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InternetCoach
InternetCoach, Master
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 1449
Erfahrung:  Psychotherapeutin, Familientherapeutin, Drogenberatung
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Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Beziehung hier ein
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Hallo, ich heiße Brigitte, bin 31 Jahre alt und habe 2 Kinder,

Kundenfrage

Hallo, ich heiße Brigitte, bin 31 Jahre alt und habe 2 Kinder, eine Tochter von meinem Ex Freund mit knapp 7 Jahren und einen Sohn von meinem Verlobten mit 5 Monaten. Ich bin mit meinem Verlobten seit bald 2 Jahren zusammen, wir sind durch dick und dünn gegangen, er wahr immer für mich da, obwohl meine ganze Familie gegen ihn war und mein Ex immer dazwischen funkte unsere autos zerstörte usw... Er ist 28 Jahre alt, hat viele Freunde darunter auch Frauen. Er hat fehler gemacht in der Beziehung die er einsieht und ich hab leider zu viel fehler gemacht.
Er sagte eig immer zu mir ich sei seine Traumfrau, er liebt mich über alles, er will keine andere auser mich und vorallem er will mich nicht verlieren und mit mir ein Leben lang glücklich sein.
Jetzt zu meinem Problem, ich hab ihm leider wegen meiner blöden eifersucht immer die hölle heiß gemacht, hab ihn mehr oder weniger eingesperrt, er hätte zwar sich immer treffen können mit seinen Leuten aber wenn er heim kahm war ich dann sauer es kahm zum streit und ich hab ihm dadurch die lust genommen was mit seinen Leuten zu machen weil er einfach immer im hinterkopf hat was kommt jetzt auf mich zu wenn ich heim komme.
Wir haben jetzt seit ner woche oft darüber geredet und er sagt mittlerweile zu mir ich sei so wie ich geworden bin nicht mehr seine Traumfrau, er liebt mich auch nicht mehr über alles, wenn er seine Liebe in Zahlen ausdrücken müßte hat er noch von 100% noch 70 % Liebe die er für mich empfindet. Er sagt ich hab soviel kaputt gemacht bei ihm und in der Beziehung das er mirt gegeüber einfach nur noch abblockt, weil er so nicht mehr leben möchte, er will mir zwar helfen dabei die beziehung noch zu retten aber sein verstand macht da nicht mit auch wenn es das Herz will, deshalb ist er auch gerade so abweisend und kalt zu mir. Er sagte auch das es bei ihm eig so ist das in seinen augen die Hoffnung zuletzt stirbt, er hat zwar noch hoffnung aber die ist eig kaum mehr messbar, also in seinen Worten, von einem Funkenfeuer ist eig nur noch ein kleiner haufen Glut übrig.
Er meint er will mir die Zeit geben zu versuchen alles wieder zu richten und zu retten aber er weiß nicht mehr ob sich das bei ihm wieder einrenken wird, auch wenn er sich es wirklich noch wünschen würde, das alles wieder gut wird.
Ich hab mich jetzt bei einigen seiner Leuten entschuldigt und ihnen erklärt das es nicht an ihm lag das er sich nicht mehr gemeldet hat sondern an mir weil ich es nicht wollte wegen der eifersucht. Ich bin echt was mich betrifft guter hoffnung das ich es hinbekomme, mich zu ändern und verusch es ihm auch zu zeigen. Wie ich nur kann .
Jetzt meine Frage was denkt ihr, kann ich die Beziehung überhaupt noch retten und wie kann ich es machen das er sich mir gegeüber wieder öffnen kann und alles wieder aufgebaut wird ??
Ich bitte euch dringend um Hilfe, denn ich Liebe diesen Mann wirklich über alles und will ihn jetzt nicht noch ganz verlieren sondern will das alles wieder so wird wie es mal war!!! Bitte gebt mir tipps wie ich das machen kann!!
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Beziehung
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

vielen Dank für Ihre vertrauensvoll gestellte Frage. Sie beschreiben eine schwierige Situation. Sie hoffen, dass Ihre Beziehung noch zu retten ist und wollen Ihre Eifersucht in den Griff bekommen. Von der Perspektive eines Aussenstehenden sind "70% Liebe" recht vielversprechend und damit besteht hoffentlich Grund zur Hoffnung.


