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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Sonstiges
Kategorie: Buchführung
Zufriedene Kunden: 4908
Erfahrung:  xxx
59063549
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Guten Tag, Auf geschätzte

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,
Auf geschätzte Einkommensteuer-Vorauszahlungs-Festsetzungen (Erklärungen fehlten) wurden vom Finanzamt Säumniszuschläge festgesetzt. Die tatsächlichen Beträge lt. (spät) abgegeben Erklärungen waren aber viel niedriger.
Wie können wir die zu hohen Säumniszuschläge wieder bekommen?
Mit freundlichen GrüßenCustomer
Sehr geehrter Fragesteller,
die Vorauszahlungen werden regelmäßig im Rahmen der Steuerfestsetzung im Veranlagungsverfahren auf Grund der Besteuerungsgrundlagen des Vorjahres gem. Steuererklärung jeweils neu festgesetzt. Wird die Steuererklärung nicht oder nicht rechtzeitig eingereicht, erfolgt die Schätzung der Besteuerungsgrundlage. Auch in diesem Rahmen werden die Vorauszahlungen nach den geschätzten Besteuerungsgrundlagen festgesetzt.
Werden die Vorauszahlungen nicht zum Fälligkeitstermin entrichtet, sind kraft Gesetzes Säumniszuschläge verwirkt.
Diese Säumniszuschläge bleiben bestehen, auch wenn sich im Rahmen der (geänderten) Steuerfestsetzung ergibt, dass die Vorauszahlungen zu hoch festgesetzt waren.
Es gibt also leider keine Möglichkeiten, die durch die verspätete Zahlung entstandenen Säumniszuschläge zurückzubekommen.
Es tut mir, dass ich Ihnen keine günstigere Nachricht übermitteln kann.
Wenn damit Ihre Frage beantwortet ist, bitte ich um Ihre Bewertung, damit die hinterlegte Vergütung an mich weitergeleitet werden kann.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Gibt es Aussicht auf Kulanz des Finanzamtes? Evtl. auf Erlaß eines Teils - wenn ja was könnten mögliche Gründe sein, die dem Finanzamt diesen Weg möglich machen?
Sehr geehrter Fragesteller,
Sie können es mit einem Erlassantrag versuchen, allerdings sind die Chancen nicht sehr aussichtsreich, weil die möglicherweise erhöhten Vorauszahlungen auf der zu hohen Schätzung beruhen und Sie die Schätzung durch Ihr Verhalten selbst verursacht waren. Sie sollten gegebenfalls den Antrag mit einer Begründung abfassen, wieso die Steuererklärung nicht pünktlich abgegeben worden ist. Erfolgs-aussichten bestehen in geringem Umfang, wenn die verspätete Abgabe der Steuererklärung entschuldbar war.
Ich bemerke abschließend, dass auch dann Säumniszuschläge entstehen, wenn die Vorauszahlungen auf Grund einer Steuererklärung zu hoch sind und sich daraufhin eine Rückzahlung ergibt und diese Vorauszahlungen verspätet geleistet worden sind.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann
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