So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Ausländerrecht
Zufriedene Kunden: 26604
Erfahrung:  jahrelange Tätigkeit als Rechtsanwalt
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Ausländerrecht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, meine Freundin ist iranerin und wohnt hier seit etwa

Kundenfrage

Hallo,

meine Freundin ist iranerin und wohnt hier seit etwa 11 Jahre und studiert Mathe an der Uni Düsseldorf. Sie hatte nur 3 Prüfungen um Ihr Studium zu beenden, leider hat Sie letzte Woche eine Prüfungsleistung zum 3 Mal (Praktisch 2 Mal) nicht bestanden. Ich sage Praktisch, weil Sie einmal aus gesundheitliche Gründe die Prüfung verlassen hat und in nach hinein eine A-Test vorgezeigt, sagte aber der Professor, "ist alles in ordnung und Sie brauchen keine A-Test, ich glaube Ihnen gerne".

Er behaubtet aber nun, daß er sich an nix erinnern kann und er hat sie desegen exmatrikulieren lassen.

Dann haben die andere Professoren mit ihm geredet und ihn dazu überredet, daß sie sich selbst extmatrikuliert, damit sie an weiteren Universitäten ihr Studium abschließen kann, hat er dann dazu "ja" gesagt. Nun braucht sie, um weiter studieren zu können, eine Bescheinigung, um zu bescheinigen, daß sie überhaupt anspruch darauf hat hier in Deutschland weiter zu studieren. Das bekommt sie aber vom Professor nicht, obwohl er gesagt hat, wenn sie sich selbst exmatrikuliert, werde ich bescheinigen, daß noch versuche frei hat.

Jetzt kommt auch die Ausländerbehorde im Spiel, weil sie nur noch 10 Tage Aufenthalt hat und eine Exmatrikulation ist gleich Beendigung der Aufenthalt.

Wir brauchen dringend hilfe, ob hier was zu retten ist. BITTE BITTE......
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Ausländerrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Haben Sieschon in der Prüfungsordnung der Uni nachgesehen unter welchen Umständen eine Prüfung wiederholt werden kann?

Immerhin war Ihre Freundin krank.

Hat Ihre Freundin nun ein Attest?


MIt freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Hallo Herr Schiessl,


 


ja, sie hat eine A-Test, daß sie in der zeit nicht Prüfungsfähig war.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachricht

Was steht nun in der Prüfungsordnung?

Ich kenne zwar die Prüfungsordnung der Universität Düsseldorf nicht, es muss dort mit Sicherheit eine Regelung geben, dasss eine Prüfung im Krankheitsfalle wiederholt werden kann (unabhöngig von der Zusicherung eines Professors).



Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

das Problem ist aber, daß sie sich selbst Exmatrikulieren lassen hat, weil der Prof. sie versprochen hat, daß er nicht den Sekreteriat mitteilt, daß sie ihre 3-te Versucht nicht bestanden hat.


 


Nun braucht sie eigentlich nur die Bescheinigung, daß sie das Anspruch auf studieren an die weiteren Uni's hat.


 


Wie siehts jetzt aus in dem Fall mit dem Aufenthalt?


 

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachricht


Nach § 16 AufenthaltsG kann eine Aufenthaltserlaubnis zum Zwecke des Studiums erteilt werden.

Der einzige Weg für Ihre Freundin wird sein, entweder sich wieder an der Uni Düsseldorf zu immatrikulieren oder aber die von Ihnen genannte Bescheinigung zu erhalten, die es Ihrer Freundin ermöglicht an einer anderen Uni weiter zu studieren.

In beiden Fällen ist es jedoch zunächst erfoderlich zu klären, ob Ihre Freundin die Prüfung an der Uni Düsseldorf wiederholen könnte.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


das ist mir klar. Was soll sie dann aber nächste Woche am besten die Ausländerbehörde erzählen?


 


 


 


 

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ihre Freundin soll dem Ausländeramt erzählen, dass sie sich auf einen Studienplatz erneut bewirbt(§ 16 Abs. 1a AufenthG).

Als Studienbewerber gelten Ausländer, die ein Studium anstreben, aber noch nicht an einer der in § 16 Abs. 1 Satz 1 AufenthG bezeichneten Ausbildungseinrichtungen zugelassen sind (Nr. 16.1a.1. AufenthG-VwV).

Im Rahmen des Zustimmungsverfahrens beschränkt sich dann die Prüfung der Ausländerbehörde in der Regel auf die Abfrage beim Ausländerzentralregister.

Ob die Voraussetzungen für den Zugang zu einer bestimmten Bildungseinrichtung und der Finanzierungsnachweis bezüglich des Studienaufenthaltes vorliegen, wird nur ausnahmsweise geprüft werden.

Ihre Freundin sollte dann natürlich bei der Uni Düsseldorf die Immatrikulation beantragen. Sollte diese mit dem Hinweis auf die 3 Prüfungswiederholungen abgelehnt werden kann sie dagegen Klagen, beziehungsweise (Angesichts der Frage des Aufenthalts) im einstweiligen Rechtsschutz klären lassen.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


wenn sie sich wieder immatrikulieren lässt, kann sie dann "Niederlassungserlaubnis" beantragen?


 


Sie wohnt seit 11 jahre in DE.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Die Niederlassungserlaubnis nach § 26 Abs. 4 AufenthG setzt voraus, dass Ihre Freundin seit sieben Jahren im Besitz der Aufenthaltserlaubnis aus humanitären Gründen ist und die Voraussetzungen nach § 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 bis 9 AufenthG erfüllt.




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt