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RAScholz
RAScholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
33130353
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Eigentumsrecht hier ein
RAScholz ist jetzt online.

Wir haben uns mit unserem Sohn ein Haus gekauft. 70% der Kosten

Kundenfrage

Wir haben uns mit unserem Sohn ein Haus gekauft. 70% der Kosten wir tragen und haben unseren Sohn als alleinigen Besitzer eintragen lassen. Wir wollen uns aber absichern, dass wir auch Rechte besitzen und lebenslanges Wohnrecht genießen können. Wie können wir uns absichern, dass wir nicht eines Tages wegen Hausverkauf oder ähnliches nicht auf die Straße gesetzt werden können.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Eigentumsrecht
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Ihr Sohn bereits im Grundbuch als alleiniger Eigentümer eingetragen ist, können Sie mit diesem die Eintragung eines lebenslanges dingliches Wohnrecht vereinbaren. Diese würde im Grundbuch eingetragen und sichert Ihnen zu, dass auch im Fall, dass Ihr Sohn das Haus verkaufen wollte, Sie in dem Haus wohnen bleiben können. Ihr Sohn muss die Eintragung des dinglichen Wohnrechts im Grundbuch bewilligen, das heißt, Sie können hier nur im Einvernehmen mit dem Sohn die Eintragung vornehmen lassen.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben. Bei Unklarheiten fragen Sie nach. Wenn Ihre Frage beantwortet sein sollte, bitte ich, die Antwort zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Scholz, RA
RAScholz und 2 weitere Experten für Eigentumsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
worauf bezieht sich das Wohnrecht? Auf die ganze Imobilie (Garten, Haus, Garage),
oder nur auf unsere kleine Anliegerwohnung im Haus?
Falls es zu einem Verkauf (durch beispielsweise Erben, falls unserem Sohn etwas zustößt) kommen sollte, möchten wir mehr Rechte haben
Worauf sollen wir beim Eintrag in das Grundbuch achten.

Mit freundlichen Grüßen
Uwe Schmidt
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

das dingliche Wohnrecht kann sich auf das gesamte Grundstück oder auf Teile davon beziehen (etwa auch Wohnung im Haus). Dies wäre vertraglich zu regeln. Auch wenn das Grundstück verkauft würde, bliebe das Grundstück mit dem dinglichen Wohnrecht belastet. Es bliebe auch mit dem dinglichen Wohnrecht belastet, wenn der Sohn versterben würde und das Grundstück den erben zufiele.Die vertragliche Ausarbeitung sollte hier möglichst genau sein. Es können Regelungen über Beschränkungen der Nutzung, Übertragung von Einrichtung und etwa die Verpflichtung zur Erbringung von Gegenleistungen getroffen werden oder über die Kostentragungspflicht von Strom, Wasser und Wärme etc. Worauf also im Einzelfall geachtet werden sollte, hängt eben vom Einzelfall und davon ab, worauf sich die Vertragsparteien einigen können. Hier ist im Grund viel machbar, solange Einigung erzielt werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz, RA