 

Oberflächlich betrachtet erscheint uns Eifersucht als ein Gefühl, das äußere Ereignisse und andere Menschen in uns auslösen können. "Weil der andere das oder jenes tut, müssen wir mit Eifersucht reagieren .... " Tatsächlich ist es jedoch so, dass wir unsere Eifersucht selbst auslösen.

Hinter der Eifersucht verbergen sich Selbstzweifel und eine geringe Selbstachtung.

Betroffene glauben, sie seien nicht gut genug, nicht intelligent genug, nicht attraktiv genug, nicht liebenswert und haben deshalb Angst, für ihren Partner nicht gut genug, attraktiv oder liebenswert zu sein.

Diese Angst verleitet die Betroffenen zu Zwangsverhören, Vorwürfen, Schnüffeleien in der persönlichen Post und im Geldbeutel des Partners. Ja, manchmal gehen Betroffene sogar so weit, die Wäsche zu kontrollieren, dem Partner hinterherzufahren oder mit Kontrollanrufen zu bombardieren. Der Partner hat keine Chance, sie von seiner Unschuld zu überzeugen.

Die Betroffenen wissen, dass ihre Eifersucht und ihr Kontrollverhalten übertrieben sind. Dieses Wissen nützt ihnen jedoch wenig. Wenn ihre Phantasien mit ihnen durchgehen, indem sie den Partner fremdgehen sehen, dann wird aus der Angst eine Panik, die sie nur schwer kontrollieren können.

Menschen, die über eine gesunde Selbstachtung verfügen, sich ihrer Stärken und Schwächen bewusst sind und sich annehmen, sind weniger empfänglich für Eifersucht. Sie haben in ihrer Kindheit gelernt, ihren Wert nicht danach zu bemessen, wie beliebt sie bei anderen sind. Sie haben gelernt, selbst für ihre Zufriedenheit zu sorgen. Stark eifersüchtige Menschen hingegen, die unter krankhafter Eifersucht leiden, brauchen die Bestätigung durch andere ebenso stark, wie ein Verdurstender Wasser braucht.

Einzelkinder leiden am wenigsten unter Eifersucht, da sie in ihrer Kindheit nicht mit Geschwistern um die Liebe der Eltern rivalisieren mussten. Die Erfahrung, die Liebe exklusiv zu bekommen, ohne Angst haben zu müssen, sie zu verlieren, macht weniger anfällig für Eifersucht. D.h. Einzelkinder entwickeln Vertrauen und haben dadurch auch Selbstvertrauen, - der beste Schutz vor Eifersucht.

Eifersucht ist immer ein Zeichen dafür, dass man an sich und seiner Attraktivität für den Partner zweifelt. Diese Selbstzweifel führen dazu, dass man an der Liebe des Partners zweifelt, dem Partner nicht vertrauen kann und deshalb Angst vor dem Verlust des Partners hat. Man kann sich nicht vorstellen, dass man liebenswert ist.


Generell ist eine Selbsttherapie bei sehr starker und schon lang andauernder Eifersucht recht schwierig. Andererseits gibt es Menschen, die sich selbst mit Hilfe eines Selbsthilfe-Buches erfolgreich therapiert haben. Generell sind folgende Schritte wichtig:

Der erste Schritt ist, sich klarzumachen, dass man sich selbst durch seine Gedanken eifersüchtig macht. Der Partner löst keine Eifersucht aus, es sind die eigenen misstrauischen und ängstlichen Gedanken, die die Angst vor dem Verlust auslösen und das Vertrauen in die Treue des Partners zerstören.

Der zweite Schritt ist der wichtigste: Er besteht darin, sein Selbstwertgefühl zu stärken, d.h. sich selbst annehmen und akzeptieren lernen, sich seiner Vorzüge und positiven Seiten bewusst zu werden. Erst nämlich, wenn ich mich für liebenswert halte, kann ich einem anderen glauben, dass er mich liebt. Solange ich mich nicht für liebenswert halte, werde ich immer an der Liebe des anderen zweifeln und folglich Angst haben, ihn zu verlieren.

Der dritte Schritt besteht darin, unabhängiger und selbstständiger zu werden: alleine ausgehen, sich mit Freunden ohne den Partner treffen, eigenen Hobbies nachgehen, Tätigkeiten finden, die einen befriedigen und einem Bestätigung geben.

 

Ein Buch waere z.B.

