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Berater1
Berater1, Bausachverständiger
Kategorie: Bausachverständige
Zufriedene Kunden: 6
Erfahrung:  Gas- Wasserinstallations & Heizungsbaumeister/ Freier Bausachverständiger
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Hallo, gestern war bei uns der Gerichtsgutachter und es hat

Beantwortete Frage:

Hallo,
gestern war bei uns der Gerichtsgutachter und es hat geheissen, von unserem Anwalt, dass alle Schäden aufgenommen werden.Tatsächlich aber hat der Richter den Sachverständigen nur ein paar Punkte prüfen lassen; damit ist ja aber unser Gesamt-Schaden nicht in der Klage aufgenommen....?!?
Unser Bauunternehmer hat eine komplett falsche Rechnung gestellt und z.B. 3fach Verglasung berechnet, aber nur 2fach Verglasung geliefert, unser Car-Port ist auch nicht da, berechnet aber schon, die Spenglerarbeiten an den Terrassenfenstern fehlen und an den Bodenfenstern, aussen usw.... Er will von uns noch 25.000 Euro haben, unser Bauschaden ist aber erheblich höher als das, was wir bisher bereits gezahlt haben.

Was für einen Grund gibt es, hier nicht alles aufzunehmen, obwohl Dinge wie: "Fensterleisten verkehrt gesetzt, nicht dicht nach EnV?" , "Heizkörper nicht richtig gesetzt, Anschlüsse aus dem Boden statt aus der Wand, so nah am Bodenfenster, dass man dahinter nicht die Fenster erreichen kann", "undichte Heizkörper", "Wasser in den Schächten", "Drainagen fehlen", "Putz überall anders, total schlecht ausgeführt, alles krumm und schief" (Kommentar des Gerichtsgutachters: wer hat das verbockt? Das geht aber schon gegen jede Handwerker-Ehre!") doch erheblich für den Bauwert unseres Hauses sind...?
Unser Anwalt wusste uns diese Frage nicht zu beantworten; wir finden das mehr als sonderbar....was können wir jetzt tun?
Lg.
Gaby K.-Schu.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Bausachverständige
Experte:  Berater1 hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo

Das hört sich aber alles nicht gut an. Der vom Gericht bestellte Gutachter prüft nur die vom Gericht offenen Fragen. Da schon ein Anwalt eingeschaltet wurde, ist ja schon etwas passiert. Ohne den Sachstand zu kennen kann man nicht viel sagen. Wichtig ist das der Anwalt sich mit solchen Dingen auskennt und nicht nur Briefchen schreibt. Aus Erfahrung gehen solche Dinge oft sehr schnell daneben.

Es müßte eine gesamtes Gutachten des Bauobjekts erstellt werden und dann die erbrachten Leistungen mit der Baubeschreibung abgeglichen werden. Nur so kann eine Schadenshöhe ermittelt werden. Dann kann man nur hoffen das der Bauunternehmer nachbessert bevor er Konkurs anmeldet. (Das ist die Regel)

Auf keinen Fall irgendetwas Bezahlen und wenn der auch noch so droht, weint oder was macht. Das Geld ist weg ohne Gegenleistung.

Um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein, das Geld auf ein Sperrkonto legen damit die Bereitschaft zum Zahlen zu sehen ist. ( Kontoauszug kopieren und über den Anwalt den Bauunternehmer anschreiben mit der Auflage einer Zwischen- oder Endabnahme. Die Auszahlung erfolgt aber erst nach mangelfreier Endabnahme. Somit ist das schon mal sicher. Auf jeden Fall würde ich bei dieser Abnahme das Geld für einen Gutachter oder Architekten investieren der Ihre Seite vertritt. Einem Laien sind viele Dinge garnicht bewußt.

Wir werden mehr davon hören befürchte ich.

Berater1, Bausachverständiger
Zufriedene Kunden: 6
Erfahrung: Gas- Wasserinstallations & Heizungsbaumeister/ Freier Bausachverständiger
Berater1 und weitere Experten für Bausachverständige sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ich bedanke mich sehr für Ihre Antwort.

Wir haben heute morgen herausgefunden, dass unser Anwalt die Schäden bei Gericht NICHT eingereicht hat!!

