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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Eigentumsrecht
Zufriedene Kunden: 17087
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Wiveir kauften 2009 eine Doppelhaush lfte, die ausschlie lich

Kundenfrage

Wiveir kauften 2009 eine Doppelhaushälfte, die ausschließlich mit einer modernen Holzvergaseranlage ausgerüstet ist. Außerhalb des Grundstückes, aber in unmittelbarer Nachbarschaft (auf öffentlichem Gelände) hatte der Verkäufer circa 100 Schüttmeter gespaltenes Holz in Schuppen gelagert. Das Holz sollte ursprünglich inklusive, laut Aussage der in Trennung lebenden Ehepartnerin, im Verkaufspreis enthalten sein. Der Ehepartner forderte einseitig 3.000,-€ für dieses Holz. Im Kauf- und Notarvertrag war diese Position nicht aufgeführt. Nach langen strittigen mündlichen Verhandlungen kam es zur Zahlung des Kaufpreises. Das Ehepaar einigte sich ohne uns im eigenen Interesse und tranportierte das Brennholz ab. Wir hatten, zum Einzug im Januar 2010, kein Heizmaterial.
Wir waren und sind immer noch der Meinung, daß dieses Brennholz als Zubehör zum Kauf der Immobilie zugehört hätte. Halten Sie eine Klage für sinnvoll?
Mit freundlichem Gruß
Ilona Karsten
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Eigentumsrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Eine Klage sollte zunächst nicht erwogen werden, sondern eine weitere außergerichtliche Auseinandersetzung.

Daher sollte die Gegenseite angeschrieben werden und der Sachverhalt geklärt werden.

Man sollte zunächst die Rückzahlung des Geldes verlangen.

Erst wenn dies scheitert, kann eine Klage angedacht werden.

Ob diese dann Aussicht auf Erfolg hat, ist fraglich. Es ist eben das Problem, ob das Holz im Kaufpreis enthalten war oder nicht.

Hier wird es dann auf die Auslegung des Vertrages und ggf. Zeugenaussagen ankommen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
1. Das Holz wurde niemals schriftlich für den Kaufpreis des Grundstückes/Hauses in Erwägung gezogen. Die 3.000,-€ wollte der Ehemann "einseitig, ohne Information an die Frau" zusätzlich zum notariellen Vertrag für sich in Anspruch nehmen. Am Ende der strittigen Verhandlungen, nachdem wir "diese Nebenabsprache und einseitige Forderung der Notarin mitgeteilt hatten", waren sich die getrennt lebenden Eheleute einig, daß das Haus ohne Brennholz an uns übergeht.
2. Diese Position "100 Schüttmeter trocken gelagertes Holz", außerdem noch Baumaterialien (verschiedene Bretterstapel und Steine)...welches vor der Unterschrift zum Notarvertrag vom Ehemann einseitig (ohne Information an seine getrennt lebende Frau) - verkauft/veräußert wurde, waren für uns ein Entscheidungsfaktor "zum Erwerb dieser Immobilie".
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Daher ist es recht problematisch, ob man nachweisen kann, dass das Holz dazugehört und Sie also einen Anspruch auf Rückzahlung haben.

Außergerichtlich sollten Sie es aber versuchen und das Geld zurückfordern.