Eifersucht: Woher sie kommt und wie wir sie ueberwinden koennen von Rolf Merkle

 

Meist ist die Eifersucht eine Reaktion auf die Angst vorm Alleinsein oder vor Ablehnung.

Wenn wir uns abgelehnt fühlen, dann bewerten wir eine Reaktion, eine Aussage oder ein Verhalten eines anderen als Ablehnung. Die meisten Menschen haben Angst vor Ablehnung und fühlen sich verletzt, wenn sie sich abgelehnt fühlen. Warum ist das so?

Die Angst vor Ablehnung ist eng mit der Selbstablehnung verbunden. Je mehr wir uns selbst ablehnen, je mehr wir uns selbst für minderwertig oder nicht liebenswert halten, je mehr wir an unserem Wert zweifeln, umso mehr haben wir Angst vor Ablehnung, umso mehr leiden wir unter einer negativen Bewertung unserer Mitmenschen und umso schmerzlicher empfinden wir eine Ablehnung durch diese.

Woher kommt die Angst vor Ablehnung?

In den meisten Fällen entsteht die Angst vor Ablehnung schon in unserer Kindheit, genauer gesagt in den ersten 7 Lebensjahren. In dieser Zeit lernen viele von uns:

  • Ich werde nur akzeptiert, wenn ich lieb bin.

  • Ich bin nur liebenswert, wenn ich lieb bin.

  • Ich werde nur akzeptiert, wenn ich eine gute Leistung bringe.

Wenn wir von unseren Eltern nur angenommen und gelobt werden, wenn wir uns so verhalten, wie sie es sich wünschen, und sie uns ablehnen, wenn wir uns anders verhalten, dann lernen wir: gemocht werde ich nur dann, wenn ich tue, was andere von mir verlangen. Tue ich, was ich will, stoße ich auf Ablehnung.

Dabei reicht es schon, dass wir als Kinder den Eindruck haben, nicht um unserer Selbstwillen gemocht zu werden. Es müssen keine Worte fallen und wir müssen nicht geschlagen werden, um das Gefühl zu haben, nicht in Ordnung zu sein und abgelehnt zu werden. Schon ein strafender oder tadelnder Blick reichte vielleicht, um uns in Lebensgefahr zu sehen.

Warum nehmen wir uns als Kinder solche Worte so zu Herzen und warum reagieren wir als Erwachsene immer noch so verängstigt? Der Grund ist: Wir sind als Kinder völlig abhängig von der Zuwendung und Fürsorge unserer Eltern. Ohne sie können wir nicht überleben. Eine Ablehnung empfinden Kinder immer als ein im Stich-Gelassen- und Verstoßen-Werden. Und das kommt für ein drei- oder fünfjähriges Kind gefühlsmäßig einem Todesurteil gleich.

Haben wir als Kind kein Grundvertrauen, dass man für uns sorgen wird, dann entwickeln wir eine große Angst vor Ablehnung.

Als Erwachsene hängt unser Leben nicht mehr vom Urteil anderer Menschen ab. Dennoch empfinden wir bei Ablehnung reflexartig so, wie das drei- oder fünfjährige Kind, das seinen Eltern auf Gedeih und Verderben ausgeliefert war. Der Grund ist: Wir tragen quasi immer noch den kleinen verängstigten Jungen oder das kleine verängstigte Mädchen in uns, die eine Ablehnung als existenzielle Bedrohung empfinden.

Eine andere Lektion in unserer Kindheit und Jugendzeit bestand vielleicht darin, uns auf sehr persönliche und verletzende Weise auf unsere Fehler und Schwächen aufmerksam zu machen. Wir mussten uns vielleicht häufig anhören: Du taugst nichts. Du bist ein Tollpatsch. Du bist so was von blöd. Wegen dir muss man sich schämen.

Dadurch haben wir gelernt, an uns zu zweifeln und haben kein Selbstvertrauen entwickelt. Wir haben Angst zu versagen oder nicht zu genügen und deshalb abgelehnt zu werden.

Und natürlich hatten auch Erfahrungen mit unseren Spiel- und Schulkameraden einen Einfluss auf unsere seelische Entwicklung. Vielleicht wurden wir in der Schule gemobbt. Vielleicht hatten wir eine körperliche oder persönliche Auffälligkeit und wurden deshalb zur Zielscheibe von Spott und Hänseleien, die an unserem Selbstwertgefühl genagt haben und von denen wir uns nie mehr erholt haben.

