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hsvrechtsanwaelte, Rechtsanwalt
Kategorie: Ausländerrecht
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Erfahrung:  Mitglied der ARGE Verwaltungsrecht im DAV
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Ich bin gebürtige Deutsche, mein Ehemann ist Fidschianer.

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich bin gebürtige Deutsche, mein Ehemann ist Fidschianer. Wir haben 3 gemeinsame Kinder, die allesamt die doppelte Staatsangehörigkeit haben. Vor ca. einem Jahr haben mein Mann und ich uns im Guten getrennt, und ich bin mit unseren drei Kindern aus Fidschi nach Deutschland gezogen. Seitdem hat er uns schon 3 Mal besucht, jedes Mal mit einem Besuchervisum, welches eine maximale Aufenthaltsdauer von 90 Tagen erlaubt, im Moment befindet er sich bei uns in Deutschland. Da die Kinder noch klein sind (6, 4 und 1 Jahr alt) und der Große einige Probleme bei der Eigewöhnung hat und der Einjährige naturgemäß noch viel Aufmersamkeit erfordert, möchte mein Mann nun gerne einige Monate länger bleiben und mich bei der Erziehung der Kinder unterstützen, denn ich habe ansonsten keinerlei Familie, die mich mal unterstützen könnte (leben alle im Ausland).
Nun waren wir heute bei der Ausländerbehörde, die lehnt eine Verlängerung ab, da "diese nur in extremen medizinischen Notfällen gewährt werden kann". Stattdessen sei die einzige Möglichkeit in die Heimat zurückzukehren und einen Familiennachzug zu beantragen. Mein Mann möchte aber nicht dauerhaft in Deutschland bleiben, sondern eben nur ein paar Monate, bis der Kleine aus dem Gröbsten raus ist und der Große sich etwas besser eingewöhnt hat. Bei einem weiteren Antrag aus eine Touristenvisum müsste er zunächst wieder drei Monate in seiner Heimat abwarten...
Sehen Sie eine Möglichkeit für eine Visumsverlängerung, bzw. Erteilung eines nationalen Visums, welches ihm einen EINMALIGEN längeren Aufenthalt erlaubt?

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte:

Leider hat hier die Ausländerbehörde recht, da nach Recht und Gesetz und insbesondere nach dem europarechtlichen Schengener Durchführungsabkommen in der Tat nur in medizinischen Notfällen extremer Art eine Verlängerung gewährt werden kann oder etwa bei einer Risikoschwangerschaft des Ausländers, der das Visum innehat usw.

Die einzige Möglichkeit ist in der Tat in die Heimat zurückzukehren und den Familiennachzug zu beantragen. Das ist auch in der höchstrichterlichen Rechtsprechung so abschließend geklärt.

Auch wenn der Schutz von Ehe und Familie nach Art. 6 des Grundgesetzes hoch anzusiedeln ist, ist hier kein Ausnahmefall erkennbar. Ich bedaure, Ihnen keine bessere Antwort geben zu können.

Ich hoffe aber dennoch, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und bedanke ***** *****ür Ihre Bewertung, wenn Sie keine Nachfragen mehr haben.

Ich hoffe, ich habe die Informationen zur Verfügung gestellt, die Sie gesucht haben. Wenn Sie mit meinem Service zufrieden sind, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, damit ich für meine Arbeit bezahlt werden kann. Wenn nicht, lassen Sie es mich wissen, damit ich Ihnen vielleicht noch besser helfen kann. Vielen Dank für Ihre Rückmeldung und Rückfragen.

hsvrechtsanwaelte und weitere Experten für Ausländerrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.