Gestern habe ich eine Baufirma angerufen um einen Kostenvoranschlag für die Wiederherstellung zu bekommen. Der kam auch gleich und hat den Schaden auf ca. 90.000 Euro eingeschätzt. Also ist der nächste Schritt die Klage nach Entschädigung, nachdem wir die Forderung unseres Bauunternehmers, der gottseidank nicht pleite ist, da er erst kürzlich in unserer Gemeinde ein größeres Bauprojekt zu Ende gebracht hat.
Das wird jedoch mit einem anderen Fachanwalt passieren. Den jetzigen werden wir nicht mehr beauftragen und nach Ihrer Antwort fällt es mir mehr als leicht ihn aus dem Verfahren sozusagen zu "entfernen"...

Wir wohnen seit November 2010 bereits im Haus, wir sind eingezogen auf feuchten Estrich - denn der war wg. Verzögerung beim Einbau der Heizung (die Firma hatte grad keien Zeit!). Die Bautrocken-Geräte hat mein Mann auch selbst bezahlt, der Unternehmer wollte dafür nicht aufkommen. Auch das ein Punkt für die Schadensersatz-Liste.
Wenn Sie einen Facebook-Zugriff haben, können Sie sich gern ein wenig von dem Pfusch ansehen, den wir mitdokumentiert haben: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.168958326460180.31726.100000380416261&type=3

Mein Mann hat bis auf 25.000 alles bezahlt obwohl ich ihn gebeten hatte, das nicht zu tun. Beim Gespräch mit dem Bauunternehmer von gestern haben wir noch festgestellt: wir haben gar keine EnEV-Berechnung erhalten; sie wurde nicht an uns übergeben. Auch das ein Punkt, der unseren Bauunternehmer nicht gerade ins positive Licht setzt, uns aber natürlich genug in die Hand gibt uns gegen seine Forderung noch mehr zur Wehr zu setzen und den Schadensersatz durchzuboxen.

Eine Endabnahme und Übergabe ist also nie erfolgt... auch hier werden wir versuchen über den uns sehr empfohlenen Anwalt in Rosenheim, Hr. Peter Astner, weiterzumachen. Ich bedanke mich für Ihre Auskunft und werde Ihren Rat befolgen..

Mit freundlichen Grüßen
Gabriele Kölbl-Schuberth
http://www.gabys-chinchillas.de
Experte:  Berater1 hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo noch mal

Habe mir gerade die Bilder auf Facebook angeschaut. Einige bedürfen der Erklärung aber ich konnte mir ein Bild machen was bei Ihnen los ist.

Leider ist das heute wirklich "bauüblich". Es kräuseln einem die Nackenhaare.

Doch mal ein paar Anmerkungen:

Verschraubungen welcher Art auch immer können durch Temperaturunterschiede undicht werden. (Materialausdehnung) Daher war es früher üblich die Anlage unter Heizbetrieb zu setzen um dann die Verschraubungen noch mal nachzuziehen.

Soll heute mit den Verbindern aber nicht mehr nötig sein. (Sieht man, ist aber eine Kleinigkeit)

Die Kaltwasserleitungen sind nicht isoliert und durch die hohe Luftfeuchtigkeit im Haus kondensiert die Luft an den kalten Rohren. Das legt sich zwar mit abnehmender Feuchtigkeit, doch ich würd die trotzdem Isolieren.

Die Toleranz im Hochbau ist schon extrem hoch. Mit Wasserwaage nachprüfen......tz tz tz. man ärgert sich nur. Doch was der Putzer und der Fliesenleger sich da geleistet haben, ist unmöglich. Der Erste hat auf den Maler gehofft das er es beispachtelt. Der Zweite hoffte auf den Silikonierer.

An beiden Gewerken ist einiges auszusetzen.

Bei den Fenstern und Türen mache ich mir Gedanken über die Dichtigkeit des Gebäudes. Da fehlt Folie zum Abdichten und einiges Mehr.

Die etwas verbogenen Heizungsanschlüsse sind zwar unschön, aber wenn keine Anschlußboxen für die Wandmontage gesetzt werden, sieht es so aus.

 

Bei einem Fachanwalt sind Sie sicher gut aufgehoben. Er sollte mal versuchen bei dem noch solventen Bauunternehmer eine Bankbürgschaft zu bekommen um die Kosten für die Nachbesserung abzusichern. Eventuell gibt es sowas ja schon. Wird oft gemacht schon vor Baubeginn.

Auf gar keinen Fall aber einen anderen Unternehmer beauftragen um die Mängel zu beseitigen bevor das nicht vom Gericht abgesegnet ist. Dann wird nur noch schwarzer Peter gespielt und die Schuld an den Mängeln hin und her geschoben..

Nicht verzagen, aber das wird noch Nerven kosten.

 

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