Was tun gegen die Angst vor Ablehnung?

Wenn wir lernen, unseren Selbstwert und damit unser Selbstwertgefuehl zu stärken, dann machen wir uns unabhängiger von der Reaktion anderer und erleben eine Ablehnung nicht mehr als Todesurteil. Eine Ablehnung ist dann nur noch bedauerlich und schade, aber nicht mehr bedrohlich. Und damit verlieren wir unsere Angst vor der Ablehnung.

Und noch eines ist sehr wichtig: in der Regel fühlen wir uns durch die Worte oder das Verhalten des anderen als ganzer Mensch abgelehnt, fühlen wir unseren Wert herabgesetzt. D.h. wir beziehen seine Reaktion auf uns und nicht auf unser Verhalten. Dies ist ein großer Denkfehler. Es mag ja sein, dass einem anderen nicht gefällt, was wir sagen oder tun oder er unsere Ansichten ablehnt. Aber warum sind wir dann als Mensch ablehnenswert, wenn dem anderen an uns ein bestimmtes Verhalten nicht gefällt?

Das ist genauso, als würde man einen Apfelbaum verurteilen, der neben schönen Äpfeln auch wurmstichtige Äpfel trägt, weil man sagt: ein Baum, der wurmstichige Äpfel trägt ist minderwertig. Und selbst wenn ein Baum nur wurmstichige Äpfel tragen würde, käme wohl niemand auf die Idee, ihn deshalb zu fällen.

Und noch eines sollten Sie bedenken: über wen sagt eine Ablehnung etwas aus? Über den Abgelehnten oder den Ablehnenden? Letztlich nur über den Ablehnenden. Seine Ablehnung ist Ausdruck seiner Werte, seiner Ansichten, seiner Moral, seines Geschmacks, seiner Weltanschauung.

Wenn Sie ein modernes Gemälde schrecklich finden, heißt das, dass dieses Bild wertlos ist? Nein, es gibt viele, denen dieses Gemälde gefällt. Folglich sagt Ihre Ablehnung nichts über den Wert oder die Qualität des Bildes aus, sondern lediglich etwas über Ihren Geschmack.

Die meisten Menschen, die Angst vor Ablehung haben, haben irgendwann in ihrem Leben entschieden, dass sie minderwertig, nicht liebenswert, unwichtig oder wertlos sind, wenn sie nicht perfekt sind. Darum setzen sie alles daran, nicht alleine zu sein, denn dann koennen sie vermeiden, sich so zu fuehlen. Oft fuehrt das dazu, dass sie versuchen, anderen deren Wuensche und Beduerfnisse vom Gesicht abzulesen und oft entsprechend handeln bevor ein Wunsch ausgesprochen wurde. Oder, dass sie sich nie eigene Beduerfnisse goennen, denn das koennte ja dazu fuehren, dass die andere Person einen als Last empfindet und verlaesst.
Oft leben Menschen, die diese Schlussfolgerung gezogen haben, in staendiger Angst, etwas falsch zu machen und darum verlassen zu werden. Diese Menschen sind auch bewundernswert sensibel und haben ein riesengrosses Einfuehlungsvermoegen, was sie zu wunderbaren Freunden macht. Andererseits, werden sie auch oft ausgenutzt.

Was kann man tun, um diese Angst loszuwerden? Eine kognitive Therapie zeigt oft recht gute Erfolge, denn da findet man herau, warum man diese Schlussfolgerung gezogen hat (Abgelehnt/Allein = Wertlos), und kann diese Glaubenssaetze dann herausfordern und aendern. Denn oft hat man diese Glaubenssaetze als Kind gelernt und verinnerlicht. Und nicht alles, was man als Kind glaubt, erweist sich als hilfreich, wenn man erwachsen ist.


