So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ragrass.
ragrass
ragrass, Sonstiges
Kategorie: Ausländerrecht
Zufriedene Kunden: 6458
Erfahrung:  Ausländerrecht ist einer der Tätigkeitsschwerpunkte.
52374836
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Ausländerrecht hier ein
ragrass ist jetzt online.

Meine frau ist türkische Staatsbürgerin, meine Tochter und

Beantwortete Frage:

Meine frau ist türkische Staatsbürgerin, meine Tochter und ich sind Deutsche Staatsbürger.

wir sind 2008 in die Türkei ausgewandert bzw. meine Frau und meine Tochter im 2008 und ich bin 2010 nachgegangen. Beim auswandern haben sich meine Frau und meine Tochter, später ich ordnungsgemäß abgemeldet.

Meine Frau hatte unbefristeten Niederlassungserlaubniss. ich hatte bei der Abmeldung im Rathaus bei der Ausländerbehörde nachgefragt und das meine Frau und Ich auswandern, ob ihre Niederlassungserlaubniss hierdurch erloschen würde. Der Beamte sagte, da ich Deutscher Staatsbürger sei, würde Ausnahmeregelung § 51 Abs. 2 S.2 AufenthG. in kraft treten und sie durfte Ihre Niederlassungserlaubniss behalten.

Daraufhin sind meine Frau und meine Tochter 2008 in die Türkei gezogen und Ich bin Berufsbedingt Ende 2010 nachgezogen.

Dann wurde miener Frau bei eine Besuchsreise nach Deutschland 2012 durch das Zoll die Niederlassungserlaubniss für ungültig erklärt, mit der Begründung sie hat sich mehr als 6 Monate in einen nicht EU Staat aufgehalten.

Wir habe dann mit mühe und Not einen Besuchervisum für 2 Wochen am Flughafen Düsseldorf bekommen.

Danach sind wir wieder wie gehabt in die Türkei zurückgereist.

Ich habe mich dann nicht weiter damit beschäftigt, da wir sowieso in der Türkei gelebt haben und der Rechtsstreit von dort sich schwierig gestaltet hätte.

2015 sind wir wieder aus verschiedenen gründen zurück nach Deutschland gekommen.

Meine Frau ist mit Visum eingereist. Danach hat sie eine Visum für 1,5 jahre bekommen und jetzt nochmal für 1 Jahr.

Ich habe mich dann über die Ausnahmeregelung § 51 Abs. 2 S.2 AufenthG. infromiert. und habe die Ausländerbehörde Kreis Mettmann angeschrieben und auf die Ausnahmeregelung § 51 Abs. 2 S.2 AufenthG. hingewiesen.

Die haben mich heute angeschrieben mit negativen Ergebnis. Ich würde mein Schreiben und die Antwort von der Ausländerbehörde einscannen und Ihnen senden sonst muss ich alles hier rein texten.

Können Sie mir hierzu Rechtsbeistand leisten beziehungsweise mit Ausländerbehörde korrespondieren. oder noch wichtiger Bin ich im Recht?

Mit freundlichen Grüßen ***

Gepostet: vor 4 Monaten.
Kategorie: Ausländerrecht
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 4 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

stellen Sie doch bitte das Dokument zur Verfügung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.

Hallo, Anbei die Dokumente Mit freundlichen Grüßen ***

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 4 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für die Nutzung von Justanswer und die Überlassung des Dokuments.

Der entscheidende Punkt ist, ob einee helicherLebensgemeinschaft mit Ihnen noch bei der Ausreise Ihrer Ehefrau bestand. Daran bestehen Bedenken, weil Sie als Ehemann ca. 2 Jahre später ausgereist sind,also die Ehe ggf. zunächst getrennt war oder zumindest getrennt erschien. Sie müssten im Grunde nur den Nachweis führen, dass Sie trotz der Trennung noch eine eheliche Lebensgemeinschaft geführt haben.

Nach der zivilrechtlichen Definition der ehelichen Lebensgemeinschaft sind die beiden Partner dazu verpflichtet, in der ehelichen Lebensgemeinschaft zusammenzuleben und für einander Verantwortung zu tragen. Bei dem ersten Kriterium können auch Ausnahmen gemacht werden, wie z.B. bei dem Wochenendehen.

Sie müssten also darlegen und durch Tickets u.ä. nachweisen, dass Sie lediglich aufgrund der Arbeitssituation zunächst in Deutschland verblieben sind, aber quasi „fast jede freie Minute“ zu Ihrer Frau und die Tochter in die Türkei gereist sind. Dann würde die Lebensgemeinschaft weiter bestanden haben und die Voraussetzungen des§ 51 Abs. 2 Satz 2 AufenthG liegen vor.

Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein und darf um Bewertung der Antwort bitten. Falls Rückfragen bestehen, nehmen Sie bitte Kontakt auf. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 4 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie noch weiteren Fragen? Falls nicht,nehmen Sie bitte eine Bewertung vor,damit das von Ihnen hinterlegte Geld als Honorierung an den Experten ausgezahlt wird. Ihnen entstehen dadurch keinerlei Extrakosten.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 4 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

gibt es Probleme mit der Bewertung oder stehen Gründe einer Bewertung entgegen. In diesem Fall möchte ich Sie bitten, diese mitzuteilen, damit wir unseren Service für Sie alsKunden weiter verbessern können.

Ansonsten bitte ich erneut höflich um Abgabe einer Bewertung. Sind Sie bitte so fair und honorieren Sie die erhaltenen Antworten.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Natürlich bin ich in die Türkei zu meiner Frau und Tochter gereist. Ich kann das auch teilweise durch Online gebuchte Tickets nachweisen. Was kann ich noch als nachweiß erbringen? Zeugen?
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 4 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

wie geschrieben Tickets, Einreisestempel und ggf. auch Zeugen.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass und weitere Experten für Ausländerrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.

Danke für die Informationen. Mit freundlichen Grüßen ***

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 4 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

gern geschehen. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass