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Palatina
Palatina, Master
Kategorie: Beziehung
Zufriedene Kunden: 36
Erfahrung:  Psychologie - Mediation - Psychotherapie - Notfallpsychologie - Opferhilfe-Therapie
63891071
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Hallo, ich (w) bin 34 J. alt und lebe seit einem Jahr mit

Kundenfrage

Hallo,
ich (w) bin 34 J. alt und lebe seit einem Jahr mit meinem Partner (36) zusammen. Wir sind nun seit fast 3 Jahren ein Paar. Da wir uns schon im Vorfeld seit über 10 Jahren kannten, war unsere Beziehung immer entspannt, es gab halt keine böse Überraschungen. Doch seit wir zusammen wohnen, entpuppt er sich immer mehr zum Pascha und unterstützt mich in keiner Form im Haushalt. Wir sind beide voll berufstätig und auch wenn er körperlich sehr schwer arbeitet, so erwarte ich zumindest mal ein Geschirrspüllausräumen... Mittlerweile macht er gar nichts mehr und ich bekomme auf meine Bitte ein "Mal schauen, ob ich dazu komm". Gleichzeitig regt er sich auf, wenn seine Wäsche nicht gewaschen wird, die dann nach dem Waschen wochenlang auf der Kommode liegt. Langsam bin ich am Verzweifeln! Egal in welcher Form und Art und Weise ich ihn um Unterstützung gebeten habe, er macht auf stur. Das ist das einzige Thema, bei dem wir keinen Nenner finden, am Haushalt!!! Ich weiß, leider kommt das in irgendeiner Weise immer in der Beziehung vor, doch ich kann doch nicht alles für ihn machen! Ist denn wirklich die einzige Lösung, dass wir uns wegen solch einen Mist trennen??? Vielleicht haben Sie einen Tipp, den ich noch nicht ausprobiert habe... Freue mich sehr von Ihnen zu hören! Viele Grüße
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Beziehung
Experte:  Sabine-mod hat geantwortet vor 4 Jahren.
Liebe Kundin, Lieber Kunde,
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Experte:  Palatina hat geantwortet vor 4 Jahren.
Liebe Ratsuchende,

Ihr Anliegen ist leider nur allzu typisch:
Eine Beziehung funktioniert wunderbar, so lange man noch nicht zusammenlebt. Man hat Formen des Umgangs etabliert, die sich bewährt haben. Sie haben damit bereits ja mehrjährige Erfahrung.
Man denkt, man versteht sich, will einander noch näher sein, zieht zusammen - und auf einmal funktionierts nicht mehr. Wieso das?

Zum einen hatten Sie vorher, wie erwähnt, bestimmte Formen des Umgangs miteinander etabliert, jedes hatte auch seine Freiräume, mit allen Vor- und Nachteilen. Das muß jatzt umorganisiert werden, aber der Mensch ist bekanntlich ein Gewohnheitstier.
Zum anderen rasten beim Zusammenleben leider immer noch die längt überholten Rollenbilder von vor 2 oder mehr Generationen ein: Man heiratet, die Frau hat weniger oder gar keine Ausbildung, ist in der Ehe "versorgt", "muß nicht arbeiten gehen" und leistet ihren Beitrag mit Hausarbeit.

Sie sind jedoch beide berufstätig, wirtschaftlich selbständig, kinderlos und ohne die Rechte und Pflichten, wie sie Eheleute haben. Das heißt auch, daß Sie wirtschaftlich nicht aufeinander angewiesen sind und daß Sie gleichwertige Partner sind, nicht wahr?

Ihr Freund scheint jeweils von den Vorteilen des "klasssischen" Rollenverteilungsmodell und auch dem einer modernen Partnerschaft profitieren zu wollen. Ehrlich gesagt, würden wir uns ja auch nicht beschweren, wenn wir als Frauen von der Arbeit heimkämen, das Bett wäre gemacht, das Essen gekocht und die gebügelten Hemden im Schrank, auch ohne daß wir auch nur einen Pfennig mehr an die Ausgaben leisten müßten. Wir würden uns nerven, wenn der Partner nörgeln würde - aber die Arbeit ja trotzdem macht. Es würde doch auch ohne Nörgeln gehen

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Ich geh mal davon aus, daß Ihnen beiden am Erhalt Ihrer Beziehung gelegen ist und Sie das Problem lösen möchten. Warum daher nicht mal in Ruhe (!) miteinander (!)
- eine Hausarbeitenliste erstellen
- wöchentlich festlegen, wer was macht und dabei auf gerechte Verteilung achten; schließlich arbeiten Sie, wenn ichs recht verstehe, auch den ganzen Tag
- wenn einer seine Jobs nicht erledigt, bleiben sie halt liegen (nicht daß sie dann doch vom anderen miterledigt werden!!)
- wöchentlich besprechen, was gut funktioniert hat und wies in der Folgewoche laufen soll.
Auf der Arbeit haben Sie ja wahrscheinlich auch Besprechungen, wer was zu erledigen hat. Warum sollten Sie einander weniger wichtig nehmen als Ihre Arbeitgeber oder Kollegen?

Sie haben, wenn das nicht geht, immer noch die Möglichkeit, zum Vertrauten zurückzukehren, also zu getrennten Wohnungen!
Das sollte aber nicht im Zorn als Drohung geäußert werden, sondern einfach als Möglichkeit, weil Sie es vor dem Zusammenziehen ja besser hatten miteinander. Bevor Sie sich zerfleischen und die Beziehung kaputt geht, greift man besser auf etwas zurück, das sich bewährt hat.

Viel Erfolg, so oder so!