 



Hier finden Sie Informationen zur Kognitiven Verhaltenstherapie:

http://www.gesundheitsinformation.de/merkblatt-kognitive-verhaltenstherapie.491.de.html





 




Wenn Sie eine Therapie in Erwaegung ziehen, um Ihre Eifersucht und Ihre Angst in den Griff zu bekommen,dann gibt es mehrere Moeglichkeiten, einen Therapeuten zu finden. Um relativ schnell einen Termin zur Diagnostik und/oder zur Therapie zu bekommen, wenden Sie sich am besten an eine nahegelegene psychotherapeutische/ psychiatrische ambulante Fachklinik, an eine Universitätsklinik mit einer psychotherapeutischen/ psychiatrischen Ambulanz oder an ein psychotherapeutisches Ausbildungsinstitut. Es dauert oft recht lange, um einen Termin bei einem niedergelassenen Psychologen zu bekommen, aber auch das ist eine Moeglichkeit. Fragen Sie dazu bei Ihrer Krankenkasse nach einer Liste von geeigneten Therapeuten. Hier finden Sie ebenfalls Listen von Therapeuten (mit und ohne Kassenzulassung) nach Postleitzahl geordnet:

http://www.psychotherapiesuche.de/therapeutensuche
http://www.netzwerk-psychotherapie.de/
http://www.therapeuten.de/

http://www.therapeutenfinder.com/therapeuten/



 

Langfristige Beziehungen durchlaufen verschiedene Phasen, Sie befinden sich gerade an einer kritischen Stelle, aber die Entscheidung, ob Ihre Beziehung ueberlebt oder nicht, ist ja noch nicht gefallen.

Phase 1: Die „Übereinander-Herfall-Phase“

Das ist die Phase, in der sich zwei Menschen kennen lernen und ein Paar bilden, egal, ob es die viel zitierte Liebe auf den ersten Blick ist oder nur die pure Lust, die ja oft am Anfang einer vielleicht langjährigen Beziehung steht. Es ist die Phase, die für die Liebe steht (Schmetterlinge im Bauch) und in der viel mehr als sonst "geliebt" wird – körperlich, aber vielleicht auch schon im Ansatz mit dem Herzen. Es ist die Phase des ganz großen Gefühls, des Verrücktseins nach dem anderen, der Sehnsucht, des Glühens und des puren Genusses. Es ist die wunderschöne Zeit, aus der sich – hoffentlich – alles andere entwickelt.

Phase 2: Das satte Glücksgefühl

Die zweite Phase beginnt mit den Worten „Den / die wollte ich schon immer haben!“. Nach spätestens einem Jahr hat sich das Verliebtheitsgefühl gefestigt, ein sattes Glücksgefühl setzt ein und der Gedanke XXXXX XXXXX fest, mit diesem Mann / dieser Frau das Leben verbringen zu können.

Phase 3: Der Alltag

In Phase 3 sind wir als Paar schon fast auf dem Boden der Realität angekommen. Wir lernen den Partner / die Partnerin auch im Alltag kennen. Erste Fragen kommen auf: Habe ich mir das so vorgestellt oder vielleicht doch nicht? Es ist die sensibelste Phase einer Beziehung, wenn wir beim Partneri bemerken, wie und wer er wirklich ist. Und es ist die Phase, in der unsere Vorstellungen fürs gemeinsame Leben langsam Gestalt annehmen.

Phase 4: Die Stress- und Streitphase

Die vierte Phase ist die Stress- und Streitphase, in der wir anfangen - berechtigt oder unberechtigt - Kritik am Partner / der Partnerin zu üben. Die vierte Phase ist in jeder Beziehung die schwierigste Phase – es ist die Zeit der Festigung. Wenn jetzt die Reibereien beginnen, müssen wir sehr genau beobachten, ob der / die andere uns ernst nimmt und unsere Wünsche respektiert. Richtig schwierig wird es am Ende der vierten Phase: Jetzt wird klar, ob sich ein Paar trennt oder womöglich für immer zusammenbleibt. Die vierte Phase ist der Zeitraum, der am zermürbendsten ist – und dennoch halten Paare gerade diese Phase am längsten aus. Vermutlich, weil es eine schwierige Frage ist, ob wir unser Leben mit der / dem anderen wirklich teilen wollen oder doch besser auseinander gehen sollten.

Phase 5: Entweder Trennung oder Ruhepol

Die fünfte Phase ist entweder die Trennungs- oder die Ruhephase. Entschliessen wir uns innerlich dazu, ein gemeinsames Leben zu versuchen, wird es in der Beziehung ruhiger. In dieser Phase finden wir als "Partner" wieder zu uns selbst. Dem / der Anderen werden jeweils weitere Freiräume gestattet, in der Beziehung bildet sich ein Kernleben. Langsam aber sicher festigen sich die Voraussetzungen für die letzte, die sechste Phase der Partnerschaft.

