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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Ausländerrecht
Zufriedene Kunden: 21617
Erfahrung:  Vertiefte Kenntnisse im Ausländerrecht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Wir haben einen Besuch in Deutschland beantragt, der ist abgelehnt

Kundenfrage

Wir haben einen Besuch in Deutschland beantragt, der ist abgelehnt worden mit der Begründung das aus dem Antrag keine Rückreise zu ersehen ist ???
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Ausländerrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Die Erteilung eines Besuchsvisums wird stets abhängig gemacht von der Rückkehrbereitschaft des Antragstellers und deren Glaubhaftmachung - das ist hier auch gemeint.

Auch Im Falle der Person, die Sie eingeladen haben, wird deren Rückkehrbereitschaft angezweifelt und ihr unterstellt, sie wolle in Deutschland bleiben.

Sie haben nun aber die Möglichkeit, gegen die ablehnende Entscheidung der Botschaft die so genannte Remonstration anzustrengen. Dabei handelt es sich um ein Beschwerdeverfahren, mit dem die konkrete Verfahrensweise einer deutschen Auslandsvertretung gerügt werden kann - hier also die Ablehnung des Antrages auf Erteilung eines Visums. Dieses sollten Sie auch unverzüglich tun.

Die Remonstration ist schriftlich bei der deutschen Botschaft einzulegen. Die Botschaft ist verpflichtet, die Remonstration zeitnah zu bescheiden und über das Ergebnis zu unterrichten.

Hier finden Sie einen sehr guten Mustertext für eine Remonstration:

http://www.jura.uni-halle.de/fachschaftsrat/ueber_uns/remonstration/

Inhaltlich muss in dem Remonstrationsschreiben nun die Rückkehrbereitschaft der Person, die Sie eingeladen haben, gegenüber der deutschen Auslandsvertretung anhand nachfolgender Kriterien glaubhaft gemacht werden

- familiäre Verwurzelung des Antragstellers im Heimatland
- berufliche Integration (=fester Arbeitsplatz)
- gegebenenfalls Immobilienbesitz im Heimatland

Sie sollten daher der Remonstration eine Kopie des Arbeitsvertrages der Person, die Sie eingeladen haben, vorlegen. Zudem sollten Unterlagen und Dokumente vorgelegt werden, aus denen sich deren familiäre Verwurzelung ergibt - sie sollte also anhand entsprechender personenstandlicher Unterlagen (Familienbuch, Geburtsurkunden) nachweisen, dass sie enge Angehörige in Kuba hat.

Die Botschaft muss der Remonstration dann stattgeben und der Person, die Sie eingeladen haben, das Visum erteilen.

Sollten Sie keine weiteren Nachfragen haben (Button: "Dem Experten antworten"), geben Sie bitte Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab (klicken Sie bitte auf die Sterne/bzw. lachenden Smileys/Buttons).

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

besteht denn noch Klärungsbedarf? Ist das nicht der Fall, darf ich an die Abgabe einer positiven Bewertung erinnern, damit eine Vergütung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgt.

Sie haben eine detaillierte Auskunft zu Ihrem Anliegen erhalten. Ich gehe davon aus, dass Sie auch nicht kostenlos arbeiten!!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Haben Sie denn nun noch Nachfragen? Gerne können Sie nachfragen über "Dem Experten antworten".

Seien Sie andernfalls so fair, und geben Sie eine positive Bewertung für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung ab. Ihre Frage ist ausführlich beantwortet worden. Ich gehe davon aus, dass Sie auch nicht kostenlos arbeiten!!


Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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