eine Veränderung vorgenommen wird, muss auch wieder ein Trittschallschutz eingebracht werden. Bzw. der neue oder veränderte Bodenbelag muss Trittschallschutz beinhalten.

Das Gericht hat soweit Recht, die Gemeinschaft kann keinen dahingehenden Beschluss fassen. Davon abgesehen ist der Eigentümer aber verpflichtet, eine Änderung nicht zu Lasten der Unternachbarn vorzunehmen.

Der Unternachbar hat einen direkten Anspruch darauf, dass der Trittschallschutz gewährleistet ist.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ihre Antwort wiederspricht sich, der anspruch besteht, aber der beschluss kann nicht gefasst werden????
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Meine Antwort widerspricht sich nicht, sondern wurde erst zuletzt konkret gefasst, nachdem der Sachverhalt endlich verständlich dargestellt wurde.

Es besteht hier kein Anspruch der Gemeinschaft gegen den Eigentümer, sondern lediglich der Unternachbar (sofern es einen gibt) hätte einen entsprechenden Anspruch.

Die WEG kann keinen entsprechenden Beschluss fassen. Das hat das Gericht in Ihrem Fall auch zutreffend erkannt.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

WQenn die WEG ein Mitenscheidungsrecht hat, wieso kann sie hierbezüglich kein Beschluss fassen???

Mit freundlichen Grüßen

A. Sobolewski

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Nicht die Gemeinschaft hat ein Mitbestimmungsrecht, sondern nur der Nachbar.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Ihre Antwort habe ich keines falls akzeptiert, dessen ungeachtet, haben Sie entgegen der Versprechung, dass ich nur dann bezahlen muss, wenn ich die antwort akzeptiere den betrag von 75,00 EUR abgebucht. bitte überweisen Sie den Betrag zurück, ansonsten werde ich es kostenpflichtig zurückholen.

Mit freundlichen grüßen

A. Sobolewski

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich habe gar nichts versprochen.

Wenden Sie sich bitte an:
[email protected]

Danke.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
In den Bedingungen haben Sie unter Pkt. 4 deutlich angegeben, nur dann muss ich den geldbetrag zahlen wenn ich mit der Antwort zufrieden bin und diese akzeptiere, das ist nicht der Fall. Leider habe ich erst jezt die negative Eintragungen im Internet über Sie gesehen, daran werde ich mich anschliessen. Sollte ein Abo oder etwas gleiches zustande gekommen sein, wird es hiermit gekündigt, wiederrufen. den Betrag ziehe ich umgehen ein.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich als Experte habe nichts mit dem Zahlungseinzug zu tun.

Dafür darf ich Sie bitten, sich an den Support [email protected] zu wenden.

Danke.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke XXXXX XXXXX und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.