Phase 6: Liebe fürs Leben

Die letzte Phase ist hoffentlich die längste: Sie ist die Zeit des satten Glücks, in der sich so viel Sicherheit in der Beziehung gebildet hat, dass nun eigentlich nichts mehr schief gehen kann. Zwischen den Partnern herrscht unbedingtes Vertrauen, die vielen Stürme sind vorbei. Gefühle des sich Liebens, der Toleranz, des Respekts stellen sich ein. Und dennoch sind wir auch in dieser letzten Phase als Paar ständig in Bewegung – alles andere wäre ja auch langweilig.

 

Um einen "Neuanfang" zu starten, ist es manchmal wichtig, sich Hilfe zu besorgen, denn Paare haben die Tendenz bei Konflikten Dynamiken in Gang zu setzen, die zur Eskalation führen. Ist bei einem Paar die Destruktivität weit fortgeschritten, verlieren häufig alle am Konflikt Beteiligten. Irgendwann scheint für manche Paare eine Trennung unausweichlich zu sein. Rechtzeitige Maßnahmen zur De-eskalation bewirken Einhalt. Hierfür haben sich in den letzten Jahren vor allem Coaching, Therapie und Mediation etabliert. Ein professioneller Mediator schafft Vertrauen bei einem Paar im Streit und bewirkt, dass statt Eskalationen Lösungen gefunden werden. Die Methode der Mediation basiert einerseits auf einer inhaltlichen Sachkenntnis des Moderators, andererseits auf Methoden der Kommunikationspsychologie, der Anthroposophie, des Coaching, des NLP, den Hypnose-Therapien von Milton Erickson, der humanistischen Beratung und dem Konfliktmanagement.

Die Mediation dient der gütlichen Einigung eines Paares, fragt nicht nach der "Schuld", sondern danach, wie das Paar in Zukunft miteinander umgehen will (lösungs- und zukunftsorientiert).

http://www.mediator-finden.de/

http://www.centrale-fuer-mediation.de/cfmsuche2/erweitert.jsp

www.bmev.de.



Paartherapeuten finden Sie hier:

http://www.netzwerk-paartherapie.de/http://www.selbsthilfenetz.de

www.paartherapie.de





Ich hoffe, dass Ihnen meine Antwort in ihrer Kürze geholfen hat und beantworte auch gerne eine Anschlussfrage. Ich wünsche Ihnen viel Mut und Erfolg bei den nächsten Schritten.

Mit freundlichem Gruß,

Annegret Noble

Meine Ausführungen und Meinungen ersetzen keine psychologische Diagnostik oder Therapie. Sie beinhalten nur Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze.

Wenn meine Antwort Ihren Vorstellungen entspricht, bitte ich Sie, nicht zu vergessen das Honorar (durch Anklicken von "Akzeptieren") anzuweisen. Vielen Dank.

InternetCoach, Master
Kategorie: Beziehung
Zufriedene Kunden: 1449
Erfahrung: Psychotherapeutin, Familientherapeutin, Drogenberatung
InternetCoach und weitere Experten für Beziehung sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
wie kann ich es machen das er sich mir gegeüber wieder öffnen kann???
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,
vielen Dank erst einmal fuer die akzeptierte Antwort.
Ich wuenschte,dass ich Ihnen eine einfache Antwort geben koennte darauf, was Sie tun koennen, damit Ihr Partner sich Ihnen wieder oeffnet, aber die Antwort ist leider: Geduldig sein und ihm durch Ihr Verhalten ganz klar zeigen, dass Sie es ernst meinen mit dem Veraendern. Vielleicht koennen Sie auch noch einmal zurueckdenken an den Anfang Ihrer Beziehung. Sie sind/waren seine Traumfrau. Was war damals anders? Wie waren Sie anders? Welche Seiten von Ihnen haben Sie seitdem "versteckt" und koennten Sie diese wieder "hervorholen"? Meine Vermutung ist, je weniger Sie aktiv versuchen, ihn dazu zu "bringen" sich Ihnen gegenueber zu oeffnen und je mehr Sie sich darauf konzentrieren zufrieden mit sich und Ihrem Leben zu sein, desto attraktiver werden Sie auf ihn wirken und dann wird er sich Ihnen gegenueber auch hoffentlich wieder oeffnen.

Mit freundlichem Gruß,

Annegret Noble

Meine Ausführungen und Meinungen ersetzen keine psychologische Diagnostik oder Therapie. Sie beinhalten nur Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze.

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