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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Ausländerrecht
Zufriedene Kunden: 22860
Erfahrung:  Vertiefte Kenntnisse im Ausländerrecht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag, mein Bruder hat sich in eine Frau verliebt. Er

Kundenfrage

Guten Tag,

mein Bruder hat sich in eine Frau verliebt. Er kennt sie seit 4 Monaten.

Diese Frau ist Ukrainerin, sie hat einen 10 Jährigen Sohn (Vater des Kindes lebt in der Ukraine). Der Sohn geht nach den Sommerferien auf ein Gymnasium und sie arbeitet bei einem Pflegedienst/Pflegeheim als Vollzeitkraft.
Sie hat vor 2 Jahren und 2 Monaten in Deutschland einen Mann geheiratet. Ihr Aufenthaltstitel ist bis November 2015 ausgestellt. Sie hat mit ihrem Noch-Ehemann in einer gemeinsamen Wohnung in Schleswig-Holstein gewohnt, bis dieser sie vor die Tür gesetzt hat auf Grund der Beziehung zu meinem Bruder.

Sie liebt ihren noch Ehemann nicht mehr sondern hat sich in meinen Bruder verliebt.
Außerdem ist sie schwanger von meinem Bruder - sie ist aber erst in der 3.Schwangerschaftsoche (durch Frauenarzt bestätigt). Dieses war nicht geplant - aber es ist passiert.
Sie hat dieses ihrem Noch-Ehemann erzählt. Dieser droht jetzt zur Ausländerbehörde zu gehen,damit der Aufenthaltstitel aberkannt wird und sie angeschoben wird.

Ist es wirklich so, dass wenn ihr Noch-Ehemann zur Ausländerbehörde geht sie mit ihrem Sohn abgeschoben wird? Wird der Aufenthaltstitel aberkannt?

Wie sieht das mit der Schwangerschaft aus?

Was kann man tun?

Vielen Dank
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Ausländerrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Nein, der Frau droht nicht die Ausweisung aus Deutschland.

Zwar erhält sie erst nach Ablauf von - in dem vorliegenden Fall noch nicht zurückgelegten - drei Jahren rechtmäßigen Bestands des Eheverhältnisses ein eigenständiges Aufenthaltsrecht in Deutschland (§ 31 AufentG):

http://www.gesetze-im-internet.de/aufenthg_2004/__31.html

Sie kann aber - da Sie einem reguläen Arbeitsverhältnis steht - nunmehr eine Änderung Ihres Aufenthaltsstatus und die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis wegen der von ihr ausgeübten Beschäftigung beantragen (§ 18 AufenthG):

http://www.gesetze-im-internet.de/aufenthg_2004/__18.html

Sobald das Kind geboren ist, kann sie zudem eine Aufenthaltserlaubnis nach § 28 Absatz 1 Nr. 3 AufenthG als Mutter eines deutschen Kindes erhalten:

http://www.gesetze-im-internet.de/aufenthg_2004/__28.html

Ich rate daher an, dass sie - falls der Ehemann tatsächlich die Ausländerbehörde einschalten sollte - bei der Behörde ihrerseits vorstellig wird und eine Aufenthaltserlaubnis nach § 18 AufenthG beantragt. Hierzu sollte sie denn Arbeitsvertrag vorlegen können und möglichst auch die Kontoauszüge der letzten drei Monate. Die Aufenthaltserlaubnis wird ihr sodann zu erteilen sein.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich darf Sie an die Abgabe einer positiven Bewertung erinnern, damit eine Vergütung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgt. Sie haben eine detaillierte Auskunft zu Ihrem Anliegen erhalten.

Ich bitte Sie daher noch einmal, gemäß den Vertragsbedingungen dieses Portals eine positive Bewertung abzugeben, so dass eine Vergütung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt