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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Eigentumsrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  zweites Staatsexamen Diplom Jurist
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Darf ein ordnungsgem bestellter Hausverwalter f r eine Eigent mergem

Kundenfrage

Darf ein ordnungsgemäß bestellter Hausverwalter für eine Eigentümergemeinschft eine Baumaßnahme ohne ein Einholen von Angeboten und der Zustimmung der Eigentümergemeinschaft durchführen? Wo finde ich einen solchen Passus im WEG ?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Eigentumsrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,



vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:





Nein, das darf der Hausverwalter grundsätzlich nicht. Dieses übersteigt seine Kompetenzen. Bauliche Maßnahmen sind grundsätzlich durch die Wohnungseigentümergemeinschaft zu beschließen, da es sich grundsätzlich um eine wesentliche Angelegenheit handelt, die zwingend von den Wohnungseigentümern zu entscheiden ist und nicht über deren Kopf hinweg entschieden werden darf.



Dieses wird zum Beispiel auch daran sichtlich, dass viele bauliche Maßnahmen, wie etwa Luxussanierungen nicht nur mit einer einfachen Mehrheit, sondern mit Einstimmigkeit beschlossen werden müssen.



Es gibt nur einen Ausnahmefall, in dem die Hausverwaltung ohne Zustimmung der Wohnungseigentümer bauliche Maßnahmen in die Wege leiten darf. Dieses ist dann der Fall, wenn eine Notsituation besteht, also wenn dem Wohnungseigentumsschaden droht und die Einholung einer ordnungsgemäßen Erlaubnis durch die Wohnungseigentümer zu lange dauern würde, und die Gefahr bestehen würde, dass der Schaden sich hierdurch vergrößert.



Klassische Fälle sind zum Beispiel Löcher im Dach nach einem Sturm, ein geplatztes Wasserohr, etc. Außerhalb solcher notwendig dringlichen Instandsetzungsmaßnahmen hat der Hausverwalter jedoch keine entsprechenden Befugnisse.





Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Montagvormittag und einen guten Wochenstart!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]

Fax.0471/140244








Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,



vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:





Nein, das darf der Hausverwalter grundsätzlich nicht. Dieses übersteigt seine Kompetenzen. Bauliche Maßnahmen sind grundsätzlich durch die Wohnungseigentümergemeinschaft zu beschließen, da es sich grundsätzlich um eine wesentliche Angelegenheit handelt, die zwingend von den Wohnungseigentümern zu entscheiden ist und nicht über deren Kopf hinweg entschieden werden darf.



Dieses wird zum Beispiel auch daran sichtlich, dass viele bauliche Maßnahmen, wie etwa Luxussanierungen nicht nur mit einer einfachen Mehrheit, sondern mit Einstimmigkeit beschlossen werden müssen.



Es gibt nur einen Ausnahmefall, in dem die Hausverwaltung ohne Zustimmung der Wohnungseigentümer bauliche Maßnahmen in die Wege leiten darf. Dieses ist dann der Fall, wenn eine Notsituation besteht, also wenn dem Wohnungseigentumsschaden droht und die Einholung einer ordnungsgemäßen Erlaubnis durch die Wohnungseigentümer zu lange dauern würde, und die Gefahr bestehen würde, dass der Schaden sich hierdurch vergrößert.



Klassische Fälle sind zum Beispiel Löcher im Dach nach einem Sturm, ein geplatztes Wasserohr, etc. Außerhalb solcher notwendig dringlichen Instandsetzungsmaßnahmen hat der Hausverwalter jedoch keine entsprechenden Befugnisse.





Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Montagvormittag und einen guten Wochenstart!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

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Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

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Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



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Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt